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„Ich freue mich auf meine ersten komplett arbeitsfreien Ferien seit 2023“

Zu sehen ist der Politiker Patrik Brunner mit Anzug und weissem Hemd. Er trägt eine Brille und die Statur ist stattlich.Patrik Brunner ist FDP-Gemeinderat im Kreis 6 in Zürich. Er liebt Rap und Hip-Hop der 90er-Jahre. Bild: zvg

Patrik Brunner war zwischen 2017 und 2026 der bienenfleissige Wahlkampfleiter der FDP Stadt Zürich. Jetzt stellt er sich den Fragen von Rathuus. Als grössten politischen Erfolg auf persönlicher Ebene nennt der 43-jährige Abteilungsleiter und Berufsschullehrer die Schaffung einer zusätzlichen Stelle für das Café Yucca.

Patrik Brunner, wie wurden Sie politisiert?
In meiner Kindheit war mein TV-Konsum ziemlich intensiv. 1992 (also mit neun Jahren, Anm. d. Red.) nahm ich die Diskussionen rund um den EWR (Europäischer Wirtschaftsraum, Anm. d. Red.) wahr. Dabei fiel mir insbesondere Christoph Blocher stark auf. Das war meine erste Berührung mit der Politik, und mein Interesse daran nahm dann über die Jahre zu. So schwankte mein TV-Konsum zwischen Star Trek, X-Men und Politik. Für die FDP begann ich mich dann während meiner Lehrzeit als Detailhandelsangestellter sowie im anschliessenden BWL-Studium zu interessieren.

Was wollten Sie als Kind werden?
Mitglied der Enterprise-Crew oder der X-Men. Für einen Beruf interessierte ich mich bis zum dritten Jahr der Oberstufe nicht.

„Als Kind wollte Mitglied der Enterprise-Crew werden oder der X-Men.“

Was beschäftigt Sie politisch gerade am meisten?
Bis zum 8. März beschäftigten mich die Zürcher Stadtwahlen als Wahlkampfleiter der FDP intensiv. Im Gemeinderat war es wohl die Verordnung zur AOZ, welche die AOZ auf ein neues rechtliches Fundament stellte. (Die AOZ ist eine Fachorganisation für Migration, Integration und Bildung, die zur Stadt Zürich gehört. AOZ steht für Asylorganisation Zürich, Anm. d. Red.)

Waren Sie Ihrer Partei schon immer treu oder hatten Sie mal Abwanderungsgelüste?
FDP4Life, es war Liebe auf den ersten Blick.

Haben Sie auch schon Unterschriften für eine Initiative oder eine Petition gesammelt?
Das gehört zum Tagesgeschäft in der Politik dazu. Meine erste war wohl jene für den Verkauf des Koch-Areals – eine Initiative der FDP.

Welche Staatsmänner oder -frauen halten Sie – frei nach Max Frisch – für moralisch?
Alfred Escher oder auch Jonas Furrer.

Mit wem würden Sie gerne einmal ein Bier, ein Glas Wein oder einen Tee trinken?
Deng Xiaoping. (Deng Xiaoping war ein chinesischer Politiker und Parteiführer, der die Volksrepublik China faktisch von 1979 bis 1997 regierte, Anm. d. Red.)

Was ist Ihr Lieblingsrestaurant in der Stadt oder im Kanton Zürich?
Das Lieblingsrestaurant gibt es für mich nicht. Zum Glück gibt es in Zürich und Umgebung eine Vielzahl grossartiger Restaurants: „Degenried“, „Santa Lucia“, „Miki Ramen“ – you name it …

„Die Zeitschift ‚Surprise‘ habe ich noch nie gelesen. Ich bevorzuge den ‚The Economist‘.“

Kaufen Sie das „Surprise“ und lesen Sie es auch?
Nein, ich habe es noch nie gelesen. Ich bevorzuge den „The Economist“.

Was haben Sie bis heute leider noch nicht gemacht?
Die Weltreise mit meiner Frau und meinen Kindern.

Wer ist für Sie der bedeutendste Zürcher oder die bedeutendste Zürcherin?
Alfred Escher.

Sex ohne Liebe, was halten Sie davon?
Nicht viel. Ich bin beziehungsorientiert und mit 43 seit 20 Jahren glücklich verheiratet.

Was war Ihr grösster politischer Erfolg?
Auf persönlicher Ebene die Schaffung einer zusätzlichen Stelle für das Café Yucca. Es war ein Schulterschluss zwischen staatlichem Netz und privater Finanzierung für eine grossartige Sache. Es zeigt, dass der Staat nicht alles finanzieren muss und Bürger ihre Verantwortung wahrnehmen.

Und welches Ihr grösster politisch…

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