Kanton
-
Grosses Tamtam in der Baugrube
Ein eigenes Bild! Obwohl es gefühlt zehn Fotografen hat, sorgt Baudirektor Martin Neukom (Grüne) für ein persönliches Zeitdokument. Bildungsdirektorin Silvia Steiner (Die Mitte) geniesst die Grösse der Baustelle. Bild: Lorenz SteinmannGrundsteinlegungen sind aus der heutigen Medienberichterstattung fast verschwunden. Fotos von Polit-Promis oder CEOs mit Helmen auf dem Kopf kennt man zur Genüge. Die Universität Zürich tat darum alles, um eine spezielle Show zu bieten – für ihren Neubau Forum UZH im Uni-Zentrum.
-
Bundesbern analysiert – handeln müssen die Kantone
Für 162'000 Schülerinnen und Schüler im Kanton ging nach den Ferien die Schule wieder los. Bild: BildungsdirektionIm Kanton Zürich gibt es wieder genug Lehrpersonen. Doch ein neuer Bericht des Bundesrats zeigt, dass die Ursachen des lange akuten Lehrermangels komplex sind. Bei der Entlastung der Lehrerinnen und Lehrer hält sich Bundesbern weitgehend raus.
-
Was das neue Schuljahr bringt
Mit den verschrienen Schulcontainern hat das Gymi-Provisorium in Dübendorf nichts zu tun. Bild: BaudirektionDie Ferien sind vorbei, jetzt wird wieder fleissig gelernt – zum Beispiel in Dübendorf. Dort hat der Kanton Zürich gerade ein 47-Millionen-Franken-Gymi-Provisorium eröffnet. Und der Bund schickt Schülerinnen und Schüler auf eine virtuelle Schatzsuche.
-
Tempo 50: Wird Volkswille nicht umgesetzt? Politiker stellen Fragen
Was läuft bei der Umsetzung der Mobilitätsinitiative? Die Befürworter hofften auf mehr Tempo-50-Schilder als vorher. Die Realität sieht anders aus. Bild: Lorenz SteinmannVor allem die SVP moniert immer wieder, dass der Volkswille nicht umgesetzt werde. Bei der Mobilitätsinitiative orten nun EDU und SVP wiederum Versäumnisse, dabei liegt der Ball beim eigentlich bürgerlich dominierten Zürcher Regierungsrat. Eine parlamentarische Anfrage soll nun Druck machen.
-
Warum der Bund im Glattal neue Ideen testen lässt
Das Glattal – hier Dübendorf – gehört zu den am stärksten wachsenden Agglos im Kanton Zürich. Bild: Pascal TurinBei der Planung fallen häufig jene Gebiete durchs Raster, die zwischen den Gemeinden liegen. Ein Projekt mit Beteiligung von Dietlikon, Dübendorf, Fällanden, Opfikon, Wallisellen und Zürich will das ändern. Der Bund finanziert das Vorhaben mit.
-
Machen Wahlplakate wütend?
Offensichtlich hatte hier jemand etwas gegen die Freie Liste. Entstanden ist die lose Gruppierung rund um die Corona-Massnahmen und das Thema Impfen. Bild: Pascal TurinAbstimmungs- und Wahlplakate werden immer wieder verschmiert oder heruntergerissen. Doch wer deshalb annimmt, dass politische Werbung wütend macht, der täuscht sich. Viele Menschen lässt sie laut einer Studie eigentlich ziemlich kalt. Am meisten Emotionen scheint noch das Parteilogo auszulösen.
-
Die Neuen sind gestartet
Als kleines Geschenkli gab es im Kloster Kappel im Bezirk Affoltern einen Schoggi-Löwen (v. l.): SP-Regierungsrätin Jacqueline Fehr und Martin Hunkeler (parteilos), Gemeindepräsident von Kappel am Albis. Bild: Sabina BobstRund 800 Behördenmitglieder haben an den Feiern des Kantons Zürich zum Start der neuen Legislatur teilgenommen. Eingeladen hatte SP-Regierungsrätin Jacqueline Fehr. Eine Auswertung zeigt zudem, welche Rolle der Bisherigen-Bonus spielt.
-
Zürich gräbt die Römer aus
So sieht der gut erhaltene Mosaikboden des Gutshofs Seeb in Winkel aus. Bild: Kantonsarchäologie Zürich, Harry HeidelbergerHow often do you think about the Roman Empire? In Zürich offenbar öfters als gedacht. Im Südwesten des Kantons hat ein Archäologe nach Spuren der Römer gesucht – und ein römischer Gutshof im Unterland soll zum Freilichtmuseum werden.
-
Kanton Zürich verordnet Schulen Begabtenförderung
Blick in das kleine, aber feine Schulhaus Pünten in Höngg. Bild: Baugeschichtliches Archiv, Thomas HusselEine gute Bildungspolitik beginnt mit einer Einsicht: Nicht für alle ist das Gymnasium der richtige Weg – und nicht für alle die Lehre. Der Kanton Zürich will dafür sorgen, dass Schulen die Begabungen der Schülerinnen und Schüler besser erkennen und fördern.
-
Kommt es auch in Zürich zur Steuerrevolution?
Drei Kantonsrätinnen haben die Gunst der Stunde genutzt und den direkten Steuerabzug vom Lohn auch im Kanton Zürich (wieder einmal) aufs Tapet gebracht. Bild: Pascal TurinFür einmal avanciert Basel zum Vorbild: Drei Kantonsrätinnen von SP, AL und EVP wollen im Kanton Zürich den automatischen Steuerabzug vom Lohn einführen. Damit könnten Steuerschulden verhindert werden.
-
Bildung hat ein Preisschild
Beim Lehrpersonalgesetz geht es nicht nur um Entlastung für Lehrpersonen, sondern um die Frage, wer politische Entscheide am Ende bezahlt. Bild: Pascal TurinDie Diskussionen rund um das Lehrpersonalgesetz offenbaren ein grundsätzliches Problem: Aus Sicht einiger Zürcher Kommunen herrscht bei der Volksschule ein Ungleichgewicht. Der Kanton entscheidet und die Gemeinden bezahlen.
-
Mobilitätsinitiative bleibt vorerst Papiertiger
Nicht wenige Ja-Stimmende der Mobilitätsinitiative erhofften sich wieder mehr Tempo-50-Strecken, etwa hier in Richtung Hardbrücke und Escher-Wyss-Platz. Doch das scheint ein Wunsch zu bleiben. Bild: Lorenz SteinmannAb heute ist sie Gesetz: Die Mobilitätsinitiative, die vergangenen November mit 56,8 Prozent angenommen wurde. Doch wer nun auf ein Streichkonzert bei bestehenden Tempo-30-Strecken im Kanton Zürich hoffte, wird enttäuscht.
-
Baudirektor weiht Paradiesli ein
„Was wir hier geschaffen haben, ist eine Umgebung, in der sich mehrere Arten wohlfühlen“, sagte Baudirektor Martin Neukom (Grüne) bei der Einweihung stolz. Bild: Pascal TurinGefährdete Tiere und Pflanzen mussten umziehen: Um für einen geplanten Neubau der Universität Zürich auf dem Campus Irchel Platz zu schaffen, wurden zwei bestehende Weiher an einen neuen Standort verlegt. Bei der Einweihung war auch Grünen-Baudirektor Martin Neukom dabei – und erlaubte sich einen Seitenhieb.
-
Apollo 7: Mission Regierungsrat
Regierungsfoto 2026 (v. l.): Staatsschreiberin Kathrin Arioli, Natalie Rickli (SVP), Mario Fehr (parteilos), Silvia Steiner (Mitte), Carmen Walker Späh (FDP), Ernst Stocker (SVP), Jacqueline Fehr (SP), Martin Neukom (Grüne). Bild: Anja Kutter/StaatskanzleiDer siebenköpfige Zürcher Regierungsrat hebt ab – zumindest für das offizielle galaktische PR-Gruppenbild. Raumschiff-Kapitänin Carmen Walker Späh hat als Regierungspräsidentin für ein Jahr das Kommando übernommen. Nächster Halt: Wahljahr 2027.
-
Mit Good News gegen die Negativität
Die Stadt Winterthur hat den Spielplatz an der Wartstrasse in der Nähe der Schützenwiese umgestaltet. Bild: zvgSie gehen häufig in der Masse unter. Gemeint sind erfreuliche Meldungen aus der Verwaltung. Der Kanton fördert den Freizeitsport in kleinen Gemeinden, Winterthur hat einen Spielplatz entsiegelt und bald ist Frühlingsmarkt in der Stadtgärtnerei Zürich.
-
„Ich habe mich auch nicht erkannt“ – trotzdem lehnte Ueli Maurer sein Porträt nicht ab
Nicht gerade das staatsmännisch wirkende Gemälde ist diese Interpretation (Ausschnitt) von alt Bundesrat Ueli Maurer (SVP) durch den Künstler Dieter Hall. Gleichwohl hängt es in der Ahnengalerie der kantonalen Verwaltung. Bild: zvgRegierungsrat Martin Neukom (Grüne) lehnte drei Porträtentwürfe ab. Doch lange nicht alle Gemälde in der Ahnengalerie gelten bei Kunstlaien als schön – so etwa jene von Christoph Blocher, Markus Notter oder Ueli Maurer. Alt Bundesrat Maurer erklärt gegenüber Rathuus, warum er sein Porträt damals trotzdem akzeptierte.
-
Die Hintergründe zur umstrittenen Spursperrung
Der Grund für den temporären Velostreifen liegt in der Komplettsperrung des Bahnhofquais für Velos während des Neubaus der Tramhaltestelle Bahnhofquai/Hauptbahnhof. Bild: Lorenz SteinmannDie Wogen gingen hoch, als bekannt wurde, dass die Stadt Zürich am Neumühlequai in der Nähe des Hauptbahnhofs eine Autospur zum temporären Veloweg umfunktioniert hat. Die Betonung liegt auf temporär – und der Aufschrei der Autolobby ist übertrieben.
-
Bevölkerungswachstum verliert an Tempo – was das für Gemeinden bedeutet und was nicht
Dass die Bevölkerungszahl langsamer steigt als auch schon, sieht man beispielhaft im Glattal. Bild: Pascal TurinDie Bevölkerung im Kanton ist 2025 gewachsen, allerdings langsamer als zuvor. Eine statistische Atempause in einer Zeit, in der die Zürcher Gemeinden laut einer neuen Studie mit personellen und gesellschaftlichen Herausforderungen kämpfen.
-
Die KI soll es mal wieder richten
Die gute alte Zeit: Die Grossraumbüros waren 1992 noch bis auf den letzten Platz besetzt. Alle sitzen brav an ihren Computern und arbeiten fleissig bis zur nächsten Kaffeepause. Bild: ETH-Bibliothek Zürich, Bildarchiv / Com_C21-005-001-006Bis 2050 sollen dem Kanton Zürich bis zu 300’000 Arbeitskräfte fehlen. Einer der Gründe: immer weniger Geburten. Einer Studie des Amts für Wirtschaft und des Beratungsunternehmens Deloitte zufolge könnte künstliche Intelligenz ein Teil der Lösung sein. Das Ziel ist nichts weniger, als den Wohlstand zu sichern.
-
So überstehst du Weihnachten und Silvester ohne Zoff
O du fröhliche, o du selige: So idyllisch sind die Festtage nicht immer, aber das Bild von 1979 strahlt auf alle Fälle Weihnachtsmagie aus. Bild: ETH-Bibliothek Zürich, Bildarchiv / Com_LC1458-001-001Familientreffen, Freunde, Festessen – und bloss nicht schon wieder über das Wetter reden. Wie du über die Festtage glänzen kannst, ohne Streit zu riskieren. Rathuus liefert dir vier Ideen für politisch angehauchte Gespräche und entspannte Abende.
Das könnte dich auch interessieren
Wir sind dein Zürcher Politikmagazin. Guten Journalismus gibt es nicht umsonst. Klicke hier und erfahre mehr weshalb.
