Wir bleiben dran

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  • 4 Minuten

    Streit zwischen drei Quartiervereinen und der Stadt Zürich eskaliert

    Auf dem Bild aus dem ETH-Archiv ist Fritz Senn, Präsident des Quartiervereins Seebach zu sehen, wie er 1980 dem damals ältesten Seebacher einen speziellen Seebacher Pass überreicht.Hatten Quartiervereine früher mehr Geltung? 1980 überreicht der damalige Seebacher Quartiervereinspräsident Fritz Senn dem ältesten Seebacher einen speziellen Seebacher Pass. Bild: ETH-Bibliothek Zürich, Bildarchiv / Com_L29-0005-0022-0004

    Die Quartiervereine Altstetten, Wipkingen und neuerdings auch Wiedikon unterschreiben die Vereinbarung mit der Stadt nicht. Dafür verzichten sie auf Subventionen. Ans jährliche Nobel-Treffen im Muraltengut will die Stadt sie aber trotzdem einladen.

    Als dritter Quartierverein nach jenem von Altstetten und von Wipkingen hat am Freitagabend jener von Wiedikon Nein gesagt. Nein zum Subventionsvertrag mit der Stadt, damit die jährlichen Unterstützungsgelder weiterhin fliessen. Dabei war das Resultat mit 88:76 Stimmen bei 23 Enthaltungen überraschend knapp. Der scheidende Präsident Urs Rauber kann damit zwar einen Erfolg verbuchen. Doch gegenüber dem Onlinemagazin Tsüri sprach er im Vorfeld davon, dass er mit einem klaren Resultat rechne.

    Trotz des überaus knappen Abstimmungsausgangs sitzt Wiedikon künftig im gleichen Boot wie Altstetten und Wipkingen, die ebenfalls auf die Subventionen aus dem Stadthaus verzichten wollen. Dabei geht es je nach Anzahl Mitglieder um Summen zwischen 10’000 und 20’000 Franken jährlich.

    Kritik gab es schon länger: In den letzten Jahren habe sich die Tendenz zur Kontrolle und Bevormundung durch die Stadt massiv verstärkt. „Das Vorgehen der Stadtverwaltung hat nichts mehr mit einer partnerschaftlichen Zusammenarbeit auf Augenhöhe zu tun. Es ist Politik vom hohen Ross herab“, äusserte sich Rauber, welcher der FDP nahesteht, gegenüber „Tsüri“. Ähnlich tönt es von den ebenfalls eher bürgerlich eingestellten Quartiervereinen in Wipkingen und Altstetten. Lieber fährt man nun ein Sonderzüglein, erhöht den Mitgliederbeitrag, hofft auf Spender oder verdient bei Wochenmärkten mit, wie im Falle von Wipkingen.

    Grosse Mehrheit macht mit

    Andere Quartiervereine – es gibt in der Stadt Zürich deren 25 – sehen das Verhältnis zur Stadtverwaltung deutlich entspannter. Felix Stocker, Vereinspräsident des Quartiervereins Zürich 1 rechts der Limmat sagte an der Generalversammlung von vergangener Woche: „Der Vertrag schränkt uns nicht ein in unserer Unabhängigkeit.“ Stocker politisierte früher im Gemeinderat für die SP. Er ist froh, erhält der Quartierverein 14’000 Franken pro Jahr für die vielen Aktivitäten im Quartier. Diskussionen gab es keine an der Versammlung, die eigentlich bekannt dafür ist, dass oft und zu fast jedem Thema diskutiert wird.

    Fakt ist: Die 25 Quartiervereine haben einen privilegierten Zugang zur Stadtverwaltung und werden zusammen mit ausgewählten Quartierorganisationen regelmässig vom Stadtrat empfangen. Im Unterschied zu anderen ehrenamtlich tätigen Quartierorganisationen in der Stadt Zürich erhalten sie jährliche städtische Beiträge. Dieser Sonderstatus liegt in ihrer vernetzenden Rolle in den Quartieren begründet. Diese Sätze sind dem Stadtratsbeschluss zum Thema zu entnehmen. Mittlerweile hat der Gemeinderat die Vorlage mit grossem Mehr angenommen.

    Dass nun besagte drei Quartiervereine auf Opposition machen, lässt die Stadt relativ kalt.

    Zwei gelbe Wanderwegweiser, Regentropfen perlen an ihnen ab. Der Himmel ist grau.Die Quartiervereine mussten einen Richtungsentscheid fällen: Die meisten von ihnen wollen nicht auf die Subventionen der Stadt verzichten. Bild: Pascal Turin

    Für jeden Quartierverein einen Einzelvertrag

    Nadine Markwalder von der Kommunikationsabteilung des Präsidialdepartements sieht die mehrere Jahre dauernde Kooperationsdiskussion deswegen nicht als gescheitert an. „Die Stadt Zürich will die generell gute Zusammenarbeit mit den Quartiervereinen weiterführen und deren Aktivitäten zugunsten der Bevölkerung und der Lebensqualität weiter unterstützen.“ Um Beiträge an die Quartiervereine auszahlen zu können, müsse die Stadt Zürich nun mal mit jedem Quartierverein einzeln eine Subventionsvereinbarung abschliessen. Dies schreibe die neue übergeordnete Rechtsprechung vor.

    Die Stadt sieht übrigens keinen Anlass, mit den „ausscherenden“ Quartiervereinen allenfalls individuelle Vereinbarungen abzuschliessen. „Für individuelle Vereinbarungen besteht kein Anlass“, so Markwalder. Hingegen wolle die Stadt Zürich die Zusammenarbeit mit allen Quartiervereinen weiterhin pflegen. So werden laut Markwalder „wie bisher alle in der Quartierkonferenz Zürich vertretenen Quartiervereine zum Jahrestreffen des Stadtrats mit den Quartierorganisationen einladen“. Zu jenem recht noblen Abend-Anlass im altehrwürdigen Muraltengut mit kostenlosem Essen inklusive Weinbegleitung und Spirituosenabschluss.

    Wie es heisst, können jene Quartiervereine, welche die Vereinbarung nicht unterschreiben, bei einem allfälligen Präsidiumswechsel auf ihren Entscheid zurückkommen. Sprich: Wenn Wiedikon, Altstetten oder Wipkingen über ein neues Präsidium befinden würden in den nächsten vier Jahren, könnte gleichzeitig auch nochmals über die Vereinbarung mit der Stadt abgestimmt werden. Jene Subventionsvereinbarung, die normalerweise jeweils für vier Jahre gültig ist.

    Wie sich nun zeigt, sind genau jene Quartiervereine ausgeschert, welche die Stadt dem Vernehmen nach bereits länger auf dem Kieker hatte. So gesehen, stellt die aktuelle Eskalation eigentlich keine Überraschung dar.

    Mehr Geld gibt es trotzdem nicht

    Übrigens bekommen nun die „treuen“ 22 Quartiervereine nicht einfach mehr Geld. Nochmals Markwalder: „Die Beitragskomponenten und die Höhe des Beitrags pro Quartierverein sind im Gemeinderatsbeschluss vom 2. Juli 2025 über die Beiträge an die Quartiervereine 2025 bis 2028 festgelegt“.

    Wie ist denn die allgemeine Stimmung bei den Quartiervereinen? Von verschiedenen Seiten ist zu erfahren, dass die Bürokratie in Zusammenarbeit mit der Stadt tatsächlich zugenommen habe. Aber immerhin würden praktisch alle Aktivitäten ohne Einschränkungen unterstützt. Und im Subventionsvertrag sei ausdrücklich erwähnt, dass die Stadt keinen Einfluss auf die Ausrichtung und das Handeln der Quartiervereine nehme. So bestehe eigentlich kein Grund, sich querzustellen.

    Im mehrere Jahre dauernden und teilweise holprigen Findungsprozess zwischen der Stadt und den Quartiervereinen war oft die Rede davon, dass die Verwaltung politisch und gesellschaftlich ausgewogenere Vorstände der Quartiervereine will. Ausserdem bündelt die Verwaltung ihre Kontakte mit der Bevölkerung nicht mehr allein über die Quartiervereine.

    Wie sich nun zeigt, sind genau jene Quartiervereine ausgeschert, welche die Stadt dem Vernehmen nach bereits länger auf dem Kieker hatte. So gesehen, stellt die aktuelle Eskalation eigentlich keine Überraschung dar.

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  • 3 Minuten

    Schnüffel, schnüffel – Waldo weiss wieder mal Bescheid

    Braun-weißer Hund mit Geschirr schaut aus dem Zugfenster auf eine Stadt mit modernen Gebäuden.Waldo: "Ich hab keine Ahnung, wo wir sind – aber ich tue so, als hätte ich alles im Griff." Bild: Pascal Turin

    Wuff, wuff: Unser Redaktionshund Waldo schnüffelt nicht nur gern an den Hinterteilen seiner Artgenossinnen und Artgenossen. Er hat wieder spannende Artikel und Podcast-Folgen aufgespürt.

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  • 3 Minuten

    „Unterschriften sammeln gehört zur politischen Ochsentour“

    Auf dem Bild zu sehen ist Davide Loss. Er hat eine schnittige Frisur und eine Brille mit markantem schwarzen Gestell.SP-Kantonsrat Davide Loss (38) hat schon als Kind mit seinen Eltern die Tagesschau geschaut. "Ich wollte bereits damals alles wissen und verstehen. So kam ich früh in Berührung mit Politik." Bild: zvg

    Im indiskreten Rathuus-Fragebogen verrät SP-Kantonsrat Davide Loss, dass er mit Winston Churchill über dessen Europa-Ideen diskutieren möchte. Was er an Huldrych Zwingli gut findet – und welchen politischen Fehler er schon begangen hat.

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  • 1 Minute

    Sonne, See, Sehnsucht – und kritische Politanalysen

    Ein farbenfrohes Blumenbeet mit rosafarbenen Tulpen im Vordergrund, dahinter rote Parkbänke an einer Seepromenade. Zwei Personen sitzen nebeneinander und blicken auf einen ruhigen See.Hier passt einfach alles: See, Berge, Blumen. Bild: Lorenz Steinmann

    Kurz im Tessin die Seele baumeln lassen – was gibt es Schöneres? In der 29. Folge des Rathuus-Podcasts sprechen Lorenz Steinmann und Pascal Turin über die Grünliberalen. Zudem schwärmen die Hosts vom mediterranen Flair Luganos.

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  • Die Hintergründe zur umstrittenen Spursperrung

    Zu sehen ist die Walchebrücke in Zürich mit dem Hinweisschild, dass die Strasse für Velos und Mofas in 120 Meter Entfernung gesperrt ist.Der Grund für den temporären Velostreifen liegt in der Komplettsperrung des Bahnhofquais für Velos während des Neubaus der Tramhaltestelle Bahnhofquai/Hauptbahnhof. Bild: Lorenz Steinmann

    Die Wogen gingen hoch, als bekannt wurde, dass die Stadt Zürich am Neumühlequai in der Nähe des Hauptbahnhofs eine Autospur zum temporären Veloweg umfunktioniert hat. Die Betonung liegt auf temporär – und der Aufschrei der Autolobby ist übertrieben.

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  • 3 Minuten

    Politgeograf Michael Hermann überrascht durch Nähe zu den Bürgerlichen

    Auf dem Bild zu sehen ist der Ausschnitt in der "Wohnziitig Züri", wo Michael Hermanns Gastkommentar abgedruckt ist.Dieser Gastkommentar von Politgeograf Michael Hermann in der bürgerlichen "Wohnziitig Züri" gegen die zwei linken Wohninitiativen wirft Fragen auf. Bild: Pascal Turin

    Die Gegner der beiden Mieter-Initiativen, die am 14. Juni zur Abstimmung kommen, rühren mit der grossen Kelle an. Dazu konnten sie Politgeograf Michael Hermann ins Boot holen. Hermann sagt gegenüber Rathuus: „Es passt mir, wenn man mich nicht auf sicher politisch verorten kann.“

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  • 8 Minuten

    Wie eine Beamten­kasse zum Milliarden­betrieb wurde

    Sehr schön geschriebene, handschriftliche Liste von Prämienzahlungen auf vergilbtem Papier.1928 wurden die Beiträge der Regierungsräte an ihre Pensionskasse noch handschriftlich in einem Buch eingetragen. Für Korrespondenz waren aber schon Schreibmaschinen vorhanden. Bild: Staatsarchiv Zürich

    Was als kleine Beamtenversicherung begann, ist heute die grösste Pensionskasse der Schweiz. Ein neues Buch erzählt die alles andere als gradlinige Geschichte der BVK – inklusive eines Skandals, der die Institution in den 2010er-Jahren erschütterte.

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  • 3 Minuten

    Das grosse Zittern bei „Wnti“

    Auf dem Bild zu sehen ein Notebook mit der Website von Wnti. Daneben die Hand eines Journalisten und ein Fotoapparat.Heruntergerechnet gut 400 Franken kostet die Produktion eines Artikels bei Wnti. "Das ist viel Geld für langweilige Buchstabenanreihungen", findet unser Medienkritiker. Bild: Pascal Turin

    Das Winterthurer Onlinemagazin Wnti ist im März 2025 als Reaktion auf das Streichkonzert bei der Tageszeitung „Der Landbote“ entstanden. Doch die Magie eines neuen Lokaljournalismus wirkt heute eher schwach. Ob die meist für ein Jahr abgeschlossenen Abos erneuert werden, scheint ungewiss. Eine Medienkritik.

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  • 1 Minute

    EVP definitiv draussen – und Baumer verzichtet auf Stapi-Kandidatur

    Eine Gruppe Männer und Frauen steht mit betretenem, traurigen Gesichtsausdruck in einem Halbkreis.Betretene Gesichter bei der EVP (v. l.): Claudia Rabelbauer, Stefan Reusser, Stefanie von Walterskirchen und Sandra Gallizzi erfahren am vergangenen Sonntag von der knappen Wahlniederlage. Bild: Lorenz Steinmann

    Der Zürcher Stadtrat liess nochmals nachzählen: Die EVP hat den Sprung in den Gemeinderat wirklich ganz knapp verpasst.

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  • 3 Minuten

    Nach den Wahlen stellt sich nur noch eine Frage: Wohin mit Baumer?

    Die Gruppe frisch gewählter Stadträtinnen und Stadträte hält jubelnd Blumensträusse in die Höhe. Auf dem Foto sind die Porträtfotos von Lorenz Steinmann und Pascal Turin platziert.Am vergangenen Sonntag wurde die rot-grüne Vormachtstellung in der Zürcher Exekutive zementiert. Die Zeit der Sentimentalitäten ist deshalb vorbei, finden Pascal Turin und Lorenz Steinmann. Bild: Lorenz Steinmann, Bildmontage: Rathuus

    Die Zürcher Stadtratswahlen sind grösstenteils so ausgegangen wie erwartet. Nach der Wahl von Balthasar Glättli (Grüne) spricht vieles dafür, dass Michael Baumer (FDP) ins Schul- und Sportdepartement wechseln muss. Ein Kommentar.

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  • 4 Minuten

    Von Überraschungen und nicht mehr gewählten Polit-Promis

    Zu sehen ist Bernhard im Oberdorf, wie er auf einem Sofa sitzt.Nach gut 30 Jahren wurde Bernhard im Oberdorf nicht mehr in den Gemeinderat gewählt. Einer der Gründe: Er wechselte von der SVP zur Mitte. Bild: Lorenz Steinmann

    Die Verschiebungen bei den Parteistimmen im Zürcher Gemeinderat sorgten für dicke Überraschungen. Fazit: Viele Vorstösse und Medienpräsenz scheinen nicht nur förderlich für eine Wiederwahl.

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  • 1 Minute

    Die drei mit Sendungsbewusstsein

    Drei Männer unterschiedlichen Alters stehen auf einem Trottoir und blicken in die Kamera.Eine fotogene Gruppe (v. l.): Beni Frenkel, Damjan Bardak und Lorenz Steinmann sind kein bisschen nervös. Bild: Pascal Turin

    Für die 28. Folge des Rathuus-Podcasts hat Lorenz Steinmann zwei Gäste eingeladen. Er diskutiert mit Beni Frenkel und Damjan Bardak über Lokalfussball, Lokaljournalismus und Lokalpolitik.

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  • 4 Minuten

    Schlägt jetzt die Stunde von Michael Baumer?

    Man sieht hier FDP-Stadtrat Michael Baumer, wie er fast schon schelmisch grinst.Der frisch wiedergewählte Stadtrat Michael Baumer (FDP) muss im zweiten Wahlgang der Stapiwahlen für die Bürgerlichen die Kohlen aus dem Feuer holen. Bild: Lorenz Steinmann

    Bei den Zürcher Stadtratswahlen holen die Grünen einen dritten Sitz, während die FDP ihren zweiten Sitz verliert. Die Mitte bleibt im Gemeinderat, die EVP ist weg vom Fenster. Und FDP-Stadtrat Michael Baumer überlegt sich, im zweiten Wahlgang gegen SP-Stadtrat Raphael Golta im Kampf ums Stadtpräsidium anzutreten.

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  • 3 Minuten

    Wenn der Tagi die bürgerliche Wende empfiehlt

    Auf dem Foto sieht man lächelnd Stadtrat Daniel Leupi, Stadträtin Karin Rykart und Stadtratskandidat Balthasar Glättli, alle von den Grünen.Haben sie bald ausgelacht? Raphaela Birrer jedenfalls graut es vor noch mehr Rot-Grün im Zürcher Stadtrat. Also keinesfalls (v. l.) neben Stadtrat Daniel Leupi und Stadträtin Karin Rykart auch noch Nationalrat Balthasar Glättli (alle Grüne). Bild: zvg

    Raphaela Birrer, die Chefredaktorin des „Tages-Anzeigers“, hat in einem Leitartikel die politische Zusammensetzung des Stadtrats von Zürich mit nordkoreanischen Verhältnissen verglichen. Sie fordert einen politischen Wandel. Und der Zuspruch in den Kommentaren ist bemerkenswert hoch.

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  • 3 Minuten

    Wieder die Fährte aufgenommen

    Ein Hund liegt ganz entspannt in einem Hundebett an einem Fenster und geniesst die Sonne.Nach getaner Arbeit im Rathuus-Büro ist Entspannung angesagt. Bild: Pascal Turin

    Artikel, Podcast-Folgen und mehr: Unser Redaktionshund Waldo liest und hört (fast) alles, was er in seine Pfoten kriegt. Hier sind seine Medientipps für politisch Interessierte.

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  • 2 Minuten

    Ich bin Nichtwähler – und schlafe bestens

    Auf dem Bild zu sehen sind im Hintergrund Wahlunterlagen zu sehen. Im Vordergrund wurde ein Porträtfoto von Beni Frenkel platziert.Beni Frenkel geht nicht an die Urne: Er kann mit allem und jedem leben. Bild: Lorenz Steinmann, Bildmontage: Rathuus

    Nichtwählerinnen und Nichtwähler sind die schweigende Mehrheit der Bevölkerung. Wie ticken diese Menschen? Rathuus-Kolumnist Beni Frenkel ist selber Nichtwähler und spricht damit das Tabu aus Expertensicht an.

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