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  • 5 Minuten

    Die Politikerin aus Prinzip

    Porträt einer lächelnden Frau vor Fahnen.„Ich gehöre nicht zu den Kantonsräten, die tausend Anfragen einreichen“, sagt Cristina Cortellini (53). Bild: Pascal Turin

    Die Grünliberale Cristina Cortellini ist Politikerin mit Leib und Seele. Sie liebt es, Verantwortung für ihre Wohngemeinde Dietlikon und für den Kanton Zürich zu übernehmen. Die Kantonsrätin sucht den Konsens – denn Extrempositionen sind ihr zuwider.

    Wer Dietlikon hört, denkt zuerst an das Industriegebiet mit Einkaufsmeile und Pathé-Kino. Doch die Agglogemeinde hat auch einen herzigen, kleinen historischen Dorfkern. „Dietlikon wird unterschätzt“, sagt Cristina Cortellini mit einem Lächeln. „Es hat sehr viel Grün, sehr viele Erholungsräume und auch ein starkes Vereinsleben. Ich fühle mich heimisch.“ Im März hat sie die Wiederwahl in den Dietliker Gemeinderat problemlos geschafft. Cortellini politisiert seit 2010 für die politische Vereinigung Bevölkerung von Dietlikon – kurz BVD. Sie ist Vorsteherin des Ressorts Infrastruktur und Unterhalt in der 8000-Seelen-Ort im Bezirk Bülach.

    Cortellini ist in den Medien keine Unbekannte: Im Lokalsender Tele Z sprach sie im vergangenen September über die abgeschlossene Sanierung der Industriestrasse, der Dietliker Einkaufsachse. Neu sind etwa breitere Gehwege, ein klar markierter Radstreifen oder überdachte Haltestellen. „Wohl weniger erfreulich war hingegen ein Bericht der „Neuen Zürcher Zeitung“ vom Dezember über ein Kunstwerk, das in Dietlikon versehentlich abgerissen worden ist. Für den Brunnen zuständig war die Abteilung von Gemeinderätin Cortellini. Zur Ehrenrettung muss man sagen, dass der in die Jahre gekommene Steinbrunnen vor der Migros schon lange defekt war und kaum mehr von jemandem als Kunstwerk erkannt wurde.

    Lokal politisiert sie für die BVD

    Der Lokalzeitung Kurier gab die 53-Jährige vor den Wahlen ein kurzes Interview. Auf die Frage, was sie motiviert, für ein Amt in der Gemeinde zu kandidieren, antwortete die Dietlikerin: „Weil es mir bisher Spass macht und ich in den letzten Jahren einiges bewirken konnte.“ Ein Beispiel dafür wäre das gemeindeeigene Glasfasernetz, dessen Bau Cortellini vorantrieb. Dietlikon gehörte zu den ersten Gemeinden des Landes, die voll auf Glasfasern gesetzt haben.

    Cristina Cortellini ist Politikerin mit Leib und Seele. Sie liebt es, Verantwortung zu übernehmen. In Dietlikon tut sie das als Mitglied der BVD. Die Vereinigung kümmert sich nur um kommunale Anliegen. 2019 konnte die BVD das 100-jährige Bestehen feiern.

    „Als ich nach Dietlikon gezogen bin, habe ich bei allen Parteien angeklopft, um mich vorzustellen“, erinnert sich Cortellini. Die BVD habe ihr am besten gefallen. Im fünfköpfigen Gemeinderat ist die BVD doppelt vertreten. Zudem haben die FDP, die SP und die SVP je einen Sitz. Frei vom politischen Links-Rechts-Schema sollen Mitglieder sachlich diskutieren und entscheiden können, wie der BVD-Website zu entnehmen ist.

    Doch Cortellini ist auch Kantonsrätin. Und Mitglied der Grünliberalen.

    „Wir haben das Privileg, in einem politisch stabilen, reichen Land mit guten Ausbildungsmöglichkeiten zu leben. Doch das ist keine Selbstverständlichkeit“, sagt GLP-Kantonsrätin Cristina Cortellini.

    Wer mit Cortellini spricht, merkt schnell, dass sie überzeugt von dem ist, was sie tut und was sie sagt. Sie ist eine Politikerin aus Prinzip. Ein wichtiges Anliegen ist ihr die Chancengerechtigkeit – unabhängig von Herkunft, Geschlecht oder sexueller Orientierung. Als Doppelbürgerin und Tochter eingewanderter Italiener ist für die GLPlerin klar: Dank Immigrantinnen und Immigranten hat sich die Schweiz zu dem entwickelt, was sie heute ist. „Wir haben das Privileg, in einem politisch stabilen, reichen Land mit guten Ausbildungsmöglichkeiten zu leben. Doch das ist keine Selbstverständlichkeit“, findet die Mutter dreier erwachsener Kinder. Damit der Kanton Zürich und die Schweiz lebenswert bleiben, engagiert sich Cortellini nicht nur auf kommunaler Ebene. 2019 wurde sie in den Kantonsrat gewählt. Dort ist sie seither Mitglied der Kommission für Wirtschaft und Abgaben.

    Aus Cortellinis Sicht ist die GLP eine Mittepartei, die offene Diskussionen und Auseinandersetzungen pflegt – ohne Extrempositionen zu vertreten. Sie persönlich steht eher für den wirtschafts- und gesellschaftsliberalen Flügel. Die Dietlikerin sitzt im Vorstand der GLP Kanton Zürich und amtet ausserdem als Präsidentin der GLP Frauen Zürich. Dieses versteht sich als parteiinternes Netzwerk, das sich für Themen einsetzt, die für Frauen relevant sind.

    Das Thema Cyberkriminalität treibt sie um

    „Ich gehöre nicht zu den Kantonsräten, die tausend Anfragen einreichen“, sagt sie von sich selbst. Sie nehme lieber das Telefon in die Hand und versuche, mit den verantwortlichen Personen in den Ämtern direkt ins Gespräch zu kommen – um vorgängig abzuklären, wo ein Vorstoss wirklich etwas bewirken kann. Das war auch beim Thema digitale Kriminalität der Fall. So sprach Cristina Cortellini beispielsweise mit jemandem von der School of Management and Law an der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften darüber, wie man in der Weiterbildung Bankangestellte besser für Opfer von Cyberkriminalität sensibilisieren kann.

    Cristina Cortellini amtet als Präsidentin der GLP Frauen Zürich. Bild: Pascal Turin

    Ende März hat Cortellini eine Anfrage mit dem Titel „Transparenz oder Datenleck: Spielen Online-Publikationen gewisser Gemeinden Cyberkriminellen in die Hände?“ eingereicht. Gemeinsam mit ihren Parteikolleginnen und Parteikollegen Claudia Frei und Gabriel Mäder möchte sie unter anderem wissen, welchen Stellenwert der Regierungsrat dem Schutz von Personendaten der Bevölkerung bei der elektronischen Veröffentlichung von Verwaltungsunterlagen beimesse und ob er Handlungsbedarf bei gesetzlichen Grundlagen sehe, um den Schutz von Personendaten bei digitalen Publikationen zu stärken.

    „Welche Personendaten erachtet der Regierungsrat bei öffentlich aufzulegenden Unterlagen (z. B. im Baubewilligungsverfahren) als zwingend erforderlich für die Information der Öffentlichkeit?“, heisst es etwa im Vorstoss. „Und ist der Regierungsrat der Ansicht, dass Personendaten wie Geburtsdaten, private E-Mail-Adressen, Telefonnummern oder handschriftliche Unterschriften grundsätzlich nicht online publiziert werden sollten, sofern sie für das Verfahren nicht notwendig sind?“

    Sie kocht am liebsten für ihre Freunde

    Cortellini, die bei der Entwicklungsorganisation Helvetas für Projektpartnerschaften und Philanthropie zuständig ist, engagiert sich auch als Mitglied des Lions Club Zürich-Airport. Sie präsidiert den Förderverein Fulminante Sepsis, der das Kinderspital Zürich unterstützt. Fulminante Sepsis ist eine gefährliche und seltene Krankheit, die zu Organversagen und Tod führen kann. Am Kinderspital werden Betroffene nicht nur akut behandelt, sondern bis ins Erwachsenenalter betreut. „Solche Projekte sind auf privates Fundraising angewiesen“, erklärt die Kantonsrätin. Mit dem Förderverein organisiert sie darum Benefizveranstaltungen und sammelt Spenden.

    Nach ihrer Freizeit gefragt, sagt sie: „Ich verbringe sehr gerne Zeit mit Familie und Freunden.“ Zudem kocht sie leidenschaftlich, vor allem für Gäste. Während des letzten Kantonsratswahlkampfs hat sie ein paar Rezepte auf ihrer Website aufgeschaltet. Dort teilt sie ihre Lieblingsgerichte, darunter Tortelli d’erbette oder Melanzane alla Parmigiana.

    Wer Dietlikon bloss auf die Einkaufsmeile und das Kino reduziert, greift zu kurz. Und wer in Cristina Cortellini nur die typische Kommunalpolitikerin sieht, ebenfalls. Die Grünliberale ist Machtpolitikerin im besten Sinn: klar in der Haltung und getragen vom Anspruch, konkret etwas zu bewirken.

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  • 3 Minuten

    „Ich habe mich auch nicht erkannt“ – trotzdem lehnte Ueli Maurer sein Porträt nicht ab

    Zu sehen ist das Portraitgemälde von Ueli Maurer, gemalt von Dieter Hall. Es ist ein spezielles Bild, das so gar nicht einem klassischen Portrait entspricht.Nicht gerade das staatsmännisch wirkende Gemälde ist diese Interpretation (Ausschnitt) von alt Bundesrat Ueli Maurer (SVP) durch den Künstler Dieter Hall. Gleichwohl hängt es in der Ahnengalerie der kantonalen Verwaltung. Bild: zvg

    Regierungsrat Martin Neukom (Grüne) lehnte drei Porträt­entwürfe ab. Doch lange nicht alle Gemälde in der Ahnengalerie gelten bei Kunstlaien als schön – so etwa jene von Christoph Blocher, Markus Notter oder Ueli Maurer. Alt Bundesrat Maurer erklärt gegenüber Rathuus, warum er sein Porträt damals trotzdem akzeptierte.

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  • 1 Minute

    Von M wie Mac bis R wie Regierungsrat

    Strassenansicht mit mehrstöckigen Altstadthäusern, Läden im Erdgeschoss, Fahrrädern und E-Scootern im Vordergrund sowie passierenden Menschen.Beste Lage am Limmatquai in Zürich: Hier wollte McDonald's einziehen. Bild: Lorenz Steinmann

    Big Mac und Wahlkampf: In der 31. Folge des Rathuus-Podcasts diskutiert Lorenz Steinmann mit Pascal Turin über eine umstrittene McDonald’s-Filiale und über die Regierungsratswahlen 2027.

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  • 4 Minuten

    SRF cancelt geplantes Porträt über Ex-Nati-Trainer Patrick Fischer

    Zu sehen ist ein viereckiger Infowürfel am Flughafen Zürich, wo über die bald beginnende Eishockey-WM informiert wird. Der Würfel ist schwarz und hat eine herunterzählende Digitaluhr, welche die noch verbleibenden Tage bis zum WM-Beginn anzeigt.Erhält die am 15. Mai beginnende Eishockey-WM dank des Trainer-Skandals nun mehr Beachtung? Unsere Aufnahme zeigt den Infowürfel beim Flughafen Kloten. Bild: Lorenz Steinmann

    Es war die ideale Schlagzeile kurz vor der Eishockey-WM mit Hauptaustragungsort Zürich: Patrick Fischer und das gefälschte Covid-Zertifikat⁣. Nun bestätigt SRF gegenüber Rathuus, dass das geplante Porträt über den gefeuerten Nati-Trainer wohl nie kommt. Wird die WM trotzdem zum medialen Flop?

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  • 4 Minuten

    McDonald’s-­Baugesuch: Nachhilfe­unterricht für den Zürcher Stadtrat

    Zu sehen sind die Pläne mit den Kaminen, wie sie McDonald's bauen wollte.Trotz Denkmalschutz: So markant wären die beiden Kamine nach den Plänen von McDonald's geworden. Dagegen hatten die Rekurrenten etwas, und sie wurden vom Baurekursgericht gestützt. Bild: zvg

    Experten reiben sich die Augen: Das Baurekursgericht des Kantons Zürich hat eine Baubewilligung des Stadtratskollegiums mit André Odermatt (SP), Simone Brander (SP) und Filippo Leutenegger (FDP) weggefegt. Wegen Bedenken rund um die Abluftkamine. Gewonnen hat hingegen ein einflussreicher Anwalt und Zünfter.

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  • 3 Minuten

    Ein ganz besonderer Duft: Es riecht nach lesenswerten Texten

    Ein rot-weisser, kleiner Hund liegt auf einem Teppich.Waldo ist immer auf der Ausschau nach spannenden Artikeln, Podcast-Folgen oder Videos. Bild: Pascal Turin

    Artikel, Podcast-Folgen und mehr – unser Redaktionshund Waldo hat wieder einmal einen Blick in die Welt der Medien geworfen. Ersagt dir, was du unbedingt wissen musst.

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  • 3 Minuten

    Hier darf der SVP-Abgewanderte seine Abschiedsrede halten

    Zu sehen ist Bernhard im Oberdorf, Mitte-Gemeinderat aus Zürich, im Freizeit-Look. Im Vordergrund eine Möve, was auf einen Aufnahmeort an einem Gewässer schliessen lässt."Die Fluktuation umfasst rund die Hälfte des Rates. Das überrascht nicht, ist doch das Entgelt für die Ratsarbeit seit Jahrzehnten konstant geblieben", so Bernhard im Oberdorf. Er hat als abgewählter Gemeinderat nun mehr Freizeit. Bild: zvg

    Mitte-Gemeinderat Bernhard im Oberdorf nimmt Abschied aus dem Zürcher Gemeinderat. Weil er seine Rede trotz über 30 Jahren Ratszugehörigkeit nicht halten darf, kommt sie nun auf Rathuus. „Bio“, wie er oft genannt wird, kritisiert die hohe Fluktuation im Rat und die schlechte Entlöhung.

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  • 6 Minuten

    Tobias Langenegger wollte FCZ-Fussballer werden, jetzt ist er bald Stadtrat

    Zu sehen ist der künftige Stadtrat Tobias Langenegger. Mit weissem Hemd und mit seiner charakteristischen Langhaar-Frisur, die Haare glatt und weit über die Ohren fallend.Das interessiert den zukünftigen Stadtrat Tobias Langenegger (SP) derzeit am meisten: explodierende Mieten. Bild: zvg

    Im indiskreten Interview mit Rathuus gibt der zukünftige Zürcher Stadtrat Tobias Langenegger (SP) Einblick in sein Leben und seine Haltungen. Zudem wird geklärt, was es mit seiner Genossenschaftswohnung auf sich hat.

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  • 1 Minute

    Stadtbus Winterthur: Gespräche scheinen zu fruchten

    Ein Bus steht einer Haltestelle in einer belebten Innenstadt. Menschen warten oder gehen über die Strasse, umgeben von alten Gebäuden und vielen Oberleitungen.Stadtbus Winterthur hat vergangenes Jahr 32 Millionen Fahrgäste befördert. Bild: Pascal Turin

    Erst Sonne, dann Tauwetter? Die Verhandlungen seien auf gutem Weg, heisst es vonseiten Gewerkschaft und Stadtbus Winterthur. Die Arbeitsbedingungen sollen verbessert werden. Ein ganztägiger Streik ist damit wohl abgewendet.

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  • 4 Minuten

    Die Kasernenbauten als verlotterte Trouvaillen

    Zu sehen ist der berühmte Waffensaal von aussen auf dem Kasernenaral. Es ist ein Gebäude mit drei grossen Fenstern, die wegen dringlicher Sanierung überdeckt sind.Hinter diesen Mauern verbirgt sich der ehemalige Waffensaal der Kaserne Zürich. So, wie er seit gut 30 Jahren der Verwahrlosung überlassen wurde, muss er teuer saniert werden. Bild: Lorenz Steinmann

    Man habe alles versucht, damit der Kanton bei der Sanierung der kantonalen Zeughäuser in Zürich mehr zahle als 15 Prozent, sagte Grünen-Stadtrat Daniel Leupi kürzlich. Doch nun bleibt die Stadt auf den Kosten von mindestens 170 Millionen Franken sitzen. Sorgfaltspflicht sieht anders aus.

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  • 1 Minute

    Lorenz’ Odyssee durch die Verwaltung

    Zwei lächelnde Personen mit Brille machen bei sonnigem Wetter ein Selfie auf einer Brücke über Bahngleisen.Zeit für ein Selfie (v. l.): Pascal Turin und Lorenz Steinmann haben am Karfreitag die Sonne genossen. Bild: Pascal Turin

    Das erwartet euch in der 30. Folge des Rathuus-Podcasts: Lorenz Steinmann und Pascal Turin sprechen über sogenannte „Non-Road-Maschinen“, die mauernde kantonale Verwaltung und vorsichtige Veränderungen bei Rathuus.

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  • 6 Minuten

    Die Velo-Ignoranz des Regierungsrats – mit Parallelen zum Spritzenverbot 1985

    Zu sehen ist ein vom Kanton wieder zu einer Autofahrspur umfunktionierter temporärer Veloweg, jener auf der Walchestrasse.Neben dem Neumühlequai wurde auch ein temporärer Veloweg auf der Walchestrasse wieder zurückgebaut – durch den Kanton und ohne Rücksicht auf Verluste. Bild: Lorenz Steinmann

    Der Regierungsrat lässt seine Muskeln spielen und foutiert sich um die Velosicherheit bei der Baustelle rund um den Zürcher Hauptbahnhof. Das weckt Erinnerungen an das Spritzenverbot 1985. Ist die frühere Hetzerei gegen Heroinabhängige das heutige Velo-Bashing? Ein Trauerspiel in vier Kapiteln.

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  • 4 Minuten

    Passagier­zahlen hui, Mitarbeiter­zufriedenheit pfui?

    Zwei rote Busse stehen an einer Haltestelle in einer belebten Innenstadt. Menschen warten oder gehen über die Strasse, umgeben von alten Gebäuden und vielen Oberleitungen.Die Passagierzahlen bei Stadtbus Winterthur sind gestiegen. 32 Millionen Personen nutzten 2025 das Angebot. Erneut markant gewachsen ist die Fahrgastzahl auf der Linie 7. Bild: Pascal Turin

    Stadtbus Winterthur hat vergangenes Jahr 32 Millionen Fahrgäste befördert. Doch es ist nicht allen zum Jubeln zumute. Anfang März hat das Buspersonal für vier Stunden gestreikt. Morgen Donnerstag sollen die Gespräche zwischen Verkehrsunternehmen und Mitarbeitenden sowie Gewerkschaft weitergehen.

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  • 4 Minuten

    Streit zwischen drei Quartiervereinen und der Stadt Zürich eskaliert

    Auf dem Bild aus dem ETH-Archiv ist Fritz Senn, Präsident des Quartiervereins Seebach zu sehen, wie er 1980 dem damals ältesten Seebacher einen speziellen Seebacher Pass überreicht.Hatten Quartiervereine früher mehr Geltung? 1980 überreicht der damalige Seebacher Quartiervereinspräsident Fritz Senn dem ältesten Seebacher einen speziellen Seebacher Pass. Bild: ETH-Bibliothek Zürich, Bildarchiv / Com_L29-0005-0022-0004

    Die Quartiervereine Altstetten, Wipkingen und neuerdings auch Wiedikon unterschreiben die Vereinbarung mit der Stadt nicht. Dafür verzichten sie auf Subventionen. Ans jährliche Nobel-Treffen im Muraltengut will sie die Stadt aber trotzdem einladen.

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  • 3 Minuten

    Schnüffel, schnüffel – Waldo weiss wieder mal Bescheid

    Braun-weißer Hund mit Geschirr schaut aus dem Zugfenster auf eine Stadt mit modernen Gebäuden.Waldo: "Ich hab keine Ahnung, wo wir sind – aber ich tue so, als hätte ich alles im Griff." Bild: Pascal Turin

    Wuff, wuff: Unser Redaktionshund Waldo schnüffelt nicht nur gern an den Hinterteilen seiner Artgenossinnen und Artgenossen. Er hat wieder spannende Artikel und Podcast-Folgen aufgespürt.

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  • 3 Minuten

    „Unterschriften sammeln gehört zur politischen Ochsentour“

    Auf dem Bild zu sehen ist Davide Loss. Er hat eine schnittige Frisur und eine Brille mit markantem schwarzen Gestell.SP-Kantonsrat Davide Loss (38) hat schon als Kind mit seinen Eltern die Tagesschau geschaut. "Ich wollte bereits damals alles wissen und verstehen. So kam ich früh in Berührung mit Politik." Bild: zvg

    Im indiskreten Rathuus-Fragebogen verrät SP-Kantonsrat Davide Loss, dass er mit Winston Churchill über dessen Europa-Ideen diskutieren möchte. Was er an Huldrych Zwingli gut findet – und welchen politischen Fehler er schon begangen hat.

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