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  • 4 Minuten

    McDonald’s-­Baugesuch: Nachhilfe­unterricht für den Zürcher Stadtrat

    Zu sehen sind die Pläne mit den Kaminen, wie sie McDonald's bauen wollte.Trotz Denkmalschutz: So markant wären die beiden Kamine nach den Plänen von McDonald's geworden. Dagegen hatten die Rekurrenten etwas, und sie wurden vom Baurekursgericht gestützt. Bild: zvg

    Experten reiben sich die Augen: Das Baurekursgericht des Kantons Zürich hat eine Baubewilligung des Stadtratskollegiums mit André Odermatt (SP), Simone Brander (SP) und Filippo Leutenegger (FDP) weggefegt. Wegen Bedenken rund um die Abluftkamine. Gewonnen hat hingegen ein einflussreicher Anwalt und Zünfter.

    Die Nachricht verbreitete sich am Dienstag rasant. „Wir haben vor Baurekursgericht gewonnen – unser Rekurs wurde gutgeheissen“, meldete am Dienstagmittag die Gegnerschaft des geplanten McDonald’s am Limmatquai 48.

    Der „Altstadt-Kurier“ verbreitete die Breaking News als Erster, der „Blick“ folgte kurz darauf, garniert mit einem etwas hilflosen Statement von der Fast-Food-Kette McDonald’s, man sei überrascht vom Resultat. Der Burgerbrater, der in Zürich jetzt schon zehn Filialen betreibt, hat nun 30 Tage Zeit, den Entscheid ans Verwaltungsgericht weiterzuziehen.

    Nein zu „Industriekaminen“

    Bemerkenswert ist, dass das Baurekursgericht die Argumente der Gegnerschaft – neben einem eigens gegründeten Verein auch namhafte Privatpersonen, Firmen und Zünfte – übernommen hat. Die sogenannten Fortluftkamine seien viel zu hoch und würden sich optisch nicht in die Dachlandschaft der benachbarten Altstadthäuser einfügen, begründeten die Gegner ihren Widerstand und nun auch das Baurekursgericht seinen Entscheid. Die bis zu zehn Meter hohen „Industriekamine“ seien ein Fremdkörper. Sie würden das historische Erscheinungsbild der Häuserfront am Limmatquai beeinträchtigen. Und seien schlicht eine „Faust aufs Auge“.

    Fazit: Das Gericht hob die Baubewilligung auf.

    „Damit hat unser Argument voll gestochen, was uns sehr freut“, so der Anwalt der Rekurrenten weiter. Konkret halte das Gericht fest, dass „die Kamine vom öffentlichen Raum aus sichtbar sind, wenn auch nur (aber immerhin) in einem schmalen Sichtbereich“. Der Standort auf der anderen Seite der Limmat am Augenschein war laut der Gegnerschaft folglich richtig.

    Zu sehen sind Gegner des McDonald's-Projekts, wie sie am Limmatquai Unterschriften sammeln.Mit vollem Einsatz sammelten Mitglieder eines eigens gegründeten Vereins Unterschriften gegen die geplante McDonald's-Filiale. Bild: Lorenz Steinmann

    Die Chancen für eine erfolgreiche Beschwerde erachtet der Anwalt der Gegnerschaft „als eher klein, da das Verwaltungsgericht noch viel weniger in die Gestaltung und Einordnung des Baurekursgerichts eingreift“. Wenn also einmal ein negativer Entscheid seitens Baurekursgerichts vorliegt, werde es schwierig, ein anderes Urteil vor Verwaltungsgericht zu erreichen. Aber ausgeschlossen sei es selbstverständlich nicht.

    Eine nützliche Doppelfunktion

    Ein wichtiger Punkt, der bisher kein Thema war: Der erfolgreiche Anwalt ist eine grosse Nummer. Denn erstens nahm sich dem Fall eine der schweizweit führenden Anwaltskanzleien an, die „MME“. Wohl kein Zufall ist, dass dort der Baurechtspezialist Christoph Nater die Klage bearbeitete. Nater hat öffentliche Bekanntheit erlangt, weil er 2023 Vorsitzender des Zentralkomitees der Zürcher Zünfte war. Ein Blackfacing-Sketch am damaligen Sechseläuten sorgte für viel Kritik. Nater tat sein Bestes, dass das Ganze rasch versandete.

    Nater ist aktiver Zünfter bei der Gesellschaft zur Constaffel, er ist Constaffelherr, also Vorsteher der Zunft mit Sitz im Haus zum Rüden am Limmatquai 42. Das ist kein Steinwurf entfernt von der geplanten McDonald’s-Filiale. Nater hatte also durchaus ein persönliches Interesse, dass der Fall so rasch als möglich gebodigt wurde. Wie sagte Nater so schön: „Unser Argument hat voll gestochen.“

    Hier zu sehen der Standort, wo McDonald's bald eine Filiale hätte eröffnen wollen.In diese Geschäftsräume wollte McDonald's einziehen. Bild: Lorenz Steinmann

    Doch neben dem Gastrounternehmen McDonald’s kassiert auch die Stadt Zürich eine gehörige Schlappe. Im Quartier wurde nicht verstanden, warum ein so quer in der Landschaft stehendes Baugesuch bewilligt wurde. So dominante Kamine an einem denkmalgeschützten Gebäude?

    Natürlich waren Abfall, Lärm und die geplanten Öffnungszeiten teilweise bis um 5 Uhr in der Früh ein Thema. Aber das sind Argumente, die sich nicht mit Gesetzen untermauern lassen. Entsprechend waren der Baubewilligungsbehörde, in diesem Fall das Stadtratskollegium mit André Odermatt (SP), Simone Brander (SP) und Filippo Leutenegger (FDP), beim Littering die Hände gebunden, wie die Stadt schon im Oktober letzten Jahres mitteilte.

    Im Gegensatz dazu sind Kamine aber etwas Handfestes. Das Volumen, die Höhe, die Farbe, das Material. Dass beim Vorhaben von McDonald’s die Experten der Stadt Zürich nicht merkten, dass so etwas nicht funktioniert an einem denkmalgeschützten Haus? Speziell auch, dass niemand von der Stadt an der Besichtigung vor Ort, angeordnet vom Baurekursgericht des Kantons Zürich, mit dabei war. Etwas, das die Gegnerschaft überhaupt nicht verstehen konnte.

    Ein Vertreter des Hochbaudepartements sagte damals zum „Altstadt-Kurier“, die „Baubehörde entscheide jeweils aufgrund der Komplexität und Eingriffstiefe eines Projekts, in welcher Form sie sich an Rechtsmittelverfahren beteilige“. Hatte die Stadt vielleicht hellseherische Fähigkeiten und wollte sich vor Ort nicht lächerlich machen? Denn rund um die geplanten Abluftrohre wimmelt es nur so vor Dachzinnen, eine schöner als die andere. Hier solche Kamine zu platzieren, dazu gehört definitiv eine gehörige Portion Mut – oder auch Überheblichkeit.

    Zu sehen ist der Blick auf die vielen Dachzinnen rund um jenes Dach, wo McDonald's seine Abluftkamine hätte bauen wollen.Eine Prachtlage bieten die vielen Dachzinnen: Beim gelben Kamin in der Bildmitte wären die beiden Abluftkamine der McDonald's-Filiale zu stehen gekommen. Ein "No-Go" fürs Gericht. Bild: Lorenz Steinmann

    Die Gerichtsgebühr von 6200 Franken wird übrigens der Stadt Zürich (also dem Steuerzahler) und McDonald’s auferlegt. Zudem erhalten die Rekurrierenden je eine Umtriebsentschädigung von 2000 Franken.

    Ein Schmankerl zum Schluss: Flöten geht der Stadt Zürich neben den Umtrieben auch die schon eingerechnete Konzessionsgebühr von 18’000 Franken. Diese wurde in den Amtsstuben errechnet für die 0,84 Quadratmeter Fläche des Fortluftkamins auf öffentlichem Grund. Das Tiefbauamt prognostizierte in der nun bachab geschickten Baubewilligung eine Laufzeit von 25 Jahren. Ein McDonalds’s bis 2051 am Limmatquai. Was für eine Vision.

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  • 3 Minuten

    Ein ganz besonderer Duft: Es riecht nach lesenswerten Texten

    Ein rot-weisser, kleiner Hund liegt auf einem Teppich.Waldo ist immer auf der Ausschau nach spannenden Artikeln, Podcast-Folgen oder Videos. Bild: Pascal Turin

    Artikel, Podcast-Folgen und mehr – unser Redaktionshund Waldo hat wieder einmal einen Blick in die Welt der Medien geworfen. Ersagt dir, was du unbedingt wissen musst.

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  • 3 Minuten

    Hier darf der SVP-Abgewanderte seine Abschiedsrede halten

    Zu sehen ist Bernhard im Oberdorf, Mitte-Gemeinderat aus Zürich, im Freizeit-Look. Im Vordergrund eine Möve, was auf einen Aufnahmeort an einem Gewässer schliessen lässt."Die Fluktuation umfasst rund die Hälfte des Rates. Das überrascht nicht, ist doch das Entgelt für die Ratsarbeit seit Jahrzehnten konstant geblieben", so Bernhard im Oberdorf. Er hat als abgewählter Gemeinderat nun mehr Freizeit. Bild: zvg

    Mitte-Gemeinderat Bernhard im Oberdorf nimmt Abschied aus dem Zürcher Gemeinderat. Weil er seine Rede trotz über 30 Jahren Ratszugehörigkeit nicht halten darf, kommt sie nun auf Rathuus. „Bio“, wie er oft genannt wird, kritisiert die hohe Fluktuation im Rat und die schlechte Entlöhung.

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  • 6 Minuten

    Tobias Langenegger wollte FCZ-Fussballer werden, jetzt ist er bald Stadtrat

    Zu sehen ist der künftige Stadtrat Tobias Langenegger. Mit weissem Hemd und mit seiner charakteristischen Langhaar-Frisur, die Haare glatt und weit über die Ohren fallend.Das interessiert den zukünftigen Stadtrat Tobias Langenegger (SP) derzeit am meisten: explodierende Mieten. Bild: zvg

    Im indiskreten Interview mit Rathuus gibt der zukünftige Zürcher Stadtrat Tobias Langenegger (SP) Einblick in sein Leben und seine Haltungen. Zudem wird geklärt, was es mit seiner Genossenschaftswohnung auf sich hat.

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  • 1 Minute

    Stadtbus Winterthur: Gespräche scheinen zu fruchten

    Ein Bus steht einer Haltestelle in einer belebten Innenstadt. Menschen warten oder gehen über die Strasse, umgeben von alten Gebäuden und vielen Oberleitungen.Stadtbus Winterthur hat vergangenes Jahr 32 Millionen Fahrgäste befördert. Bild: Pascal Turin

    Erst Sonne, dann Tauwetter? Die Verhandlungen seien auf gutem Weg, heisst es vonseiten Gewerkschaft und Stadtbus Winterthur. Die Arbeitsbedingungen sollen verbessert werden. Ein ganztägiger Streik ist damit wohl abgewendet.

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  • 4 Minuten

    Die Kasernenbauten als verlotterte Trouvaillen

    Zu sehen ist der berühmte Waffensaal von aussen auf dem Kasernenaral. Es ist ein Gebäude mit drei grossen Fenstern, die wegen dringlicher Sanierung überdeckt sind.Hinter diesen Mauern verbirgt sich der ehemalige Waffensaal der Kaserne Zürich. So, wie er seit gut 30 Jahren der Verwahrlosung überlassen wurde, muss er teuer saniert werden. Bild: Lorenz Steinmann

    Man habe alles versucht, damit der Kanton bei der Sanierung der kantonalen Zeughäuser in Zürich mehr zahle als 15 Prozent, sagte Grünen-Stadtrat Daniel Leupi kürzlich. Doch nun bleibt die Stadt auf den Kosten von mindestens 170 Millionen Franken sitzen. Sorgfaltspflicht sieht anders aus.

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  • 1 Minute

    Lorenz’ Odyssee durch die Verwaltung

    Zwei lächelnde Personen mit Brille machen bei sonnigem Wetter ein Selfie auf einer Brücke über Bahngleisen.Zeit für ein Selfie (v. l.): Pascal Turin und Lorenz Steinmann haben am Karfreitag die Sonne genossen. Bild: Pascal Turin

    Das erwartet euch in der 30. Folge des Rathuus-Podcasts: Lorenz Steinmann und Pascal Turin sprechen über sogenannte „Non-Road-Maschinen“, die mauernde kantonale Verwaltung und vorsichtige Veränderungen bei Rathuus.

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  • 6 Minuten

    Die Velo-Ignoranz des Regierungsrats – mit Parallelen zum Spritzenverbot 1985

    Zu sehen ist ein vom Kanton wieder zu einer Autofahrspur umfunktionierter temporärer Veloweg, jener auf der Walchestrasse.Neben dem Neumühlequai wurde auch ein temporärer Veloweg auf der Walchestrasse wieder zurückgebaut – durch den Kanton und ohne Rücksicht auf Verluste. Bild: Lorenz Steinmann

    Der Regierungsrat lässt seine Muskeln spielen und foutiert sich um die Velosicherheit bei der Baustelle rund um den Zürcher Hauptbahnhof. Das weckt Erinnerungen an das Spritzenverbot 1985. Ist die frühere Hetzerei gegen Heroinabhängige das heutige Velo-Bashing? Ein Trauerspiel in vier Kapiteln.

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  • 4 Minuten

    Passagier­zahlen hui, Mitarbeiter­zufriedenheit pfui?

    Zwei rote Busse stehen an einer Haltestelle in einer belebten Innenstadt. Menschen warten oder gehen über die Strasse, umgeben von alten Gebäuden und vielen Oberleitungen.Die Passagierzahlen bei Stadtbus Winterthur sind gestiegen. 32 Millionen Personen nutzten 2025 das Angebot. Erneut markant gewachsen ist die Fahrgastzahl auf der Linie 7. Bild: Pascal Turin

    Stadtbus Winterthur hat vergangenes Jahr 32 Millionen Fahrgäste befördert. Doch es ist nicht allen zum Jubeln zumute. Anfang März hat das Buspersonal für vier Stunden gestreikt. Morgen Donnerstag sollen die Gespräche zwischen Verkehrsunternehmen und Mitarbeitenden sowie Gewerkschaft weitergehen.

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  • 4 Minuten

    Streit zwischen drei Quartiervereinen und der Stadt Zürich eskaliert

    Auf dem Bild aus dem ETH-Archiv ist Fritz Senn, Präsident des Quartiervereins Seebach zu sehen, wie er 1980 dem damals ältesten Seebacher einen speziellen Seebacher Pass überreicht.Hatten Quartiervereine früher mehr Geltung? 1980 überreicht der damalige Seebacher Quartiervereinspräsident Fritz Senn dem ältesten Seebacher einen speziellen Seebacher Pass. Bild: ETH-Bibliothek Zürich, Bildarchiv / Com_L29-0005-0022-0004

    Die Quartiervereine Altstetten, Wipkingen und neuerdings auch Wiedikon unterschreiben die Vereinbarung mit der Stadt nicht. Dafür verzichten sie auf Subventionen. Ans jährliche Nobel-Treffen im Muraltengut will sie die Stadt aber trotzdem einladen.

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  • 3 Minuten

    Schnüffel, schnüffel – Waldo weiss wieder mal Bescheid

    Braun-weißer Hund mit Geschirr schaut aus dem Zugfenster auf eine Stadt mit modernen Gebäuden.Waldo: "Ich hab keine Ahnung, wo wir sind – aber ich tue so, als hätte ich alles im Griff." Bild: Pascal Turin

    Wuff, wuff: Unser Redaktionshund Waldo schnüffelt nicht nur gern an den Hinterteilen seiner Artgenossinnen und Artgenossen. Er hat wieder spannende Artikel und Podcast-Folgen aufgespürt.

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  • 3 Minuten

    „Unterschriften sammeln gehört zur politischen Ochsentour“

    Auf dem Bild zu sehen ist Davide Loss. Er hat eine schnittige Frisur und eine Brille mit markantem schwarzen Gestell.SP-Kantonsrat Davide Loss (38) hat schon als Kind mit seinen Eltern die Tagesschau geschaut. "Ich wollte bereits damals alles wissen und verstehen. So kam ich früh in Berührung mit Politik." Bild: zvg

    Im indiskreten Rathuus-Fragebogen verrät SP-Kantonsrat Davide Loss, dass er mit Winston Churchill über dessen Europa-Ideen diskutieren möchte. Was er an Huldrych Zwingli gut findet – und welchen politischen Fehler er schon begangen hat.

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  • 1 Minute

    Sonne, See, Sehnsucht – und kritische Politanalysen

    Ein farbenfrohes Blumenbeet mit rosafarbenen Tulpen im Vordergrund, dahinter rote Parkbänke an einer Seepromenade. Zwei Personen sitzen nebeneinander und blicken auf einen ruhigen See.Hier passt einfach alles: See, Berge, Blumen. Bild: Lorenz Steinmann

    Kurz im Tessin die Seele baumeln lassen – was gibt es Schöneres? In der 29. Folge des Rathuus-Podcasts sprechen Lorenz Steinmann und Pascal Turin über die Grünliberalen. Zudem schwärmen die Hosts vom mediterranen Flair Luganos.

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  • Die Hintergründe zur umstrittenen Spursperrung

    Zu sehen ist die Walchebrücke in Zürich mit dem Hinweisschild, dass die Strasse für Velos und Mofas in 120 Meter Entfernung gesperrt ist.Der Grund für den temporären Velostreifen liegt in der Komplettsperrung des Bahnhofquais für Velos während des Neubaus der Tramhaltestelle Bahnhofquai/Hauptbahnhof. Bild: Lorenz Steinmann

    Die Wogen gingen hoch, als bekannt wurde, dass die Stadt Zürich am Neumühlequai in der Nähe des Hauptbahnhofs eine Autospur zum temporären Veloweg umfunktioniert hat. Die Betonung liegt auf temporär – und der Aufschrei der Autolobby ist übertrieben.

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  • 3 Minuten

    Politgeograf Michael Hermann überrascht durch Nähe zu den Bürgerlichen

    Auf dem Bild zu sehen ist der Ausschnitt in der "Wohnziitig Züri", wo Michael Hermanns Gastkommentar abgedruckt ist.Dieser Gastkommentar von Politgeograf Michael Hermann in der bürgerlichen "Wohnziitig Züri" gegen die zwei linken Wohninitiativen wirft Fragen auf. Bild: Pascal Turin

    Die Gegner der beiden Mieter-Initiativen, die am 14. Juni zur Abstimmung kommen, rühren mit der grossen Kelle an. Dazu konnten sie Politgeograf Michael Hermann ins Boot holen. Hermann sagt gegenüber Rathuus: „Es passt mir, wenn man mich nicht auf sicher politisch verorten kann.“

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  • 8 Minuten

    Wie eine Beamten­kasse zum Milliarden­betrieb wurde

    Sehr schön geschriebene, handschriftliche Liste von Prämienzahlungen auf vergilbtem Papier.1928 wurden die Beiträge der Regierungsräte an ihre Pensionskasse noch handschriftlich in einem Buch eingetragen. Für Korrespondenz waren aber schon Schreibmaschinen vorhanden. Bild: Staatsarchiv Zürich

    Was als kleine Beamtenversicherung begann, ist heute die grösste Pensionskasse der Schweiz. Ein neues Buch erzählt die alles andere als gradlinige Geschichte der BVK – inklusive eines Skandals, der die Institution in den 2010er-Jahren erschütterte.

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