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  • 6 Minuten

    Tobias Langenegger wollte FCZ-Fussballer werden, jetzt ist er bald Stadtrat

    Zu sehen ist der künftige Stadtrat Tobias Langenegger. Mit weissem Hemd und mit seiner charakteristischen Langhaar-Frisur, die Haare glatt und weit über die Ohren fallend.Das interessiert den zukünftigen Stadtrat Tobias Langenegger (SP) derzeit am meisten: explodierende Mieten. Bild: zvg

    Im indiskreten Interview mit Rathuus gibt der zukünftige Zürcher Stadtrat Tobias Langenegger (SP) Einblick in sein Leben und seine Haltungen. Zudem wird geklärt, was es mit seiner Genossenschaftswohnung auf sich hat.

    Noch selten war ein gewählter Stadtrat in Zürich so häufig in den Schlagzeilen, obwohl er sein Amt noch gar nicht angetreten hat. „Inside Paradeplatz“ titelte am 19. März „Bleibe in Genossenschafts-Wohnung“. Und schrieb im Lead: „Tobias Langenegger verdient bald Viertelmillion, will aber nicht aus billiger Stadt-Wohnung ausziehen.“ Der Text suggerierte, dass Tobias Langenegger (SP) in einer subventionierten städtischen Wohnung wohnt oder zumindest in einer günstigen Genossenschaftswohnung, die vom Staat unterstützt wird. Die „Story“ wurde rege übernommen.

    Der „Tages-Anzeiger“ schrieb von einer „günstigen Wohnung, die einer Genossenschaft gehört und die von der Stadt unterstützt wird“. Die „NZZ“ nannte Langenegger „einen Spitzenverdiener, der „in einer Genossenschaft lebt, die von der Stadt unterstützt wird“. Er wolle dort wohnen bleiben, obwohl er als Stadtrat eine Viertelmillion jährlich verdienen werde. Auf „Nau“ war dann sogar die Rede von einer staatlich mitfinanzierten Genossenschaft.

    Warum diese Häme, warum diese gegenseitige Abschreiberei? Warum das suggestive Vermischen von gemeinnützigen Wohnungen und städtischen Unterstützungen. Und warum wird die Gesellschaftsform der Genossenschaft so negativ beurteilt? Obwohl diese Rechtsform auch von Bauern genutzt wird, etwa für Vieh- und Weidegenossenschaften. Ganz zu schweigen von den bekanntesten Beispielen, der Migros und der Schweizerischen Mobiliar.

    Bauland auf dem freien Markt erworben

    Und damit zurück Tobias Langenegger. Fakt ist: Er wohnt mit seiner Familie in einer privaten Genossenschaft, die das Bauland auf dem freien Immobilienmarkt erworben hat und nicht subventioniert wird von der Stadt. Und zwar um das Jahr 2000 baute und eine für das damals noch nicht so hippe Zürich West durchaus visionäre Idee umsetzte. Die Genossenschaft hatte die Stadt beim Bau vor gut 25 Jahren um ein verzinstes Darlehen angefragt, was legitim ist und was etwa die ZSC Lions für den Bau ihres Swiss-Life-Stadions auch getan haben.

    Etwas anders gelagert ist der Fall beim Kochareal: Besagte private Genossenschaft, in welcher Langenegger wohnt, baut dort aktuell 123 Wohnungen sowie Gewerbe- und Kulturflächen. Weil das Land auf dem ehemaligen Kochareal der Stadt gehört und der „Langenegger-Genossenschaft“ im Baurecht abgegeben wurde, kann man jenes Bauland ohne Zweifel als „günstig“ bezeichnen. Das hat aber nichts zu tun mit den Bedingungen, wo Langenegger wohnt.

    Das von „Inside Paradeplatz“ in die Welt gesetzte Narrativ eignet sich aber bestens, um für Schlagzeilen und Klickzahlen zu sorgen. Und hat Tobias Langenegger den Start als Stadtrat zumindest nicht erleichtert. Es ist ein bisschen so, wie man Finanzvorsteher Daniel Leupi (Grüne) immer noch vorwirft, eine Einliegerwohnung in seinem Eigenheim zu Marktpreisen zu vermieten.

    Doch nun Bühne frei für den Fragebogen von Tobias Langenegger.

    Tobias Langenegger, wie wurden Sie politisiert?
    Friedensdemonstration gegen den Irakkrieg.

    Was wollten Sie als Kind werden?
    Fussballer beim FCZ.

    Was beschäftigt Sie politisch gerade am meisten?
    Explodierende Mieten.

    „Ich war der SP immer treu, wie auch dem FC Zürich“.

    Waren Sie Ihrer Partei schon immer treu oder hatten Sie mal Abwanderungsgelüste?
    Immer treu, wie beim FCZ.

    Haben Sie auch schon Unterschriften für eine Initiative oder eine Petition gesammelt?
    Klar, als SPler natürlich vor allem auch für mehr bezahlbare Wohnungen, gegen Airbnb und für die Wohnschutz-Initiative.

    Welche Staatsmänner halten Sie – frei nach Max Frisch – für moralisch?
    Im Schnitt sind Staatsfrauen wohl moralischer.

    (Anmerkung der Rathuus-Redaktion: Wir müssen die aus gesellschaftlicher Sicht aus der Zeit gefallene Frage wohl mal anpassen.)

    Mit wem würden Sie gerne einmal ein Bier, ein Glas Wein oder einen Tee trinken?
    Bernie Sanders.

    Was ist Ihr Lieblingsrestaurant in Stadt oder Kanton Zürich?
    Pizzeria Rucola gerade um die Ecke – bei Umed ist unsere ganze Familie glücklich.

    Kaufen Sie das „Surprise“ und lesen Sie es auch?
    Kaufen ja, lesen leider nur manchmal.

    Was haben Sie bis heute leider noch nicht gemacht?
    Die Wäsche noch nicht zusammengelegt, und die Küche ist etwas ein Chaos …

    Wer ist für Sie der oder die bedeutendste Zürcherin?
    Jacqueline Badran, ein Vorbild für meine Wohnpolitik.

    Sex ohne Liebe, was halten Sie davon?
    Für mich kein Thema, bin in einer glücklichen monogamen Partnerschaft.

    Was war Ihr grösster politischer Erfolg?
    Die Soforthilfe während Corona: Da konnten wir dafür sorgen, dass Selbständige, Kulturschaffende und kleinere KMU nicht vergessen gingen.

    (Tobias Langenegger war 2021 als Kantonsrat und Präsident der Finanz-Kommission Hauptakteur, dass der Kanton einen grossen Kredit sprach zur Unterstützung besagter Branchen. Vom „Tages-Anzeiger“ wurde er damals als „Liebling der Gewerbler“ bezeichnet.)

    Und welches Ihr grösster politischer Fauxpas?
    Was mich wirklich geärgert hat, ist, dass wir bei der Initiative „Für mehr bezahlbare Wohnungen“ keinen Gegenvorschlag hingekriegt haben, obwohl wir über Monate intensiv verhandelt hatten.

    Wollen Sie das historische Rathaus zurück oder gefällt es Ihnen im Rathaus Hard?
    Spielt keine Rolle, braucht einfach mehr Linke. 😉

    Portobello-Burger oder Poulet-Kebab?
    Poulet-Kebab.

    „Ich kann über Vieles lachen, etwa über meine Unfähigkeit, mir Namen von berühmten Personen zu merken“.

    Taylor Swift oder Beatrice Egli?
    Ikan Hyu. (Anm. d. Red.: „Eine der wuchtigsten Livebands der Schweiz“, schrieb der Tages-Anzeiger. Das Frauen-Duo aus Zürich bediene sich frei bei den Musikstilen. Es gebe Starkstrom-Riffs, bittersüsse Gesangsharmonien, Rap, Schreien, alles liege drin.)

    Welches Hintergrundbild haben Sie auf Ihrem Handy?
    Meine Familie vor der Fähre nach Sardinien

    Worauf freuen Sie sich?
    Auf die Frühlingsferien!

    Und worüber können Sie lachen?
    Vieles. Zum Beispiel über meine Unfähigkeit, mir Namen von berühmten Personen zu merken.

    Auf dem Bild zu sehen die gewählten Stadträtinnen und Stadträte von Zürichs Exekutive. Das Bild wurde am 8. März 2026 aufgenommen. Alle Gewählten strahlen und haben je einen Blumenstrauss in der Hand.Das Siegerbild des gewählten Stadtrats von Zürich am 8. März 2026. Ganz rechts auf dem Bild Tobias Langenegger. Er holte auf Anhieb Rang sechs mit 55'352 Stimmen und liess Balthasar Glättli (Grüne, neu) sowie Michael Baumer (FDP, bisher) hinter sich. Bild: Lorenz Steinmann

    Tobias Langenegger ist 40 Jahre alt. Er lebt mit seiner Partnerin und den beiden Kindern in einer Genossenschaft im Kreis 5, die entgegen anderslautenden Medienberichten ihr Land von einer privaten Firma erworben hat und keine städtischen Subventionen bezieht. In jener Siedlung amtet er zudem als Kassier. Aufgewachsen ist Langenegger zuerst in Rüti sowie später in Uster im Zürcher Oberland. Nach der Sekundarschule in Uster und der Kantonsschule Stadelhofen studierte er an der Universität Zürich Volkswirtschaftslehre.

    Seit 2015 sitzt er für die Kreise 4 und 5 im Kantonsrat, von 2022 bis zum 23. März 2026 war er zusammen mit Sibylle Marti Co-Präsident der SP-Fraktion. Nun hat Nicola Siegrist seinen Platz im Co-Präsidium übernommen. Den Kantonsratssitz gibt Langenegger nach der Wahl in den Stadtrat am 8. März ebenfalls ab. Daneben ist Langenegger seit 2012 im OK des Röntgenplatzfestes aktiv. Dieses Amt möchte er beibehalten, auch als Stadtrat. Und seit 2022 ist er im Vorstand des Mieterinnen- und Mieterverbands Zürich, wo er ebenfalls zurücktritt, wenn er sein Amt als Stadtrat – voraussichtlich im Mai – antritt.

    Beruflich ist er als Mitgründer seit 2021 bei der Ampio Partizipation GmbH tätig. Das ist eine Unternehmensberatung, die sich auf Partizipationsprozesse spezialisiert hat. Diese Arbeit und die Firmenbeteiligung gibt er in den nächsten Wochen auf und übernimmt gemäss Einschätzung von Rathuus das Hochbaudepartement von André Odermatt. „Da wissen Sie mehr als ich“, sagt Langenegger dazu.

    Zuvor leitete Langenegger über zehn Jahre lang sozialräumliche Partizipationsprozesse mit Fokus auf Analyse und Management von sozialen Prozessen. Erste berufliche Erfahrungen sammelte er bereits vor und während dem Studium – unter anderem beim Notariat in Dübendorf sowie in der Bildungsdirektion des Kantons Zürich.

    Mit den Kindern besucht Langenegger gerne die Fussballspiele im Letzigrund, spielt selbst in der alternativen Liga und ist Co-Trainer bei den Junioren des FC Industrie Turicum.

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  • 1 Minute

    Stadtbus Winterthur: Gespräche scheinen zu fruchten

    Ein Bus steht einer Haltestelle in einer belebten Innenstadt. Menschen warten oder gehen über die Strasse, umgeben von alten Gebäuden und vielen Oberleitungen.Stadtbus Winterthur hat vergangenes Jahr 32 Millionen Fahrgäste befördert. Bild: Pascal Turin

    Erst Sonne, dann Tauwetter? Die Verhandlungen seien auf gutem Weg, heisst es vonseiten Gewerkschaft und Stadtbus Winterthur. Die Arbeitsbedingungen sollen verbessert werden. Ein ganztägiger Streik ist damit wohl abgewendet.

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  • 4 Minuten

    Die Kasernenbauten als verlotterte Trouvaillen

    Zu sehen ist der berühmte Waffensaal von aussen auf dem Kasernenaral. Es ist ein Gebäude mit drei grossen Fenstern, die wegen dringlicher Sanierung überdeckt sind.Hinter diesen Mauern verbirgt sich der ehemalige Waffensaal der Kaserne Zürich. So, wie er seit gut 30 Jahren der Verwahrlosung überlassen wurde, muss er teuer saniert werden. Bild: Lorenz Steinmann

    Man habe alles versucht, damit der Kanton bei der Sanierung der kantonalen Zeughäuser in Zürich mehr zahle als 15 Prozent, sagte Grünen-Stadtrat Daniel Leupi kürzlich. Doch nun bleibt die Stadt auf den Kosten von mindestens 170 Millionen Franken sitzen. Sorgfaltspflicht sieht anders aus.

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  • 1 Minute

    Lorenz’ Odyssee durch die Verwaltung

    Zwei lächelnde Personen mit Brille machen bei sonnigem Wetter ein Selfie auf einer Brücke über Bahngleisen.Zeit für ein Selfie (v. l.): Pascal Turin und Lorenz Steinmann haben am Karfreitag die Sonne genossen. Bild: Pascal Turin

    Das erwartet euch in der 30. Folge des Rathuus-Podcasts: Lorenz Steinmann und Pascal Turin sprechen über sogenannte „Non-Road-Maschinen“, die mauernde kantonale Verwaltung und vorsichtige Veränderungen bei Rathuus.

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  • 6 Minuten

    Die Velo-Ignoranz des Regierungsrats – mit Parallelen zum Spritzenverbot 1985

    Zu sehen ist ein vom Kanton wieder zu einer Autofahrspur umfunktionierter temporärer Veloweg, jener auf der Walchestrasse.Neben dem Neumühlequai wurde auch ein temporärer Veloweg auf der Walchestrasse wieder zurückgebaut – durch den Kanton und ohne Rücksicht auf Verluste. Bild: Lorenz Steinmann

    Der Regierungsrat lässt seine Muskeln spielen und foutiert sich um die Velosicherheit bei der Baustelle rund um den Zürcher Hauptbahnhof. Das weckt Erinnerungen an das Spritzenverbot 1985. Ist die frühere Hetzerei gegen Heroinabhängige das heutige Velo-Bashing? Ein Trauerspiel in vier Kapiteln.

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  • 4 Minuten

    Passagier­zahlen hui, Mitarbeiter­zufriedenheit pfui?

    Zwei rote Busse stehen an einer Haltestelle in einer belebten Innenstadt. Menschen warten oder gehen über die Strasse, umgeben von alten Gebäuden und vielen Oberleitungen.Die Passagierzahlen bei Stadtbus Winterthur sind gestiegen. 32 Millionen Personen nutzten 2025 das Angebot. Erneut markant gewachsen ist die Fahrgastzahl auf der Linie 7. Bild: Pascal Turin

    Stadtbus Winterthur hat vergangenes Jahr 32 Millionen Fahrgäste befördert. Doch es ist nicht allen zum Jubeln zumute. Anfang März hat das Buspersonal für vier Stunden gestreikt. Morgen Donnerstag sollen die Gespräche zwischen Verkehrsunternehmen und Mitarbeitenden sowie Gewerkschaft weitergehen.

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  • 4 Minuten

    Streit zwischen drei Quartiervereinen und der Stadt Zürich eskaliert

    Auf dem Bild aus dem ETH-Archiv ist Fritz Senn, Präsident des Quartiervereins Seebach zu sehen, wie er 1980 dem damals ältesten Seebacher einen speziellen Seebacher Pass überreicht.Hatten Quartiervereine früher mehr Geltung? 1980 überreicht der damalige Seebacher Quartiervereinspräsident Fritz Senn dem ältesten Seebacher einen speziellen Seebacher Pass. Bild: ETH-Bibliothek Zürich, Bildarchiv / Com_L29-0005-0022-0004

    Die Quartiervereine Altstetten, Wipkingen und neuerdings auch Wiedikon unterschreiben die Vereinbarung mit der Stadt nicht. Dafür verzichten sie auf Subventionen. Ans jährliche Nobel-Treffen im Muraltengut will sie die Stadt aber trotzdem einladen.

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  • 3 Minuten

    Schnüffel, schnüffel – Waldo weiss wieder mal Bescheid

    Braun-weißer Hund mit Geschirr schaut aus dem Zugfenster auf eine Stadt mit modernen Gebäuden.Waldo: "Ich hab keine Ahnung, wo wir sind – aber ich tue so, als hätte ich alles im Griff." Bild: Pascal Turin

    Wuff, wuff: Unser Redaktionshund Waldo schnüffelt nicht nur gern an den Hinterteilen seiner Artgenossinnen und Artgenossen. Er hat wieder spannende Artikel und Podcast-Folgen aufgespürt.

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  • 3 Minuten

    „Unterschriften sammeln gehört zur politischen Ochsentour“

    Auf dem Bild zu sehen ist Davide Loss. Er hat eine schnittige Frisur und eine Brille mit markantem schwarzen Gestell.SP-Kantonsrat Davide Loss (38) hat schon als Kind mit seinen Eltern die Tagesschau geschaut. "Ich wollte bereits damals alles wissen und verstehen. So kam ich früh in Berührung mit Politik." Bild: zvg

    Im indiskreten Rathuus-Fragebogen verrät SP-Kantonsrat Davide Loss, dass er mit Winston Churchill über dessen Europa-Ideen diskutieren möchte. Was er an Huldrych Zwingli gut findet – und welchen politischen Fehler er schon begangen hat.

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  • 1 Minute

    Sonne, See, Sehnsucht – und kritische Politanalysen

    Ein farbenfrohes Blumenbeet mit rosafarbenen Tulpen im Vordergrund, dahinter rote Parkbänke an einer Seepromenade. Zwei Personen sitzen nebeneinander und blicken auf einen ruhigen See.Hier passt einfach alles: See, Berge, Blumen. Bild: Lorenz Steinmann

    Kurz im Tessin die Seele baumeln lassen – was gibt es Schöneres? In der 29. Folge des Rathuus-Podcasts sprechen Lorenz Steinmann und Pascal Turin über die Grünliberalen. Zudem schwärmen die Hosts vom mediterranen Flair Luganos.

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  • Die Hintergründe zur umstrittenen Spursperrung

    Zu sehen ist die Walchebrücke in Zürich mit dem Hinweisschild, dass die Strasse für Velos und Mofas in 120 Meter Entfernung gesperrt ist.Der Grund für den temporären Velostreifen liegt in der Komplettsperrung des Bahnhofquais für Velos während des Neubaus der Tramhaltestelle Bahnhofquai/Hauptbahnhof. Bild: Lorenz Steinmann

    Die Wogen gingen hoch, als bekannt wurde, dass die Stadt Zürich am Neumühlequai in der Nähe des Hauptbahnhofs eine Autospur zum temporären Veloweg umfunktioniert hat. Die Betonung liegt auf temporär – und der Aufschrei der Autolobby ist übertrieben.

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  • 3 Minuten

    Politgeograf Michael Hermann überrascht durch Nähe zu den Bürgerlichen

    Auf dem Bild zu sehen ist der Ausschnitt in der "Wohnziitig Züri", wo Michael Hermanns Gastkommentar abgedruckt ist.Dieser Gastkommentar von Politgeograf Michael Hermann in der bürgerlichen "Wohnziitig Züri" gegen die zwei linken Wohninitiativen wirft Fragen auf. Bild: Pascal Turin

    Die Gegner der beiden Mieter-Initiativen, die am 14. Juni zur Abstimmung kommen, rühren mit der grossen Kelle an. Dazu konnten sie Politgeograf Michael Hermann ins Boot holen. Hermann sagt gegenüber Rathuus: „Es passt mir, wenn man mich nicht auf sicher politisch verorten kann.“

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  • 8 Minuten

    Wie eine Beamten­kasse zum Milliarden­betrieb wurde

    Sehr schön geschriebene, handschriftliche Liste von Prämienzahlungen auf vergilbtem Papier.1928 wurden die Beiträge der Regierungsräte an ihre Pensionskasse noch handschriftlich in einem Buch eingetragen. Für Korrespondenz waren aber schon Schreibmaschinen vorhanden. Bild: Staatsarchiv Zürich

    Was als kleine Beamtenversicherung begann, ist heute die grösste Pensionskasse der Schweiz. Ein neues Buch erzählt die alles andere als gradlinige Geschichte der BVK – inklusive eines Skandals, der die Institution in den 2010er-Jahren erschütterte.

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  • 3 Minuten

    Das grosse Zittern bei „Wnti“

    Auf dem Bild zu sehen ein Notebook mit der Website von Wnti. Daneben die Hand eines Journalisten und ein Fotoapparat.Heruntergerechnet gut 400 Franken kostet die Produktion eines Artikels bei Wnti. "Das ist viel Geld für langweilige Buchstabenanreihungen", findet unser Medienkritiker. Bild: Pascal Turin

    Das Winterthurer Onlinemagazin Wnti ist im März 2025 als Reaktion auf das Streichkonzert bei der Tageszeitung „Der Landbote“ entstanden. Doch die Magie eines neuen Lokaljournalismus wirkt heute eher schwach. Ob die meist für ein Jahr abgeschlossenen Abos erneuert werden, scheint ungewiss. Eine Medienkritik.

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  • 1 Minute

    EVP definitiv draussen – und Baumer verzichtet auf Stapi-Kandidatur

    Eine Gruppe Männer und Frauen steht mit betretenem, traurigen Gesichtsausdruck in einem Halbkreis.Betretene Gesichter bei der EVP (v. l.): Claudia Rabelbauer, Stefan Reusser, Stefanie von Walterskirchen und Sandra Gallizzi erfahren am vergangenen Sonntag von der knappen Wahlniederlage. Bild: Lorenz Steinmann

    Der Zürcher Stadtrat liess nochmals nachzählen: Die EVP hat den Sprung in den Gemeinderat wirklich ganz knapp verpasst.

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  • 3 Minuten

    Nach den Wahlen stellt sich nur noch eine Frage: Wohin mit Baumer?

    Die Gruppe frisch gewählter Stadträtinnen und Stadträte hält jubelnd Blumensträusse in die Höhe. Auf dem Foto sind die Porträtfotos von Lorenz Steinmann und Pascal Turin platziert.Am vergangenen Sonntag wurde die rot-grüne Vormachtstellung in der Zürcher Exekutive zementiert. Die Zeit der Sentimentalitäten ist deshalb vorbei, finden Pascal Turin und Lorenz Steinmann. Bild: Lorenz Steinmann, Bildmontage: Rathuus

    Die Zürcher Stadtratswahlen sind grösstenteils so ausgegangen wie erwartet. Nach der Wahl von Balthasar Glättli (Grüne) spricht vieles dafür, dass Michael Baumer (FDP) ins Schul- und Sportdepartement wechseln muss. Ein Kommentar.

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