Lesetipp
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Kirche wird zum Kinderzirkus
Die Gebäudehülle mit dem goldenen Hahn auf dem Turm der Kirche auf der Egg in Wollishofen bleibt. Bild: Pascal TurinGlück oder Vorsehung? Die Kirche auf der Egg in Wollishofen wird schon lange kaum mehr als Gotteshaus gebraucht. Nun hat das Gebäude endlich seine wahre Berufung gefunden. Im Januar 2027 zieht der Kinderzirkus Robinson ein. Damit endet eine gut 15-jährige Nutzungssuche mit Höhen und Tiefen.
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Die Grüne, das Dorf und der Atommüll
Die Grünen-Kantonsrätin Wilma Willi (66) ist in Südafrika mit Afrikaans, Zulu und Englisch aufgewachsen. Ihre Eltern hatten eine Farm in der Nähe der Kleinstadt Bergville. Bild: Pascal TurinWilma Willi ist Umwelt- und Naturschützerin durch und durch. Doch mit der Holzhammermethode kommt man als Grüne auf dem Land nicht weit. Das wichtigste Anliegen der Kantonsrätin aus Stadel ist darum Transparenz: ob bei Pflanzenschutzmitteln oder dem geplanten Tiefenlager für radioaktive Abfälle.
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Grosses Tamtam in der Baugrube
Ein eigenes Bild! Obwohl es gefühlt zehn Fotografen hat, sorgt Baudirektor Martin Neukom (Grüne) für ein persönliches Zeitdokument. Bildungsdirektorin Silvia Steiner (Die Mitte) geniesst die Grösse der Baustelle. Bild: Lorenz SteinmannGrundsteinlegungen sind aus der heutigen Medienberichterstattung fast verschwunden. Fotos von Polit-Promis oder CEOs mit Helmen auf dem Kopf kennt man zur Genüge. Die Universität Zürich tat darum alles, um eine spezielle Show zu bieten – für ihren Neubau Forum UZH im Uni-Zentrum.
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Oerlikon ist nicht überall, wo Oerlikon draufsteht
Der Quartierverein Seebach hat eine originelle Plakatkampagne gestartet. Doch die Stadt Zürich machte nicht wenige Auflagen dazu. Bild: Lorenz SteinmannAls die Fifa mit immerhin 230 Büroplätzen nach Zürich-Nord zügelte, meinte sie, in Oerlikon gelandet zu sein. Dabei war es Seebach. Und auch das „Oerliker-Huus“ sowie die Brauerei Oerlikon sind in Seebach domiziliert. Nun hat der Quartierverein Seebach eine Plakataktion „gegen die Verwechslungsgefahr“ gestartet.
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Schützenwiese vor der Entscheidung: Ein Stadion zwischen Tradition und Existenzfrage
Die Haupttribüne ist auch auf der Visualisierung des zukünftigen Stadions voll. Jetzt fehlt nur noch ein Ja an der Urne für das Grossprojekt, das 1200 Fans zusätzlich Platz bieten soll. Visualisierung: Nightnurse Images, ZürichFür die Winterthurer Kultstätte Schützenwiese schlägt am 27. September die Stunde der Wahrheit. Ein Nein an der Urne würde das Ende des Profifussballs in der Eulachstadt bedeuten.
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Trotz Millionensubventionen: Kunsthaus-Verwaltung residiert mietfrei in städtischer Villa
Dieser Raum, der ebenfalls vom Kunsthaus genutzt wird, wirkt ziemlich nobel. Bild: zvg/Kunsthaus ZürichDas Kunsthaus Zürich will künftig 25,8 Millionen Franken jährlich erhalten – 40 Prozent mehr Subventionen als bisher. Das Ja an der Urne ist so gut wie sicher. Von Bescheidenheit dennoch keine Spur: 50 der gut 130 Arbeitsplätze befinden sich in der Jugendstilvilla Tobler, für die das Kunsthaus der Stadt keine Miete zahlt.
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Zürich will kühler werden – aber gebaut wird wie eh und je
Sicht aus dem Tram: Ein Jahr und noch bis Dezember 2026 dauert diese Baustelle. Nachher erwartet die Passagiere eine Hitzeinsel vom Feinsten. Bild: Lorenz SteinmannMehr Schatten, weniger Asphalt, wasserdurchlässige Flächen: Es gibt gute Ideen, um die Sommerhitze in der Stadt Zürich erträglicher zu machen. In der Praxis scheitern viele Massnahmen aber an baulichen Prioritäten. Besonders deutlich zeigt sich das bei der neuen Haltestelle der Verkehrsbetriebe Zürich am Hauptbahnhof.
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Schawinski hatte gegen Blocher keinen Stich
Am Thema Neutralitätsinitiative zeigt sich, dass Roger Schawinski kürzertreten sollte. Dies ist zumindest die Meinung unseres Autors Lorenz Steinmann. Bild: Pascal TurinThema Neutralitätsinitiative. Die Talksendung Doppelpunkt auf Radio 1 zeigt auf, wie Christoph Blocher das Streitgespräch auch mit 85 Jahren noch beherrscht. Er hatte mit Roger Schawinski aber auch ein zahnloses Gegenüber. Ist es Zeit für Schawinski, abzudanken?
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Vier Tage am Limit: Warum Aufgeben für diesen Churer Politiker keine Option war
Der Churer Stadtrat Simon Gredig (links) liess sich die gute Laune trotz Strapazen nie nehmen. Bild: zvgSimon Gredig, Grünen-Stadtrat von Chur, gewann zusammen mit Luca Bronzini in der Kategorie „Pair“ ein ultralanges Velorennen im hohen Norden. Für den Politiker ist klar: Körperliche Fitness bringt auch im politischen Alltag viel. Im Interview spricht der 33-Jährige über seine Erlebnisse und über seine Haltung zum Fliegen.
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Stadt Zürich zieht 115-jährigem Kult-Restaurant den Stecker
Bald ist ausgewirtet an der Torgasse in Zürich. Künftig wird es hier keine Beiz mehr geben. Bild: Lorenz SteinmannGemäss einem Baugesuch will die Stadt Zürich das legendäre Restaurant Weisse Rose in der Altstadt schliessen. Nach einer Gesamtsanierung des Hauses soll es im Erdgeschoss Gewerberäume, aber kein Restaurant mehr geben. Das Nachsehen haben zwei junge Beizer und das Quartier.
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Was Zürcher Politikerinnen und Politiker in den Ferien lesen
Ferien auf Balkonien: Rathuus hat Buchtipps von Zürcher Politikerinnen und Politikern zusammengetragen. Bild: Pascal TurinBücher, mit denen man es sich draussen auf dem Balkon oder am Strand gemütlich machen kann: Wir haben Zürcher Kantonsrätinnen und Kantonsräte nach Lesetipps für die Sommerferien gefragt.
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Warum einfach, wenn’s auch kompliziert geht?
War dann doch keine so gute Idee: Der Warenumschlag passierte auf einem abgesperrten Fahrstreifen. Bild: Lorenz SteinmannVor dem Coop Pronto am Schaffhauserplatz in Zürich wurden wegen der vielen Schnellparkierer Stahlpfosten einbetoniert. Doch dann merkte die Stadt, dass so die Anlieferung nicht mehr funktioniert. Jetzt sind die Pfosten wieder weg. Offiziell kostete der Nonsens 10’000 Franken.
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Zürich schwitzt, die Bäume leiden – und Grün Stadt Zürich blockt ab
Zu wenig gegossen? Von den gepflanzten Jungbäumen an der Herman-Greulich-Strasse im Stadtzürcher Kreis 4 überleben lange nicht alle. Bild: Lorenz SteinmannDie Allzeitrekorde seit Messbeginn 1864 wurden im Juni pulverisiert. Es gab so viele Hitzetage wie noch nie. Doch beim Bäumegiessen will die Stadt Zürich nichts ändern. Die Chronologie einer gescheiterten Anfrage bei der Verwaltung.
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Berufswahl in KI-Ära: Politikerin nimmt Kanton in die Pflicht
Handwerk und Bau sind zumindest kurz- und mittelfristig deutlich weniger von den Umwälzungen durch die künstliche Intelligenz betroffen als viele Bürojobs. Bild: Pascal TurinHandwerk statt Büro: Der Druck durch künstliche Intelligenz nimmt zu – und praktische Berufe gelten als sicherer. Eine Zürcher Kantonsrätin möchte vom Regierungsrat wissen, wie Jugendliche bei der Wahl zukunftstauglicher Lehrberufe unterstützt werden.
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Warum Jane Bailey dann doch nicht Archäologin wurde
Jane Bailey wohnt in Wipkingen und sitzt seit Kurzem für die SVP-Kreispartei 6 im Stadtzürcher Gemeinderat. Sie ist die einzige Frau in der SVP-Fraktion. Bild: zvgJane Bailey sitzt neu für die SVP im Gemeinderat der Stadt Zürich. Im indiskreten Rathuus-Fragebogen erklärt sie, warum sie gerne Unterschriften sammelt und was sie am italienischen Dichter Dante Alighieri so gut findet. Und warum sie sich Sorgen macht, wenn Traditionen immer mehr relativiert werden.
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Mobilitätsinitiative bleibt vorerst Papiertiger
Nicht wenige Ja-Stimmende der Mobilitätsinitiative erhofften sich wieder mehr Tempo-50-Strecken, etwa hier in Richtung Hardbrücke und Escher-Wyss-Platz. Doch das scheint ein Wunsch zu bleiben. Bild: Lorenz SteinmannAb heute ist sie Gesetz: Die Mobilitätsinitiative, die vergangenen November mit 56,8 Prozent angenommen wurde. Doch wer nun auf ein Streichkonzert bei bestehenden Tempo-30-Strecken im Kanton Zürich hoffte, wird enttäuscht.
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Stadt Zürich will Platz nach Foltermethode benennen
Diese eher geschmacklose Steinbildhauerei ziert den Giebel des Hauses zur Trülle an der Bahnhofstrasse. Unser Bild zeigt eine historische Aufnahme. Heute präsentiert sich das Ganze aber unverändert. Bild: Baugeschichtliches Archiv der Stadt ZürichTrülle – so nannte man früher einen Stahlkäfig, in dem Missetäter zur Schau gestellt wurden. Weil so auch ein Haus an der Bahnhofstrasse heisst, will die Stadt Zürich einen namenlosen Platz „Trülle-Platz“ nennen. Der Quartierverein ist entschieden dagegen.
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Baudirektor weiht Paradiesli ein
„Was wir hier geschaffen haben, ist eine Umgebung, in der sich mehrere Arten wohlfühlen“, sagte Baudirektor Martin Neukom (Grüne) bei der Einweihung stolz. Bild: Pascal TurinGefährdete Tiere und Pflanzen mussten umziehen: Um für einen geplanten Neubau der Universität Zürich auf dem Campus Irchel Platz zu schaffen, wurden zwei bestehende Weiher an einen neuen Standort verlegt. Bei der Einweihung war auch Grünen-Baudirektor Martin Neukom dabei – und erlaubte sich einen Seitenhieb.
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10 Millionen Gründe, um zu streiten
Ein Land steht Kopf: Die "10-Millionen-Initiative" der SVP sorgt für hitzige Debatten. Die Bevölkerungsfrage ist zur Projektionsfläche für Ängste geworden. Bild: ETH-Bibliothek Zürich, Bildarchiv / Com_C11-142-001-011Politik mit grossen Zahlen: Die SVP warnt vor der 10-Millionen-Schweiz. Zürcher Kantonsrätinnen und Kantonsräte sagen, ob die Initiative ein echtes Problem benennt – oder die Schweiz, wie wir sie kennen, auf den Kopf stellen könnte.
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