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  • 4 Minuten

    SRF cancelt geplantes Porträt über Ex-Nati-Trainer Patrick Fischer

    Zu sehen ist ein viereckiger Infowürfel am Flughafen Zürich, wo über die bald beginnende Eishockey-WM informiert wird. Der Würfel ist schwarz und hat eine herunterzählende Digitaluhr, welche die noch verbleibenden Tage bis zum WM-Beginn anzeigt.Erhält die am 15. Mai beginnende Eishockey-WM dank des Trainer-Skandals nun mehr Beachtung? Unsere Aufnahme zeigt den Infowürfel beim Flughafen Kloten. Bild: Lorenz Steinmann

    Es war die ideale Schlagzeile kurz vor der Eishockey-WM mit Hauptaustragungsort Zürich: Patrick Fischer und das gefälschte Covid-Zertifikat⁣. Nun bestätigt SRF gegenüber Rathuus, dass das geplante Porträt über den gefeuerten Nati-Trainer wohl nie kommt. Wird die WM trotzdem zum medialen Flop?

    Die Rad-WM 2024 in Zürich kostet die öffentliche Hand über 20 Millionen Franken. Für die Frauen-EM mit den Spielen in Zürich wurden allein von der Stadt Zürich etwa 19 Millionen Franken ausgegeben. Ganz anders das Bild bei der Eishockey-WM, die vom 15. bis 31. Mai 2026 in Fribourg und hauptsächlich in Zürich stattfindet. Die Stadt Zürich beteiligt sich lediglich mit 1,9 Millionen Franken am Grossanlass.

    Ist was wenig kostet, auch nichts wert? An der Stadtverwaltung Zürich jedenfalls scheint der Grossanlass fast ohne jegliches Interesse vorbeizugleiten. Auf der Website der Stadt findet man bisher fast gar nichts. Null Freude, fast null Infos. Ausser die obligate Meldung der Dienstabteilung Verkehr über die Verkehrsumleitungen wegen der so genannten Fanzone. Diese ist, man glaubt es kaum, neben der Hermetschloobrücke an der Grenze zu Schlieren vorgesehen. Über einen halben Kilometer von der Swiss-Life-Arena entfernt im Niemandsland, auf einem umfunktionierten Fussballfeld. Nichts von Sechseläutenplatz, nichts von Europaallee.

    Wieso an diesem unwirtlichen Ort?

    Wie es heute vom Organisationskomitee gegenüber „Blick“ heisst, merkte man erst kürzlich, dass es rund ums Stadion zu wenig Platz hat für eine Fanzone. Für einen attraktiveren Standort fehlten also die Zeit, der Mut, das Feuer, aber auch das Geld.

    Das scheint irgendwie typisch zu sein. Entweder richtet die Stadt mit grosser Kelle an – oder lässt es fast ganz bleiben. Laut dem Stadtrat wird immerhin „eine kostenlose Beflaggung gewährt, wie bei internationalen Sportgrossanlässen üblich“. Ob hingegen das geplante „Coaching‑Symposium für Trainer*innen aus aller Welt“ durchgeführt wird, ist aktuell nach den Querelen rund um Ex-Eishockeynati-Trainer Patrick Fischer unklar.

    Fakt ist: Wenige Wochen vor dem Grossanlass ist vom Event nichts zu sehen in Zürich. Doch halt: Beim Flughafen steht etwas trostlos ein schwarzer Würfel mit einer Countdown-Uhr („so lange geht’s noch bis zur WM“).

    Definitiv eine Übersättigung

    Zürich und Eishockey. Das will einfach nicht matchen. Das war schon so, als die ZSC Lions im Hallenstadion in Oerlikon spielten und ist auch seit 2022 so mit dem mehrheitlich privat finanzierten Stadion in Altstetten.

    Zudem wirken die jedes Jahr im Spätfrühling ausgetragenen Eishockey-Weltmeisterschaften beliebig, ja geradezu inflationär. Nach den Olympischen Spielen vor zwei Monaten – natürlich mit Eishockey-Turnier – ist schon fast eine Übersättigung spürbar.

    Da kommt die Riesenstory rund um Nationaltrainer Patrick Fischer eigentlich gerade recht. Kurz zusammengefasst: Fischer erzählte vor wenigen Wochen die Geschichte von seinem gefälschten Covid-Zertifikat an einem Mittagessen mit dem Schweizer Radio und Fernsehen (SRF).

    Der Kontext: Dreharbeiten zu einem gut einstündigen Porträt über den nach der WM abtretenden Nati-Trainer. Der SRF-Produzent roch den Braten, beschaffte sich den Strafbefehl und konfrontierte Fischer damit. Dieser sah sich gezwungen, die Flucht nach vorne anzutreten und seine Lüge öffentlich zu beichten. Doch der Schaden war angerichtet, Fischer (50) war bald darauf seinen Job los – kurz vor dem vermeintlichen Karrierehöhepunkt mit der WM im eigenen Land.

    Wie oft wird wohl die Swiss-Life-Arena während der Eishockey-WM ausverkauft sein? Bild: Lorenz Steinmann

    Eine spezielle Taktik?

    Böse Zungen behaupten, SRF habe Patrick Fischer extra den Medien zum Frass vorgeworfen. Nur so gebe es genügend Eishockey-Schlagzeilen im Vorfeld der WM. Das ist darum relevant, weil SRF sich voll auf die Nati-Berichterstattung konzentriert. Die Meisterschaft, aktuell mit dem Playoff-Finale (Best-of-seven-Modus) zwischen dem HC Davos und dem HC Fribourg-Gottéron, wird auf privaten Kanälen übertragen.

    Nun also sind die Schlagzeilen da, Eishockey und die WM in aller Munde. Die Volksseele kocht. Experten streiten darüber, ob es richtig war, Fischer nach seinem Fälschen des Covid-Zertifikats vor immerhin vier Jahren zu feuern. Journalisten sind ebenfalls geteilter Meinung.

    Interessant ist auch die Meinung von Daniel Ryser auf „Infosperber“. Er schreibt dass, Fischers Geständnis ein interessanter Teil des von SRF geplanten Films geworden wäre, „aber niemals dieser völlig überdrehte Skandal“.

    SRF hat sich für die lärmige Variante entschieden. Auf die Frage von Rathuus, ob SRF das geplante Porträt über Fischer nun doch realisiert oder ob dieses Projekt nach der Entlassung des Nati-Trainers gestorben sei , heisst es von Gregor Meier, TV-Nachrichtenchef von SRF:

    „Das Material wird vorerst bei uns aufbewahrt. Eine spätere Wiederverwendung ist grundsätzlich möglich, derzeit ist jedoch nichts geplant.“

    Die schrille Schlagzeile war SRF definitiv wichtiger als das in die Tiefe gehende Porträt. Eigentlich schade.

    Zu sehen ist der Empfang der Eishockey-Nati in Kloten 2025 nach dem Gewinn der Silbermedaille.Holt die Schweizer Nati wieder Silber oder kommt endlich Gold dazu? Bild: zvg
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  • 4 Minuten

    McDonald’s-­Baugesuch: Nachhilfe­unterricht für den Zürcher Stadtrat

    Zu sehen sind die Pläne mit den Kaminen, wie sie McDonald's bauen wollte.Trotz Denkmalschutz: So markant wären die beiden Kamine nach den Plänen von McDonald's geworden. Dagegen hatten die Rekurrenten etwas, und sie wurden vom Baurekursgericht gestützt. Bild: zvg

    Experten reiben sich die Augen: Das Baurekursgericht des Kantons Zürich hat eine Baubewilligung des Stadtratskollegiums mit André Odermatt (SP), Simone Brander (SP) und Filippo Leutenegger (FDP) weggefegt. Wegen Bedenken rund um die Abluftkamine. Gewonnen hat hingegen ein einflussreicher Anwalt und Zünfter.

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  • 3 Minuten

    Ein ganz besonderer Duft: Es riecht nach lesenswerten Texten

    Ein rot-weisser, kleiner Hund liegt auf einem Teppich.Waldo ist immer auf der Ausschau nach spannenden Artikeln, Podcast-Folgen oder Videos. Bild: Pascal Turin

    Artikel, Podcast-Folgen und mehr – unser Redaktionshund Waldo hat wieder einmal einen Blick in die Welt der Medien geworfen. Ersagt dir, was du unbedingt wissen musst.

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  • 3 Minuten

    Hier darf der SVP-Abgewanderte seine Abschiedsrede halten

    Zu sehen ist Bernhard im Oberdorf, Mitte-Gemeinderat aus Zürich, im Freizeit-Look. Im Vordergrund eine Möve, was auf einen Aufnahmeort an einem Gewässer schliessen lässt."Die Fluktuation umfasst rund die Hälfte des Rates. Das überrascht nicht, ist doch das Entgelt für die Ratsarbeit seit Jahrzehnten konstant geblieben", so Bernhard im Oberdorf. Er hat als abgewählter Gemeinderat nun mehr Freizeit. Bild: zvg

    Mitte-Gemeinderat Bernhard im Oberdorf nimmt Abschied aus dem Zürcher Gemeinderat. Weil er seine Rede trotz über 30 Jahren Ratszugehörigkeit nicht halten darf, kommt sie nun auf Rathuus. „Bio“, wie er oft genannt wird, kritisiert die hohe Fluktuation im Rat und die schlechte Entlöhung.

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  • 6 Minuten

    Tobias Langenegger wollte FCZ-Fussballer werden, jetzt ist er bald Stadtrat

    Zu sehen ist der künftige Stadtrat Tobias Langenegger. Mit weissem Hemd und mit seiner charakteristischen Langhaar-Frisur, die Haare glatt und weit über die Ohren fallend.Das interessiert den zukünftigen Stadtrat Tobias Langenegger (SP) derzeit am meisten: explodierende Mieten. Bild: zvg

    Im indiskreten Interview mit Rathuus gibt der zukünftige Zürcher Stadtrat Tobias Langenegger (SP) Einblick in sein Leben und seine Haltungen. Zudem wird geklärt, was es mit seiner Genossenschaftswohnung auf sich hat.

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  • 1 Minute

    Stadtbus Winterthur: Gespräche scheinen zu fruchten

    Ein Bus steht einer Haltestelle in einer belebten Innenstadt. Menschen warten oder gehen über die Strasse, umgeben von alten Gebäuden und vielen Oberleitungen.Stadtbus Winterthur hat vergangenes Jahr 32 Millionen Fahrgäste befördert. Bild: Pascal Turin

    Erst Sonne, dann Tauwetter? Die Verhandlungen seien auf gutem Weg, heisst es vonseiten Gewerkschaft und Stadtbus Winterthur. Die Arbeitsbedingungen sollen verbessert werden. Ein ganztägiger Streik ist damit wohl abgewendet.

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  • 4 Minuten

    Die Kasernenbauten als verlotterte Trouvaillen

    Zu sehen ist der berühmte Waffensaal von aussen auf dem Kasernenaral. Es ist ein Gebäude mit drei grossen Fenstern, die wegen dringlicher Sanierung überdeckt sind.Hinter diesen Mauern verbirgt sich der ehemalige Waffensaal der Kaserne Zürich. So, wie er seit gut 30 Jahren der Verwahrlosung überlassen wurde, muss er teuer saniert werden. Bild: Lorenz Steinmann

    Man habe alles versucht, damit der Kanton bei der Sanierung der kantonalen Zeughäuser in Zürich mehr zahle als 15 Prozent, sagte Grünen-Stadtrat Daniel Leupi kürzlich. Doch nun bleibt die Stadt auf den Kosten von mindestens 170 Millionen Franken sitzen. Sorgfaltspflicht sieht anders aus.

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  • 1 Minute

    Lorenz’ Odyssee durch die Verwaltung

    Zwei lächelnde Personen mit Brille machen bei sonnigem Wetter ein Selfie auf einer Brücke über Bahngleisen.Zeit für ein Selfie (v. l.): Pascal Turin und Lorenz Steinmann haben am Karfreitag die Sonne genossen. Bild: Pascal Turin

    Das erwartet euch in der 30. Folge des Rathuus-Podcasts: Lorenz Steinmann und Pascal Turin sprechen über sogenannte „Non-Road-Maschinen“, die mauernde kantonale Verwaltung und vorsichtige Veränderungen bei Rathuus.

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  • 6 Minuten

    Die Velo-Ignoranz des Regierungsrats – mit Parallelen zum Spritzenverbot 1985

    Zu sehen ist ein vom Kanton wieder zu einer Autofahrspur umfunktionierter temporärer Veloweg, jener auf der Walchestrasse.Neben dem Neumühlequai wurde auch ein temporärer Veloweg auf der Walchestrasse wieder zurückgebaut – durch den Kanton und ohne Rücksicht auf Verluste. Bild: Lorenz Steinmann

    Der Regierungsrat lässt seine Muskeln spielen und foutiert sich um die Velosicherheit bei der Baustelle rund um den Zürcher Hauptbahnhof. Das weckt Erinnerungen an das Spritzenverbot 1985. Ist die frühere Hetzerei gegen Heroinabhängige das heutige Velo-Bashing? Ein Trauerspiel in vier Kapiteln.

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  • 4 Minuten

    Passagier­zahlen hui, Mitarbeiter­zufriedenheit pfui?

    Zwei rote Busse stehen an einer Haltestelle in einer belebten Innenstadt. Menschen warten oder gehen über die Strasse, umgeben von alten Gebäuden und vielen Oberleitungen.Die Passagierzahlen bei Stadtbus Winterthur sind gestiegen. 32 Millionen Personen nutzten 2025 das Angebot. Erneut markant gewachsen ist die Fahrgastzahl auf der Linie 7. Bild: Pascal Turin

    Stadtbus Winterthur hat vergangenes Jahr 32 Millionen Fahrgäste befördert. Doch es ist nicht allen zum Jubeln zumute. Anfang März hat das Buspersonal für vier Stunden gestreikt. Morgen Donnerstag sollen die Gespräche zwischen Verkehrsunternehmen und Mitarbeitenden sowie Gewerkschaft weitergehen.

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  • 4 Minuten

    Streit zwischen drei Quartiervereinen und der Stadt Zürich eskaliert

    Auf dem Bild aus dem ETH-Archiv ist Fritz Senn, Präsident des Quartiervereins Seebach zu sehen, wie er 1980 dem damals ältesten Seebacher einen speziellen Seebacher Pass überreicht.Hatten Quartiervereine früher mehr Geltung? 1980 überreicht der damalige Seebacher Quartiervereinspräsident Fritz Senn dem ältesten Seebacher einen speziellen Seebacher Pass. Bild: ETH-Bibliothek Zürich, Bildarchiv / Com_L29-0005-0022-0004

    Die Quartiervereine Altstetten, Wipkingen und neuerdings auch Wiedikon unterschreiben die Vereinbarung mit der Stadt nicht. Dafür verzichten sie auf Subventionen. Ans jährliche Nobel-Treffen im Muraltengut will sie die Stadt aber trotzdem einladen.

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  • 3 Minuten

    Schnüffel, schnüffel – Waldo weiss wieder mal Bescheid

    Braun-weißer Hund mit Geschirr schaut aus dem Zugfenster auf eine Stadt mit modernen Gebäuden.Waldo: "Ich hab keine Ahnung, wo wir sind – aber ich tue so, als hätte ich alles im Griff." Bild: Pascal Turin

    Wuff, wuff: Unser Redaktionshund Waldo schnüffelt nicht nur gern an den Hinterteilen seiner Artgenossinnen und Artgenossen. Er hat wieder spannende Artikel und Podcast-Folgen aufgespürt.

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  • 3 Minuten

    „Unterschriften sammeln gehört zur politischen Ochsentour“

    Auf dem Bild zu sehen ist Davide Loss. Er hat eine schnittige Frisur und eine Brille mit markantem schwarzen Gestell.SP-Kantonsrat Davide Loss (38) hat schon als Kind mit seinen Eltern die Tagesschau geschaut. "Ich wollte bereits damals alles wissen und verstehen. So kam ich früh in Berührung mit Politik." Bild: zvg

    Im indiskreten Rathuus-Fragebogen verrät SP-Kantonsrat Davide Loss, dass er mit Winston Churchill über dessen Europa-Ideen diskutieren möchte. Was er an Huldrych Zwingli gut findet – und welchen politischen Fehler er schon begangen hat.

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  • 1 Minute

    Sonne, See, Sehnsucht – und kritische Politanalysen

    Ein farbenfrohes Blumenbeet mit rosafarbenen Tulpen im Vordergrund, dahinter rote Parkbänke an einer Seepromenade. Zwei Personen sitzen nebeneinander und blicken auf einen ruhigen See.Hier passt einfach alles: See, Berge, Blumen. Bild: Lorenz Steinmann

    Kurz im Tessin die Seele baumeln lassen – was gibt es Schöneres? In der 29. Folge des Rathuus-Podcasts sprechen Lorenz Steinmann und Pascal Turin über die Grünliberalen. Zudem schwärmen die Hosts vom mediterranen Flair Luganos.

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  • Die Hintergründe zur umstrittenen Spursperrung

    Zu sehen ist die Walchebrücke in Zürich mit dem Hinweisschild, dass die Strasse für Velos und Mofas in 120 Meter Entfernung gesperrt ist.Der Grund für den temporären Velostreifen liegt in der Komplettsperrung des Bahnhofquais für Velos während des Neubaus der Tramhaltestelle Bahnhofquai/Hauptbahnhof. Bild: Lorenz Steinmann

    Die Wogen gingen hoch, als bekannt wurde, dass die Stadt Zürich am Neumühlequai in der Nähe des Hauptbahnhofs eine Autospur zum temporären Veloweg umfunktioniert hat. Die Betonung liegt auf temporär – und der Aufschrei der Autolobby ist übertrieben.

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  • 3 Minuten

    Politgeograf Michael Hermann überrascht durch Nähe zu den Bürgerlichen

    Auf dem Bild zu sehen ist der Ausschnitt in der "Wohnziitig Züri", wo Michael Hermanns Gastkommentar abgedruckt ist.Dieser Gastkommentar von Politgeograf Michael Hermann in der bürgerlichen "Wohnziitig Züri" gegen die zwei linken Wohninitiativen wirft Fragen auf. Bild: Pascal Turin

    Die Gegner der beiden Mieter-Initiativen, die am 14. Juni zur Abstimmung kommen, rühren mit der grossen Kelle an. Dazu konnten sie Politgeograf Michael Hermann ins Boot holen. Hermann sagt gegenüber Rathuus: „Es passt mir, wenn man mich nicht auf sicher politisch verorten kann.“

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