Lesetipp
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Zürich bekommt ein neues Eingangstor und Wahrzeichen
Eindrücklich! Die Betonstützen des EWZ-Rohbaus. Unten der öffentliche Durchgang zwischen dem Pfingstweidpark und dem Migros-Hochhaus Herdern. Bild: Lorenz SteinmannDie Seilbahn der ZKB blieb ein Traum von Touristikern. Und ob die Zoo-Seilbahn dereinst mehr als eine Planungsleiche sein wird, muss sich noch weisen. Immerhin hat Zürich aber bald eine imposante Seilbahnstation. Zumindest sieht das neue Betriebsgebäude des Elektrizitätswerks der Stadt Zürich so aus.
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Damit die Zahlen richtig sind – ein Verhaltenskodex für Statistikämter
Unabhängige Statistik schützt vor verzerrten Bildern, verlässliche Daten stärken das Vertrauen. Die Charta der öffentlichen Statistik der Schweiz ist ein Verhaltenskodex, der Standards festlegt. Bild: Pascal TurinDas Statistische Amt des Kantons Zürich hat die „Charta der öffentlichen Statistik der Schweiz“ unterzeichnet. Das klingt für Laien vielleicht langweilig, ist es aber definitiv nicht. Denn Glaubwürdigkeit ist in Zeiten von Fake News ein umso wertvolleres Gut.
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“Lieb mich, als wäre es 1965” – denn schlimmer geht immer!
Rathuus-Autorin Lara Alina Hofer ist allein in Paris unterwegs, wie jedes Jahr. Mit einem leidenden und einem sehnsüchtigen Herzen – und Rilke! Bild: Lara Alina HoferEs herbstelt in Paris. Unsere Kolumnistin Lara Alina Hofer (23) schlendert durch die Champs-Élysées. Mit Rilke und Pablo Neruda an ihrer Seite wird fleissig über Liebe im politischen Kontext diskutiert. Ein Bruch mit dem modernen Dating. Früher war alles besser. Und gibt es überhaupt noch Hoffnung?
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Diese heutige Gemeinderätin wollte als Kind Detektivin werden
Die Stadtzürcherin Yasmine Bourgeois (51) ist FDP-Gemeinderätin und Expertin für Bildungsfragen. Bild: zvgIm Indiskreten Rathuus-Fragebogen erzählt FDP-Gemeinderätin Yasmine Bourgeois von den Parallelen zwischen ihrem jugendlichen Detektivclub und ihrer heutigen politischen Arbeit. Sie erklärt, warum ihr Hugh Grant entspricht und wer für sie der grösste Zürcher Politiker ist.
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Welche Auswirkungen das Energie-360°-Desaster auf die Wahlen in Zürich haben könnte
"Führend in ökologischen Energielösungen": Romeo Deplazes von Energie 360° (links) an einer erfolgreichen Infoveranstaltung zur Einführung der Fernwärme in Volketswil. Bild: Lorenz SteinmannDurch die Entlassung des Energie-360°-Chefs versucht FDP-Stadtrat Michael Baumer, die Wogen zu glätten. Doch die Idee, das Milliardenunternehmen dem Kanton zu verkaufen, könnte ihm mehr schaden als gewollt. Im links-grünen Zürich stossen Auslagerungsideen in der Regel auf wenig Gegenliebe.
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Wie ein Verein verhindern wollte, dass Zürich der Industrialisierung weiter hinterherhinkt
Die Schweiz ist auch eine Industrienation: Der Industriekonzern Sulzer AG betrieb in Winterthur eine grosse Schmiede. Die Aufnahme stammt von circa 1984. Bild: ETH-Bibliothek Zürich, Bildarchiv / Com_Ex-BA01-0252-0001-0001Um den Rückstand gegenüber dem Ausland aufzuholen, brauchte es gut ausgebildete Fachkräfte: Das hatten die Gründer der Technischen Gesellschaft Zürich vor 200 Jahren erkannt. Ein neues Buch widmet sich dem Verein, aber auch dem fast aussichtslosen Kampf der Wissenschaft gegen Fake News.
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Sie kritisiert, dass gute Argumente in der Debatte kaum was bringen
"Mir hat gefallen, dass die AL ihren Fokus auf die Chancengleichheit legt", sagt die Kantonsrätin Gianna Berger (26) aus Zürich im Gespräch mit Rathuus. Bild: Pascal TurinGianna Berger politisiert für die AL im Kantonsrat. Die Pflegefachfrau interessiert sich berufsbedingt für das Gesundheitssystem und für Menschen, die weniger Chancen haben als andere. Die 26-jährige Stadtzürcherin hat nach einem Jahr Parlamentsarbeit eine klare Erkenntnis gewonnen. Debatten? Nur Show für die Medien.
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„Politisiert wurde ich durch eine Hungersnot“
Monika Wicki (57) ist SP-Kantonsrätin, Präsidentin des Quartiervereins Oerlikon und sie hat mit einer Gruppe von Freunden die Website www.im-frieden-essen.ch gestaltet. Bild: zvgSP-Kantonsrätin Monika Wicki ist wegen ihrer vielen Funktionen eine wichtige Instanz in Zürich Nord. Im Rathuus-Fragebogen erzählt die Politikerin von ihrem persönlichen Polit-Erfolg, spricht von einem prägenden Erlebnis im Jahr 1985 und zeigt auf, wie sie Friedenspolitik mit Genuss verbindet.
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So wird das nichts
Für Zürich scheint immer die Sonne (ausser bei Hochnebel): Politisch gesehen gibt es für viele Zürcherinnen und Zürcher wenig Anlass, plötzlich bürgerlich statt links zu wählen, findet Lorenz Steinmann. Bild: Lorenz Steinmann, Bildmontage: RathuusDie Bürgerlichen sind in Zürich angetreten, um bei den Stadtratswahlen 2026 endlich zu reüssieren. Doch vieles deutet darauf hin, dass der Grossangriff auf die Exekutive wahrscheinlich in einem Desaster enden wird. Ein Kommentar.
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Umsatzeinbussen wegen Baustellen: Genf zahlt Entschädigungen
Beizen wie diese in der Zürcher Altstadt leiden unter der Bauerei, vor allem von Montag bis Freitag. Sie würden wohl nichts dagegen haben, wenn es Entschädigungen für Ertragsausfälle geben würde. Bild: Lorenz SteinmannGenf zückt das Portemonnaie: Das Stadtparlament hat einen Kredit gesprochen und zahlt Firmen die Miete, wenn sie unter Baustellen der öffentlichen Hand leiden. Die Rohnestadt handelt also, während Zürichs Stadtrat lieber bis vor Bundesgericht gegen die Hilfe für KMUs vorgeht.
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Politik mit Seeblick: Sie kämpft für fliessenden Verkehr nach Zürich
Marion Matter (50) ist Kantonsrätin der SVP. Ihre Wahl bezeichnete die „Zürichsee-Zeitung“ 2023 als die „grösste Überraschung“ der Kantonsratswahlen im Bezirk Meilen. Bild: Pascal TurinDie Wahl von Marion Matter galt als Überraschung. Zwei Jahre später ist die Meilemer SVP-Kantonsrätin längst aus dem Schatten ihres Ehemanns Thomas Matter, SVP-Schweiz-Vizepräsident, herausgetreten und wehrt sich gegen Tempo 50 auf der Seestrasse.
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„Aber psst, das bleibt bitte unter uns“
Marita Verbali: Sie kandidiert neben dem Bisherigen Michael Baumer und Stadtparteipräsident Përparim Avdili für die FDP für einen Sitz im Stadtrat von Zürich. Bild: zvgMarita Verbali von der FDP hat mit viel Humor den Rathuus-Fragebogen ausgefüllt. Sie setzt sich gegen Fangewalt ein und freut sich auf viele Begegnungen im Wahlkampf. Gibt der Wunsch nach mehr Frauen im Stadtrat ihrer Kandidatur Rückenwind?
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Poesie und Politik: Ein Abstecher in den Strauhof
"Ganz schön viel Verzicht im Namen der Literatur. Ist Mayröcker Märtyrerin, Genie, Göttin? Oder bloss Verfechterin eines längst veralteten Bildes des einsamen Schriftstellers?" Bild: Lara Alina HoferUnsere Kolumnistin Lara Alina Hofer (23) hat sich auf den Spuren der österreichischen Dichterin Friederike Mayröcker zum ersten Mal in den Strauhof in Zürich gewagt. Ein politischer Ort, der Raum schafft für Poesie und Debatte.
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Genug ist genug – eine Velopolemik
Es ist halt schon typisch, findet Lorenz Steinmann. Da baut die Stadt den Bucheggplatz für Dutzende von Millionen Franken um und lässt einen massiven Fahrleitungsmasten auf einem neuen Veloweg stehen. Bild: Lorenz Steinmann, Bildmontage: RathuusMein Redaktionskollege Pascal Turin hat schon recht. Jetzt reicht es dann mal mit Verkehrsthemen. Aber weil ab heute Montag in Zürich eine weitere Veloroute wegen Bauarbeiten gesperrt wird, schöpfe ich aus dem Vollen und beklage mich. Ein Kommentar.
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Der Eiertanz um den Lead bei Bauprojekten
Es gab feurige Voten, aber auch zurückhaltende Statements. Auf dem Bild von rechts stehend Conrad Brunner (Teil des Publikums), Mischa Schiwow, Lydia Trüb, Flurin Capaul, Katrin Gügler und Isabelle Sterchi Pelizzari. Bild: Lorenz SteinmannDer Hegibachplatz könnte eigentlich ein Quartierzentrum sein. An einem Podium prallten Stadtplanung, Verkehrspolitik und private Bauinteressen frontal aufeinander. Wieviel Einfluss kann die Stadt Zürich nehmen? Das Interesse war gross, der kleine Veranstaltungssaal voll.
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Langstrasse: Bussenfalle entschärft, Problem bleibt bestehen
Ist die Signalisation hier an der Langstrasse in der Stadt Zürich tatsächlich so unklar? Offensichtlich schon, wie die Bussenstatistik zeigt. Sie spricht eine klare Sprache. Bild: Lorenz SteinmannDie autofahrende Zürcher Bevölkerung konnte es kaum glauben: Wer das kleine Fahrverbotsstück an der Langstrasse übersah, tappte in die Bussenfalle. Doch bis die versprochenen Wechselsignale kommen, ist Geduld gefragt. Es dauert noch bis 2026.
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In Zürich brummt die Wirtschaft, aber das Gewerbe ächzt
Die Grossbaustelle am Verkehrsknotenpunkt Kreuzplatz in Zürich ist eines von verschiedenen Beispielen, wo Bedürfnisse des Gewerbes und der Stadt aufeinanderprallen. Bild: Lorenz SteinmannIn der Stadt Zürich wächst die Beschäftigung insgesamt, doch das Gewerbe tritt auf der Stelle. Dies zeigt eine neue Studie. Ein Problem neben den vielen Baustellen könnten die hohen Mieten für Gewerbeflächen sein. Eine Analyse.
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Wird sie die nächste Stadtpräsidentin?
GLP-Gemeinderätin Serap Kahriman will in Zürich Stadträtin werden. Ob sie auch fürs Stadtpräsidium kandidiert, lässt sie derzeit noch offen. Sie wäre die bisher einzige Frau, die sich zur Wahl stellt. Bild: zvgSerap Kahriman ist GLP-Gemeinderätin in Zürich und kandidiert für den Stadtrat. Im Rathuus-Fragebogen zeigt die 35-Jährige auf, was sie von den Politikerinnen Sanna Marin und Jacinda Ardern hält und erinnert daran, dass das Leben in Zürich für Familien mit zwei Einkommen herausfordernd ist.
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„Ich kann über mich selbst lachen“
Mitte-Gemeinderätin Karin Weyermann will in den Zürcher Stadtrat und für ihre Partei den vor sieben Jahren verlorenen Sitz zurückerobern. Bild: zvgIm indiskreten Rathuus-Fragebogen spricht Karin Weyermann die Polarisierung in der Politik an. Ausserdem erklärt sie, dass der einst angestrebte Kauf des CS-Uetlihofs im Nachhinein ein Fehler war. Die Mitte-Politikerin sitzt im Stadtzürcher Gemeinderat und will im März 2026 ein Mandat im Stadtrat erobern.
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