Wir bleiben dran

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  • 5 Minuten

    Mit Good News gegen die Negativität

    Ein Spielplatz mit Schaukeln und einem grossen Klettergerüst aus Holz. Der Boden ist mit Holzschnitzeln belegt, die Spazierwege sind entsiegelt. Im Hintergrund ragt ein Hochhaus empor.Die Stadt Winterthur hat den Spielplatz an der Wartstrasse in der Nähe der Schützenwiese umgestaltet. Bild: zvg

    Erfreuliche Meldungen aus der Verwaltung gehen oft in der Newsflut unter. Wir schaffen Abhilfe: Der Kanton fördert den Freizeitsport in kleinen Gemeinden, Winterthur hat einen Spielplatz entsiegelt und bald ist Frühlingsmarkt in der Stadtgärtnerei Zürich.

    Manchmal ist es gar nicht leicht, die vielen positiven Seiten des Lebens zu sehen – gerade in diesen Zeiten, die sich zum Teil so negativ anfühlen. Erschwerend kommt hinzu, dass wir negative Informationen stärker wahrnehmen als positive. Darüber hat auch schon das Reportagemagazin Geo berichtet. „Was für das Weltgeschehen gilt, gilt auch im Privaten: Negatives bleibt mehr im Kopf als Positives“, heisst es im Artikel. Man erinnere sich eher an die eine negative Bemerkung zur neuen Frisur als an die vielen positiven Kommentare dazu.

    Doch was hilft? Als Politikmagazin können wir vielleicht einen kleinen Beitrag leisten, in dem wir auch über interessante positive Themen berichten – und nicht nur auf den Problemen herumreiten. Los geht’s darum mit positiven News aus den Verwaltungen des Kantons Zürich, der Stadt Winterthur und der Stadt Zürich.

    Der Kanton macht uns alle noch zu Sport-Fans

    Impulsprogramm Outdoor-Sportinstallationen 2026 – das klingt jetzt nicht mega sexy, scheint aber eine coole Sache zu sein. Das Sportamt des Kantons Zürich unterstützt nämlich 15 kleinere Gemeinden mit einem Beitrag von jeweils 25 ’000 Franken für die Aufwertung von öffentlichen Sport- und Bewegungsräumen. Dies teilt die Sicherheitsdirektion mit, zu der das Sportamt gehört. Unterstützt werden Brütten, Dägerlen, Dällikon, Dietlikon, Dürnten, Elsau, Ellikon an der Thur, Kappel am Albis, Knonau, Mettmenstetten, Stallikon, Turbenthal, Trüllikon, Uhwiesen und Wiesendangen.

    „Es freut mich ganz besonders, dass 15 Gemeinden mit diesen Projekten einen direkten Mehrwert für die Bevölkerung schaffen“, lässt sich Regierungsrat Mario Fehr (parteilos) in der Mitteilung zitieren. Zürcher Gemeinden mit einer Bevölkerung von unter 10’000 Personen konnten sich bis Ende März beim Sportamt mit einem Projekt für einen Beitrag aus dem Impulsprogramm bewerben.

    Mario Fehr ist übrigens ein passionierter Fussball-Fan. Und der Sicherheitsdirektor geht auch gern wandern, joggen oder Velofahren.

    Outdoor-Fitnessgeräte liegen auf einer roten Tartan-Oberfläche vor einem Kasten mit der Aufschrift "Fit!?".Dank des Beitrags des Kantons können Streetworkout-Anlagen umgesetzt werden. Bild: Sportamt Kanton Zürich

    Das Highlight des Spielplatzes ist das Wasserspiel

    Wer braucht schon den Europapark oder Disneyland, wenn es diesen Spielplatz gibt? Okay, das war jetzt übertrieben, aber als Kinder hätten wir dort sicher viel Spass gehabt. Stadtgrün Winterthur – das Pendant zu Grün Stadt Zürich – hat im Zuge eines gemäss einer Mitteilung offenbar notwendig gewordenen Ersatzes der Spielgeräte die gesamte Grünanlage an der Wartstrasse 4 saniert. Kostenpunkt: 120’000 Franken. Der Spielplatz befindet sich in der Nähe des Stadions Schützenwiese, wo der FC Winterthur seine Heimspiele austrägt.

    „Die alten Spielgeräte wurden durch eine grossflächige Kletterstruktur ersetzt. Die noch intakte Metallrutsche und die Schaukeln konnten wiederverwendet werden“, schreibt Stadtgrün Winterthur, das zum Departement Technische Betriebe gehört. Die Stadt hat den Sandkasten unter den Schatten der Bäume verlegt, eine grosse Fläche mit Betonpflastersteinen mit wasserdurchlässigem Kiesbelag ersetzt und ein neues Wasserspiel aufgestellt.

    Das Wasserspiel ist definitiv das Highlight: Wird an der Wasserkurbel gedreht, spritzen aus einem kleinen Messingwalfisch, der auf einem grossen flachen Stein montiert ist, mehrere kleine Wasserfontänen in den Sandbereich. Der Messingwalfisch ist gemäss Mitteilung eine Eigenkreation des Ateliers Schelb und Partner. Dieses zeichnet sich auch für die auffällige, grosse Kletterstruktur verantwortlich.

    Ein neugestalteter Spielplatz mit einem steinernen Wasserbecken und Wasserspiel.Wird an der Wasserkurbel gedreht, spritzen aus einem kleinen Messingwalfisch kleine Wasserfontänen. Bild: zvg

    Hier holst du dir Tipps für Balkon und Garten

    Es sind teils knuffige, manchmal grummelig aussehende Figuren, die immer wieder in Vorgärten anzutreffen sind: Gemeint sind Gartenzwerge. Das Onlineportal T‑Online schrieb vor einigen Jahren: „Für die einen ist er das Symbol des deutschen Kleinbürgertums, für die anderen eine rustikale und traditionsreiche Aufwertung des eigenen Vorgartens.“ Gemäss dem Artikel stammen die streitbaren Deko-Elemente möglicherweise ursprünglich aus Anatolien, also aus der heutigen Türkei. „Dort traten sie schon im 13. Jahrhundert auf, im 16. Jahrhundert dann in Italien“, so T‑Online. Etwas später sollen sie in Deutschland präsent gewesen sein. „Dort und in Österreich schmückten sie einst prächtige Schlossgärten“, schrieb das Onlineportal.

    Im 19. Jahrhundert verbreiteten sich die Gartenzwerge in den kleinbürgerlichen Vorgärten – darunter auch in der Schweiz. Und heute? Sie werden geliebt und gehasst: Erst vergangenes Jahr berichtete die Radiosendung „Regionaljournal Basel“ von Schweizer Radio und Fernsehen über einen Mann, der seinen Kindern 2500 Gartenzwerge vererbt hatte, und über den Sohn, der das skurrile Erbe Zwerg für Zwerg loswerden wollte.

    Wer jetzt also lieber doch keinen Gartenzwerg in seinen Garten oder auf seinen Balkon stellen möchte, für den haben wir eine Alternative: zarte Pflänzchen. Die Stadtgärtnerei Zürich in Albisrieden veranstaltet am Samstag, 9. Mai, einen Frühlingsmarkt. Neben dem Verkauf von Setzlingen sollen Umweltbildung sowie der Austausch zwischen der Bevölkerung, Fachpersonen sowie regionalen Anbieterinnen und Anbietern im Mittelpunkt stehen. „Der erstmals in dieser Form stattfindende Frühlingsmarkt ersetzt den bisherigen Tomatensetzlingsmarkt und die Marktwochen“, teilt Grün Stadt Zürich in einem Pressetext mit. Die Dienstabteilung gehört zum Tiefbau- und Entsorgungsdepartement (TED).

    Die Stadtgärtnerei will sich künftig vermehrt darauf konzentrieren, Blumen und Stauden für städtische Park- und Grünanlagen zu produzieren. Gleichzeitig soll das Areal gemäss Mitteilung als Ort für Umweltbildung, Erholung und Begegnung gezielt gestärkt werden. SP-Stadträtin Simone Brander, Vorsteherin des TED, schreibt dazu im heutigen „Tagblatt der Stadt Zürich“: „Wer nun wie ich Lust bekommen hat, eigene Pflanzprojekte im Garten oder auf dem Balkon zu verwirklichen, kommt am besten zur Stadtgärtnerei.“

    Der Frühlingsmarkt findet von 9 bis 16 Uhr statt. Parkplätze hat es Limmatstadt-typisch keine. Aber mit der Tramlinie 3 kann man bis zur Haltestelle Hubertus fahren. Danach ist es circa fünf Minuten zu Fuss. Weitere Infos gibt es auf der Website der Stadt Zürich.

    Leute laufen zwischen Ständen mit Setzlingen umher und schauen sich die Waren genauer an.Am 9. Mai findet von 9 bis 16 Uhr erstmals der Frühlingsmarkt in der Stadtgärtnerei statt. Bild: Grün Stadt Zürich
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  • 5 Minuten

    Das bedeutet der Verkauf des „Tagblatts der Stadt Zürich“ politisch und wirtschaftlich

    Zu sehen ist das Titelblatt des Tagblatts der Stadt Zürich. Die Zeitung im Tabloidformat ziehrt ein Foto des Sechseläuten-Feuers.Das "Tagblatt" hat eine Auflage von etwa 100'000 Exemplaren pro Woche. Jetzt hat Christoph Blocher den Titel nach Bern verkauft. Wie lange solche Printzeitungen noch überleben, ist jedoch unklar. Bild: Lorenz Steinmann

    Überraschend hat Christoph Blocher seine Zeitungen inklusive „Tagblatt der Stadt Zürich“ ans Nachrichtenportal Nau in Bern verkauft. CEO Yves Kilchenmann betont aber, dass man weiterhin Amtsblatt bleiben will – und 2027 wieder eine Offerte einzureichen gedenkt. Aus der Politik ist Skepsis spürbar.

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  • 5 Minuten

    Die Politikerin aus Prinzip

    Porträt einer lächelnden Frau vor Fahnen.„Ich gehöre nicht zu den Kantonsräten, die tausend Anfragen einreichen“, sagt Cristina Cortellini (53). Bild: Pascal Turin

    Die Grünliberale Cristina Cortellini ist Politikerin mit Leib und Seele. Sie liebt es, Verantwortung für ihre Wohngemeinde Dietlikon und für den Kanton Zürich zu übernehmen. Die Kantonsrätin sucht den Konsens – denn Extrempositionen sind ihr zuwider.

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  • 3 Minuten

    „Ich habe mich auch nicht erkannt“ – trotzdem lehnte Ueli Maurer sein Porträt nicht ab

    Zu sehen ist das Portraitgemälde von Ueli Maurer, gemalt von Dieter Hall. Es ist ein spezielles Bild, das so gar nicht einem klassischen Portrait entspricht.Nicht gerade das staatsmännisch wirkende Gemälde ist diese Interpretation (Ausschnitt) von alt Bundesrat Ueli Maurer (SVP) durch den Künstler Dieter Hall. Gleichwohl hängt es in der Ahnengalerie der kantonalen Verwaltung. Bild: zvg

    Regierungsrat Martin Neukom (Grüne) lehnte drei Porträt­entwürfe ab. Doch lange nicht alle Gemälde in der Ahnengalerie gelten bei Kunstlaien als schön – so etwa jene von Christoph Blocher, Markus Notter oder Ueli Maurer. Alt Bundesrat Maurer erklärt gegenüber Rathuus, warum er sein Porträt damals trotzdem akzeptierte.

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  • 1 Minute

    Von M wie Mac bis R wie Regierungsrat

    Strassenansicht mit mehrstöckigen Altstadthäusern, Läden im Erdgeschoss, Fahrrädern und E-Scootern im Vordergrund sowie passierenden Menschen.Beste Lage am Limmatquai in Zürich: Hier wollte McDonald's einziehen. Bild: Lorenz Steinmann

    Big Mac und Wahlkampf: In der 31. Folge des Rathuus-Podcasts diskutiert Lorenz Steinmann mit Pascal Turin über eine umstrittene McDonald’s-Filiale und über die Regierungsratswahlen 2027.

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  • 4 Minuten

    SRF cancelt geplantes Porträt über Ex-Nati-Trainer Patrick Fischer

    Zu sehen ist ein viereckiger Infowürfel am Flughafen Zürich, wo über die bald beginnende Eishockey-WM informiert wird. Der Würfel ist schwarz und hat eine herunterzählende Digitaluhr, welche die noch verbleibenden Tage bis zum WM-Beginn anzeigt.Erhält die am 15. Mai beginnende Eishockey-WM dank des Trainer-Skandals nun mehr Beachtung? Unsere Aufnahme zeigt den Infowürfel beim Flughafen Kloten. Bild: Lorenz Steinmann

    Es war die ideale Schlagzeile kurz vor der Eishockey-WM mit Hauptaustragungsort Zürich: Patrick Fischer und das gefälschte Covid-Zertifikat⁣. Nun bestätigt SRF gegenüber Rathuus, dass das geplante Porträt über den gefeuerten Nati-Trainer wohl nie kommt. Wird die WM trotzdem zum medialen Flop?

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  • 4 Minuten

    McDonald’s-­Baugesuch: Nachhilfe­unterricht für den Zürcher Stadtrat

    Zu sehen sind die Pläne mit den Kaminen, wie sie McDonald's bauen wollte.Trotz Denkmalschutz: So markant wären die beiden Kamine nach den Plänen von McDonald's geworden. Dagegen hatten die Rekurrenten etwas, und sie wurden vom Baurekursgericht gestützt. Bild: zvg

    Experten reiben sich die Augen: Das Baurekursgericht des Kantons Zürich hat eine Baubewilligung des Stadtratskollegiums mit André Odermatt (SP), Simone Brander (SP) und Filippo Leutenegger (FDP) weggefegt. Wegen Bedenken rund um die Abluftkamine. Gewonnen hat hingegen ein einflussreicher Anwalt und Zünfter.

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  • 3 Minuten

    Ein ganz besonderer Duft: Es riecht nach lesenswerten Texten

    Ein rot-weisser, kleiner Hund liegt auf einem Teppich.Waldo ist immer auf der Ausschau nach spannenden Artikeln, Podcast-Folgen oder Videos. Bild: Pascal Turin

    Artikel, Podcast-Folgen und mehr – unser Redaktionshund Waldo hat wieder einmal einen Blick in die Welt der Medien geworfen. Ersagt dir, was du unbedingt wissen musst.

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  • 3 Minuten

    Hier darf der SVP-Abgewanderte seine Abschiedsrede halten

    Zu sehen ist Bernhard im Oberdorf, Mitte-Gemeinderat aus Zürich, im Freizeit-Look. Im Vordergrund eine Möve, was auf einen Aufnahmeort an einem Gewässer schliessen lässt."Die Fluktuation umfasst rund die Hälfte des Rates. Das überrascht nicht, ist doch das Entgelt für die Ratsarbeit seit Jahrzehnten konstant geblieben", so Bernhard im Oberdorf. Er hat als abgewählter Gemeinderat nun mehr Freizeit. Bild: zvg

    Mitte-Gemeinderat Bernhard im Oberdorf nimmt Abschied aus dem Zürcher Gemeinderat. Weil er seine Rede trotz über 30 Jahren Ratszugehörigkeit nicht halten darf, kommt sie nun auf Rathuus. „Bio“, wie er oft genannt wird, kritisiert die hohe Fluktuation im Rat und die schlechte Entlöhung.

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  • 6 Minuten

    Tobias Langenegger wollte FCZ-Fussballer werden, jetzt ist er bald Stadtrat

    Zu sehen ist der künftige Stadtrat Tobias Langenegger. Mit weissem Hemd und mit seiner charakteristischen Langhaar-Frisur, die Haare glatt und weit über die Ohren fallend.Das interessiert den zukünftigen Stadtrat Tobias Langenegger (SP) derzeit am meisten: explodierende Mieten. Bild: zvg

    Im indiskreten Interview mit Rathuus gibt der zukünftige Zürcher Stadtrat Tobias Langenegger (SP) Einblick in sein Leben und seine Haltungen. Zudem wird geklärt, was es mit seiner Genossenschaftswohnung auf sich hat.

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  • 1 Minute

    Stadtbus Winterthur: Gespräche scheinen zu fruchten

    Ein Bus steht einer Haltestelle in einer belebten Innenstadt. Menschen warten oder gehen über die Strasse, umgeben von alten Gebäuden und vielen Oberleitungen.Stadtbus Winterthur hat vergangenes Jahr 32 Millionen Fahrgäste befördert. Bild: Pascal Turin

    Erst Sonne, dann Tauwetter? Die Verhandlungen seien auf gutem Weg, heisst es vonseiten Gewerkschaft und Stadtbus Winterthur. Die Arbeitsbedingungen sollen verbessert werden. Ein ganztägiger Streik ist damit wohl abgewendet.

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  • 4 Minuten

    Die Kasernenbauten als verlotterte Trouvaillen

    Zu sehen ist der berühmte Waffensaal von aussen auf dem Kasernenaral. Es ist ein Gebäude mit drei grossen Fenstern, die wegen dringlicher Sanierung überdeckt sind.Hinter diesen Mauern verbirgt sich der ehemalige Waffensaal der Kaserne Zürich. So, wie er seit gut 30 Jahren der Verwahrlosung überlassen wurde, muss er teuer saniert werden. Bild: Lorenz Steinmann

    Man habe alles versucht, damit der Kanton bei der Sanierung der kantonalen Zeughäuser in Zürich mehr zahle als 15 Prozent, sagte Grünen-Stadtrat Daniel Leupi kürzlich. Doch nun bleibt die Stadt auf den Kosten von mindestens 170 Millionen Franken sitzen. Sorgfaltspflicht sieht anders aus.

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  • 1 Minute

    Lorenz’ Odyssee durch die Verwaltung

    Zwei lächelnde Personen mit Brille machen bei sonnigem Wetter ein Selfie auf einer Brücke über Bahngleisen.Zeit für ein Selfie (v. l.): Pascal Turin und Lorenz Steinmann haben am Karfreitag die Sonne genossen. Bild: Pascal Turin

    Das erwartet euch in der 30. Folge des Rathuus-Podcasts: Lorenz Steinmann und Pascal Turin sprechen über sogenannte „Non-Road-Maschinen“, die mauernde kantonale Verwaltung und vorsichtige Veränderungen bei Rathuus.

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  • 6 Minuten

    Die Velo-Ignoranz des Regierungsrats – mit Parallelen zum Spritzenverbot 1985

    Zu sehen ist ein vom Kanton wieder zu einer Autofahrspur umfunktionierter temporärer Veloweg, jener auf der Walchestrasse.Neben dem Neumühlequai wurde auch ein temporärer Veloweg auf der Walchestrasse wieder zurückgebaut – durch den Kanton und ohne Rücksicht auf Verluste. Bild: Lorenz Steinmann

    Der Regierungsrat lässt seine Muskeln spielen und foutiert sich um die Velosicherheit bei der Baustelle rund um den Zürcher Hauptbahnhof. Das weckt Erinnerungen an das Spritzenverbot 1985. Ist die frühere Hetzerei gegen Heroinabhängige das heutige Velo-Bashing? Ein Trauerspiel in vier Kapiteln.

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  • 4 Minuten

    Passagier­zahlen hui, Mitarbeiter­zufriedenheit pfui?

    Zwei rote Busse stehen an einer Haltestelle in einer belebten Innenstadt. Menschen warten oder gehen über die Strasse, umgeben von alten Gebäuden und vielen Oberleitungen.Die Passagierzahlen bei Stadtbus Winterthur sind gestiegen. 32 Millionen Personen nutzten 2025 das Angebot. Erneut markant gewachsen ist die Fahrgastzahl auf der Linie 7. Bild: Pascal Turin

    Stadtbus Winterthur hat vergangenes Jahr 32 Millionen Fahrgäste befördert. Doch es ist nicht allen zum Jubeln zumute. Anfang März hat das Buspersonal für vier Stunden gestreikt. Morgen Donnerstag sollen die Gespräche zwischen Verkehrsunternehmen und Mitarbeitenden sowie Gewerkschaft weitergehen.

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  • 4 Minuten

    Streit zwischen drei Quartiervereinen und der Stadt Zürich eskaliert

    Auf dem Bild aus dem ETH-Archiv ist Fritz Senn, Präsident des Quartiervereins Seebach zu sehen, wie er 1980 dem damals ältesten Seebacher einen speziellen Seebacher Pass überreicht.Hatten Quartiervereine früher mehr Geltung? 1980 überreicht der damalige Seebacher Quartiervereinspräsident Fritz Senn dem ältesten Seebacher einen speziellen Seebacher Pass. Bild: ETH-Bibliothek Zürich, Bildarchiv / Com_L29-0005-0022-0004

    Die Quartiervereine Altstetten, Wipkingen und neuerdings auch Wiedikon unterschreiben die Vereinbarung mit der Stadt nicht. Dafür verzichten sie auf Subventionen. Ans jährliche Nobel-Treffen im Muraltengut will sie die Stadt aber trotzdem einladen.

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