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  • 5 Minuten

    Das bedeutet der Verkauf des „Tagblatts der Stadt Zürich“ politisch und wirtschaftlich

    Zu sehen ist das Titelblatt des Tagblatts der Stadt Zürich. Die Zeitung im Tabloidformat ziehrt ein Foto des Sechseläuten-Feuers.Das "Tagblatt" hat eine Auflage von etwa 100'000 Exemplaren pro Woche. Jetzt hat Christoph Blocher den Titel nach Bern verkauft. Wie lange solche Printzeitungen noch überleben, ist jedoch unklar. Bild: Lorenz Steinmann

    Überraschend hat Christoph Blocher seine Zeitungen inklusive „Tagblatt der Stadt Zürich“ ans Nachrichtenportal Nau in Bern verkauft. CEO Yves Kilchenmann betont aber, dass man weiterhin Amtsblatt bleiben will – und 2027 wieder eine Offerte einzureichen gedenkt. Aus der Politik ist Skepsis spürbar.

    Einst hatte SVP-Doyen Christoph Blocher Grosses im Sinn, als er die „Basler Zeitung“ und später das Gratiszeitungsimperium der Familie Zehnder kaufte. Etwas grossspurig hiess es 2017, man werde damit „die klare Nummer vier im Printbereich, nach Tamedia, Ringier und NZZ“.

    Jetzt, neun Jahre später, ist alles anders.

    Christoph Blochers Robinvest hat vergangene Woche ihre Tochtergesellschaft Zeitungshaus AG an die Interact Media Group (IMG) mit Sitz in Bern verkauft. Diese ist in der Öffentlichkeit bekannt mit der Online-Newsplattform Nau. Damit zieht sich Robinvest grossmehrheitlich aus dem Geschäft mit mehr als zwanzig Gratiszeitungen zurück. Schon 2018 hatte die Familie Blocher die „Basler Zeitung“ an die damalige Tamedia abgegeben und dafür unter anderem das „Tagblatt der Stadt Zürich“ übernommen.

    Zeitgleich wie die Medien wurde die Stadt Zürich über den Besitzerwechsel informiert. „In diesem Zusammenhang wurde uns versichert, dass sich an der Zusammenarbeit, an der publizistischen Unabhängigkeit sowie an der Funktion des ‚Tagblatts der Stadt Zürich‘ als gedrucktes Amtsblatt nichts ändert“, sagt Christina Stücheli, Informationsbeauftragte des Stadtrats, zu Rathuus.

    Im Lokalteil von „Tages-Anzeiger“ und NZZ war der Verkauf des „Tagblatts der Stadt Zürich“ kein Thema. Das zeigt, wie marginal der politische Einfluss des städtischen Amtsblatts geworden ist. Kritischen lokalen Journalismus sucht man meist vergebens oder die Texte gehen wegen der vielen Reiseberichte und Publireportagen einfach unter.

    Sobernheim (GLP) setzt auf digitale Alternative

    Etwas milder ist das Urteil von Sven Sobernheim zum „Tagblatt“. Er ist GLP-Gemeinderat und ab Mai Co-Fraktionspräsident. „Es wird gelesen oder zumindest durchgeblättert. Es besitzt somit eine gewisse Relevanz.“ Trotzdem hofft er, dass die Publikationsverordnung der Stadt bald geändert wird. Er hat deswegen schon vor längerer Zeit einen Vorstoss eingereicht, zusammen mit Pascal Lamprecht (SP) und Ivo Bieri (SP). So sollen künftig die amtlichen Publikationen zusätzlich ganz oder teilweise durch Dritte in digitaler oder gedruckter Form erscheinen. „Dabei sollen mindestens zwei verschiedene Medien mit lokaler Berichterstattung berücksichtigt werden.“

    Für Sobernheim ist klar: „Ein gedrucktes ‚Tagblatt‘ ist o.k., aber es sollte ergänzt werden um Medienhäuser wie ‚Tsüri‘ mit dem Briefing oder auch Tamedia oder NZZ mit dem täglichen Newsletter, welcher gut um amtliche Publikationen ergänzt werden kann.“

    Schmid (AL) hofft auf mehr Unabhängigkeit

    Keine grossen Änderungen erwartet AL-Gemeinderat Michael Schmid wegen dem Verkauf. „Ich vermute, Blocher hatte die Lokalmedien mit einer politischen Absicht zusammengekauft. Und ich nehme nicht an, er hätte sie jemandem verkauft, der anderer politischer Meinung wäre.“ Für Schmid ist „nicht nur die politische Ausrichtung, sondern auch das Niveau der Berichterstattung bei Nau etwa auf dem selben Niveau wie beim Tagblatt“. Weitere Qualitätseinbussen seien für ihn nicht denkbar. „Von dem her nehme ich an, dass diese Medienkonzentration ohne grosse Relevanz ist.“

    Auch Schmid setzt auf den erwähnten Vorstoss von Sobernheim, Lamprecht und Bieri. „Der Gemeinderat hat diese Motion initiiert, um unabhängiger vom Tagblatt zu werden“, so Schmid.

    IMG steht für überparteiliche Haltung

    Ein positives Bekenntnis seitens der Politik zum Tagblatt tönt anders. Wir fragen nach bei Yves Kilchenmann, CEO der IMG, zu der neu das „Tagblatt“ gehört. Der Vertrag mit der Stadt Zürich läuft am 31. Dezember 2027 aus. Und es gibt politische Bemühungen, dass seitens der Stadt kein neuer Vertrag mehr unterschrieben werden soll. Was unternimmt „Nau“, um diesem Trend entgegenzuwirken?

    „Wir nehmen diese Diskussion ernst und suchen die Gespräche mit der Stadt Zürich aktiv. Das ‚Tagblatt der Stadt Zürich‘ ist ein wichtiges Informationsmedium für die Bevölkerung – und wir sind überzeugt, dass es das auch in Zukunft sein soll. Wir werden alles daran setzen, eine Fortsetzung dieser Partnerschaft zu ermöglichen“, so Kilchenmann. Und ja, man beabsichtige, sich zu bewerben.

    Punkto politischer Ausrichtung stehe die IMG für eine klar neutrale, überparteiliche Haltung. „Wir sind davon überzeugt, dass ein Stadtmedium wie das Tagblatt der Stadt Zürich genau das sein muss: ein Ort, an dem alle politischen Meinungen und gesellschaftlichen Perspektiven Platz haben“. Das sei „unsere Grundüberzeugung als Medienunternehmen. Wir hoffen, dass sich dieser Ansatz auch in der Wahrnehmung der Politik und des Stadtrats widerspiegeln wird“.

    „Kein Abbau bei Standort-Leitungen“

    Nicht bestätigen will Kilchenmann das Gerücht, dass die gut 20 Standortleiterinnen und Standortleiter der übernommenen Gratiszeitungen durch eine zentrale Geschäftsführung ersetzt werden sollen. „Uns ist kein solcher Plan bekannt und es gibt seitens der Interact Media Group keinerlei Bestrebungen in diese Richtung“. Die bestehenden Strukturen vor Ort seien ein zentraler Teil dessen, was diese Titel ausmache – nämlich echte Nähe zu den Regionen und Gemeinden. „Daran halten wir fest.“Ebenso soll keine übergeordnete Zentralredaktion eingeführt und keine Stellen abgebaut werden. „Die redaktionelle Eigenständigkeit der Titel ist für uns kein Verhandlungsthema – sie ist Voraussetzung für ihre Glaubwürdigkeit und Relevanz vor Ort“, so Kilchenmann.

    Fragt sich nur, wie denn gespart werden soll. Denn laut Christoph Blocher war bisher vor allem der Vertrieb seiner Gratiszeitungen ein grosser Kostenfaktor. Und dieser Vertrieb wird künftig nicht günstiger. Dass doch etwas im Tun ist, zeigt sich an der Personalia der Geschäftsführung beim „Tagblatt der Stadt Zürich“. Die Stelle der langjährigen Chefredaktorin und Geschäftsführerin Lucia Eppmann wurde ersatzlos gestrichen, indem einfach ein bisheriger Redaktor die Stelle der Geschäftsführung zusätzlich übernahm. Das passierte schon vor dem Verkauf.

    Apropos: Der Verkaufspreis bleibt geheim. Obwohl Robinvest neu mit 15 Prozent an der IMG beteiligt ist, zieht sich Christoph Blocher selbst aus dem Geschäft zurück.

    Spezielle Einschätzung von Radio SRF

    Rahel Blocher, die bisherige Verwaltungsratspräsidentin der Zeitungshaus AG, erhält einen Sitz im Verwaltungsrat der IMG, als Vertreterin eines Firmenanteils von 15 Prozent. Eine spezielle Interpretation dazu hat Salvador Atasoy von Radio SRF 4 News: „Der Verkauf ist nicht das Ende, sondern der Anfang von etwas Neuem.“ Der Produzent und Moderator des „Medientalks“ auf SRF 4 News ist überzeugt, dass die Familie Blocher dank ihrer neuen 15-Prozent-Beteiligung am Berner Unternehmen IMG durchstarten werde, wie das schon bei der „Basler Zeitung“ geschehen sei. Auch dort stieg Blocher anfangs mit einer ähnlich hohen Beteiligung ein – und übernahm später den ganzen Laden.

    Wahrscheinlicher ist, dass die neue Besitzerin vor allem an den lokalen politischen und wirtschaftlichen Kontakten interessiert ist. Es wird wohl nur eine Frage der Zeit sein, bis „Nau“ den Wechsel auf lokale Digitalausgaben bekannt geben wird.

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  • 5 Minuten

    Die Politikerin aus Prinzip

    Porträt einer lächelnden Frau vor Fahnen.„Ich gehöre nicht zu den Kantonsräten, die tausend Anfragen einreichen“, sagt Cristina Cortellini (53). Bild: Pascal Turin

    Die Grünliberale Cristina Cortellini ist Politikerin mit Leib und Seele. Sie liebt es, Verantwortung für ihre Wohngemeinde Dietlikon und für den Kanton Zürich zu übernehmen. Die Kantonsrätin sucht den Konsens – denn Extrempositionen sind ihr zuwider.

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  • 3 Minuten

    „Ich habe mich auch nicht erkannt“ – trotzdem lehnte Ueli Maurer sein Porträt nicht ab

    Zu sehen ist das Portraitgemälde von Ueli Maurer, gemalt von Dieter Hall. Es ist ein spezielles Bild, das so gar nicht einem klassischen Portrait entspricht.Nicht gerade das staatsmännisch wirkende Gemälde ist diese Interpretation (Ausschnitt) von alt Bundesrat Ueli Maurer (SVP) durch den Künstler Dieter Hall. Gleichwohl hängt es in der Ahnengalerie der kantonalen Verwaltung. Bild: zvg

    Regierungsrat Martin Neukom (Grüne) lehnte drei Porträt­entwürfe ab. Doch lange nicht alle Gemälde in der Ahnengalerie gelten bei Kunstlaien als schön – so etwa jene von Christoph Blocher, Markus Notter oder Ueli Maurer. Alt Bundesrat Maurer erklärt gegenüber Rathuus, warum er sein Porträt damals trotzdem akzeptierte.

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  • 1 Minute

    Von M wie Mac bis R wie Regierungsrat

    Strassenansicht mit mehrstöckigen Altstadthäusern, Läden im Erdgeschoss, Fahrrädern und E-Scootern im Vordergrund sowie passierenden Menschen.Beste Lage am Limmatquai in Zürich: Hier wollte McDonald's einziehen. Bild: Lorenz Steinmann

    Big Mac und Wahlkampf: In der 31. Folge des Rathuus-Podcasts diskutiert Lorenz Steinmann mit Pascal Turin über eine umstrittene McDonald’s-Filiale und über die Regierungsratswahlen 2027.

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  • 4 Minuten

    SRF cancelt geplantes Porträt über Ex-Nati-Trainer Patrick Fischer

    Zu sehen ist ein viereckiger Infowürfel am Flughafen Zürich, wo über die bald beginnende Eishockey-WM informiert wird. Der Würfel ist schwarz und hat eine herunterzählende Digitaluhr, welche die noch verbleibenden Tage bis zum WM-Beginn anzeigt.Erhält die am 15. Mai beginnende Eishockey-WM dank des Trainer-Skandals nun mehr Beachtung? Unsere Aufnahme zeigt den Infowürfel beim Flughafen Kloten. Bild: Lorenz Steinmann

    Es war die ideale Schlagzeile kurz vor der Eishockey-WM mit Hauptaustragungsort Zürich: Patrick Fischer und das gefälschte Covid-Zertifikat⁣. Nun bestätigt SRF gegenüber Rathuus, dass das geplante Porträt über den gefeuerten Nati-Trainer wohl nie kommt. Wird die WM trotzdem zum medialen Flop?

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  • 4 Minuten

    McDonald’s-­Baugesuch: Nachhilfe­unterricht für den Zürcher Stadtrat

    Zu sehen sind die Pläne mit den Kaminen, wie sie McDonald's bauen wollte.Trotz Denkmalschutz: So markant wären die beiden Kamine nach den Plänen von McDonald's geworden. Dagegen hatten die Rekurrenten etwas, und sie wurden vom Baurekursgericht gestützt. Bild: zvg

    Experten reiben sich die Augen: Das Baurekursgericht des Kantons Zürich hat eine Baubewilligung des Stadtratskollegiums mit André Odermatt (SP), Simone Brander (SP) und Filippo Leutenegger (FDP) weggefegt. Wegen Bedenken rund um die Abluftkamine. Gewonnen hat hingegen ein einflussreicher Anwalt und Zünfter.

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  • 3 Minuten

    Ein ganz besonderer Duft: Es riecht nach lesenswerten Texten

    Ein rot-weisser, kleiner Hund liegt auf einem Teppich.Waldo ist immer auf der Ausschau nach spannenden Artikeln, Podcast-Folgen oder Videos. Bild: Pascal Turin

    Artikel, Podcast-Folgen und mehr – unser Redaktionshund Waldo hat wieder einmal einen Blick in die Welt der Medien geworfen. Ersagt dir, was du unbedingt wissen musst.

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  • 3 Minuten

    Hier darf der SVP-Abgewanderte seine Abschiedsrede halten

    Zu sehen ist Bernhard im Oberdorf, Mitte-Gemeinderat aus Zürich, im Freizeit-Look. Im Vordergrund eine Möve, was auf einen Aufnahmeort an einem Gewässer schliessen lässt."Die Fluktuation umfasst rund die Hälfte des Rates. Das überrascht nicht, ist doch das Entgelt für die Ratsarbeit seit Jahrzehnten konstant geblieben", so Bernhard im Oberdorf. Er hat als abgewählter Gemeinderat nun mehr Freizeit. Bild: zvg

    Mitte-Gemeinderat Bernhard im Oberdorf nimmt Abschied aus dem Zürcher Gemeinderat. Weil er seine Rede trotz über 30 Jahren Ratszugehörigkeit nicht halten darf, kommt sie nun auf Rathuus. „Bio“, wie er oft genannt wird, kritisiert die hohe Fluktuation im Rat und die schlechte Entlöhung.

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  • 6 Minuten

    Tobias Langenegger wollte FCZ-Fussballer werden, jetzt ist er bald Stadtrat

    Zu sehen ist der künftige Stadtrat Tobias Langenegger. Mit weissem Hemd und mit seiner charakteristischen Langhaar-Frisur, die Haare glatt und weit über die Ohren fallend.Das interessiert den zukünftigen Stadtrat Tobias Langenegger (SP) derzeit am meisten: explodierende Mieten. Bild: zvg

    Im indiskreten Interview mit Rathuus gibt der zukünftige Zürcher Stadtrat Tobias Langenegger (SP) Einblick in sein Leben und seine Haltungen. Zudem wird geklärt, was es mit seiner Genossenschaftswohnung auf sich hat.

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  • 1 Minute

    Stadtbus Winterthur: Gespräche scheinen zu fruchten

    Ein Bus steht einer Haltestelle in einer belebten Innenstadt. Menschen warten oder gehen über die Strasse, umgeben von alten Gebäuden und vielen Oberleitungen.Stadtbus Winterthur hat vergangenes Jahr 32 Millionen Fahrgäste befördert. Bild: Pascal Turin

    Erst Sonne, dann Tauwetter? Die Verhandlungen seien auf gutem Weg, heisst es vonseiten Gewerkschaft und Stadtbus Winterthur. Die Arbeitsbedingungen sollen verbessert werden. Ein ganztägiger Streik ist damit wohl abgewendet.

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  • 4 Minuten

    Die Kasernenbauten als verlotterte Trouvaillen

    Zu sehen ist der berühmte Waffensaal von aussen auf dem Kasernenaral. Es ist ein Gebäude mit drei grossen Fenstern, die wegen dringlicher Sanierung überdeckt sind.Hinter diesen Mauern verbirgt sich der ehemalige Waffensaal der Kaserne Zürich. So, wie er seit gut 30 Jahren der Verwahrlosung überlassen wurde, muss er teuer saniert werden. Bild: Lorenz Steinmann

    Man habe alles versucht, damit der Kanton bei der Sanierung der kantonalen Zeughäuser in Zürich mehr zahle als 15 Prozent, sagte Grünen-Stadtrat Daniel Leupi kürzlich. Doch nun bleibt die Stadt auf den Kosten von mindestens 170 Millionen Franken sitzen. Sorgfaltspflicht sieht anders aus.

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  • 1 Minute

    Lorenz’ Odyssee durch die Verwaltung

    Zwei lächelnde Personen mit Brille machen bei sonnigem Wetter ein Selfie auf einer Brücke über Bahngleisen.Zeit für ein Selfie (v. l.): Pascal Turin und Lorenz Steinmann haben am Karfreitag die Sonne genossen. Bild: Pascal Turin

    Das erwartet euch in der 30. Folge des Rathuus-Podcasts: Lorenz Steinmann und Pascal Turin sprechen über sogenannte „Non-Road-Maschinen“, die mauernde kantonale Verwaltung und vorsichtige Veränderungen bei Rathuus.

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  • 6 Minuten

    Die Velo-Ignoranz des Regierungsrats – mit Parallelen zum Spritzenverbot 1985

    Zu sehen ist ein vom Kanton wieder zu einer Autofahrspur umfunktionierter temporärer Veloweg, jener auf der Walchestrasse.Neben dem Neumühlequai wurde auch ein temporärer Veloweg auf der Walchestrasse wieder zurückgebaut – durch den Kanton und ohne Rücksicht auf Verluste. Bild: Lorenz Steinmann

    Der Regierungsrat lässt seine Muskeln spielen und foutiert sich um die Velosicherheit bei der Baustelle rund um den Zürcher Hauptbahnhof. Das weckt Erinnerungen an das Spritzenverbot 1985. Ist die frühere Hetzerei gegen Heroinabhängige das heutige Velo-Bashing? Ein Trauerspiel in vier Kapiteln.

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  • 4 Minuten

    Passagier­zahlen hui, Mitarbeiter­zufriedenheit pfui?

    Zwei rote Busse stehen an einer Haltestelle in einer belebten Innenstadt. Menschen warten oder gehen über die Strasse, umgeben von alten Gebäuden und vielen Oberleitungen.Die Passagierzahlen bei Stadtbus Winterthur sind gestiegen. 32 Millionen Personen nutzten 2025 das Angebot. Erneut markant gewachsen ist die Fahrgastzahl auf der Linie 7. Bild: Pascal Turin

    Stadtbus Winterthur hat vergangenes Jahr 32 Millionen Fahrgäste befördert. Doch es ist nicht allen zum Jubeln zumute. Anfang März hat das Buspersonal für vier Stunden gestreikt. Morgen Donnerstag sollen die Gespräche zwischen Verkehrsunternehmen und Mitarbeitenden sowie Gewerkschaft weitergehen.

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  • 4 Minuten

    Streit zwischen drei Quartiervereinen und der Stadt Zürich eskaliert

    Auf dem Bild aus dem ETH-Archiv ist Fritz Senn, Präsident des Quartiervereins Seebach zu sehen, wie er 1980 dem damals ältesten Seebacher einen speziellen Seebacher Pass überreicht.Hatten Quartiervereine früher mehr Geltung? 1980 überreicht der damalige Seebacher Quartiervereinspräsident Fritz Senn dem ältesten Seebacher einen speziellen Seebacher Pass. Bild: ETH-Bibliothek Zürich, Bildarchiv / Com_L29-0005-0022-0004

    Die Quartiervereine Altstetten, Wipkingen und neuerdings auch Wiedikon unterschreiben die Vereinbarung mit der Stadt nicht. Dafür verzichten sie auf Subventionen. Ans jährliche Nobel-Treffen im Muraltengut will sie die Stadt aber trotzdem einladen.

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  • 3 Minuten

    Schnüffel, schnüffel – Waldo weiss wieder mal Bescheid

    Braun-weißer Hund mit Geschirr schaut aus dem Zugfenster auf eine Stadt mit modernen Gebäuden.Waldo: "Ich hab keine Ahnung, wo wir sind – aber ich tue so, als hätte ich alles im Griff." Bild: Pascal Turin

    Wuff, wuff: Unser Redaktionshund Waldo schnüffelt nicht nur gern an den Hinterteilen seiner Artgenossinnen und Artgenossen. Er hat wieder spannende Artikel und Podcast-Folgen aufgespürt.

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