Lorenz Steinmann
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Warum einfach, wenn’s auch kompliziert geht?
War dann doch keine so gute Idee: Der Warenumschlag passierte auf einem abgesperrten Fahrstreifen. Bild: Lorenz Steinmann
Vor dem Coop Pronto am Schaffhauserplatz in Zürich wurden wegen der vielen Schnellparkierer Stahlpfosten einbetoniert. Doch dann merkte die Stadt, dass so die Anlieferung nicht mehr funktioniert. Jetzt sind die Pfosten wieder weg. Offiziell kostete der Nonsens 10’000 Franken.
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Zürichs bravster Skandalbrunnen
Hier würde sie stehen, die Statue des brünzelnden Knaben. Der Brunnen heisst "Büebli-Brunnen". Bild: Lorenz SteinmannWenn es heiss und trocken ist, fallen einem die vielen Brunnen in Zürich eher auf. Der „Büebli-Brunnen“ könnte eigentlich dem berühmten „Manneken Pis“ das Wasser reichen. Doch nun ist der nackte Knabe vorübergehend abgedeckt.
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Zürich schwitzt, die Bäume leiden – und Grün Stadt Zürich blockt ab
Zu wenig gegossen? Von den gepflanzten Jungbäumen an der Herman-Greulich-Strasse im Stadtzürcher Kreis 4 überleben lange nicht alle. Bild: Lorenz SteinmannDie Allzeitrekorde seit Messbeginn 1864 wurden im Juni pulverisiert. Es gab so viele Hitzetage wie noch nie. Doch beim Bäumegiessen will die Stadt Zürich nichts ändern. Die Chronologie einer gescheiterten Anfrage bei der Verwaltung.
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Sie steht für die AL 2.0
Die Gemeinderätin Tanja Maag (52) im Kreis 4. Hier gibt es besonders viele AL-Wählende. Doch wie will die Linksaussenpartei diese künftig erreichen? Bild: Pascal Turin
Die Gemeinderätin und Gesundheitsexpertin Tanja Maag skizziert, wie sich die AL neu positionieren will. Mit Rathuus spricht sie unter anderem darüber, was das AL-Gastspiel im Zürcher Stadtrat der Kleinpartei brachte und woran das Gesundheitswesen krankt.
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Die sportlichste Regierung der Schweiz
Sind bereit, in Zürich für ein gutes Resultat der Churer Politik zu sorgen (v. l.): Stadtrat Patrik Degiacomi, Stadtpräsident Hans Martin Meuli (FDP) und Stadtrat Simon Gredig (Grüne). Bild: zvgSport treiben soll das Wir-Gefühl stärken. Kein Wunder, machen am Züri-Triathlon viele Firmen mit – vom Versicherungskonzern Allianz über die Anwaltskanzlei Bär und Karrer bis zum Hotel Baur au Lac. In Vollbesetzung ist auch der Churer Stadtrat dabei – im Gegensatz zum Zürcher Stadtrat.
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„Politisiert wurde ich durch das Leben und die Lektüre“
Camille Roseau ist Co-Verlagsleiterin der WOZ und gibt so den Medien eine Stimme in der Politik. Das Bild wurde am Sihlufer in Adliswil aufgenommen. Bild: Christoph Roseau-GoodDie 45-jährige Camille Roseau sitzt für die SP im Stadtzürcher Gemeinderat. Die Co-Verlagsleiterin der „Wochenzeitung WOZ“ ist stolz auf den politischen Effort des Verbands Medien mit Zukunft. So habe der Verband nun eine sicht- und wahrnehmbare Stimme konzernunabhängiger Medienverlage in Bundesbern.
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Wie Planzer und Coop den Stau auf der Strasse umfahren
Coop setzt neuerdings auf Güterzüge, um für Nachschub für die gut 70 Filialen in Zürich zu sorgen. So werden viele Staustunden gespart. Bild: Coop/zvgWährend die bürgerliche Politik nach dem Abstimmungssonntag über fehlende Parkplätze und zu viel Verkehr auf den Strassen lamentiert, machen Planzer und Coop das Beste aus der Realität. An einer von der Stadt Zürich organisierten Tagung wurden positive Fallbeispiele erörtert.
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Die Rathausbrücke wird zerlegt
Das historische Rathaus im Hintergrund steht momentan gleich neben einer Baustelle. Die Rathausbrücke wird neu gebaut. Wir haben Patrick Eberhard, den CEO der ausführenden Baufirma, vor Ort getroffen. Bild: Lorenz SteinmannBei einer Baustellenführung bot die Stadt Zürich einen Blick hinter die Kulissen der Grossbaustelle für die neue Rathausbrücke. Sie zeigte, wie herausgeschnittene Betonteile durchaus klimaverträglich wieder zu Beton werden. Und wie lange es noch dauert, bis mit der Sanierung des Rathauses begonnen werden könnte.
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Es braucht keine direkte Zufahrt zum Gefängnis
Die geplante Franca-Magnani-Brücke soll den Kreis 4 mit dem Kreis 5 verbinden. Schon heute ist klar, es wäre ein Millionengrab ohne genügend Nutzen, so Rathuus-Gründer Lorenz Steinmann. Visualisierung: Stadt Zürich, Bildmontage: Rathuus
Die Stadt Zürich soll aufhören, für unnötige Veloinfrastrukturen Millionen zu verlochen. Statt eine Brücke im Niemandsland beim Polizei- und Justizzentrum zu bauen, würde die Verwaltung lieber an gefährlichen Kreuzungen den Hebel ansetzen. Ein Kommentar.
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Warum Jane Bailey dann doch nicht Archäologin wurde
Jane Bailey wohnt in Wipkingen und sitzt seit Kurzem für die SVP-Kreispartei 6 im Stadtzürcher Gemeinderat. Sie ist die einzige Frau in der SVP-Fraktion. Bild: zvg
Jane Bailey sitzt neu für die SVP im Gemeinderat der Stadt Zürich. Im indiskreten Rathuus-Fragebogen erklärt sie, warum sie gerne Unterschriften sammelt und was sie am italienischen Dichter Dante Alighieri so gut findet. Und warum sie sich Sorgen macht, wenn Traditionen immer mehr relativiert werden.
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Mobilitätsinitiative bleibt vorerst Papiertiger
Nicht wenige Ja-Stimmende der Mobilitätsinitiative erhofften sich wieder mehr Tempo-50-Strecken, etwa hier in Richtung Hardbrücke und Escher-Wyss-Platz. Doch das scheint ein Wunsch zu bleiben. Bild: Lorenz SteinmannAb heute ist sie Gesetz: Die Mobilitätsinitiative, die vergangenen November mit 56,8 Prozent angenommen wurde. Doch wer nun auf ein Streichkonzert bei bestehenden Tempo-30-Strecken im Kanton Zürich hoffte, wird enttäuscht.
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Stadt Zürich will Platz nach Foltermethode benennen
Diese eher geschmacklose Steinbildhauerei ziert den Giebel des Hauses zur Trülle an der Bahnhofstrasse. Unser Bild zeigt eine historische Aufnahme. Heute präsentiert sich das Ganze aber unverändert. Bild: Baugeschichtliches Archiv der Stadt Zürich
Trülle – so nannte man früher einen Stahlkäfig, in dem Missetäter zur Schau gestellt wurden. Weil so auch ein Haus an der Bahnhofstrasse heisst, will die Stadt Zürich einen namenlosen Platz „Trülle-Platz“ nennen. Der Quartierverein ist entschieden dagegen.
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Planlos in die Regierungsratswahlen
Sieben Stühle, viele Suchtrupps: Wenn Kandidierendenförderung erst beginnt, wenn Regierungsrätinnen und Regierungsräte zurücktreten. Bild: Generiert mit DALL-E von OpenAI; Konzept und Prompting mit ChatGPT
Der Termin steht längst fest. Am 4. April 2027 steht ein personeller Umbruch im Regierungsrat bevor. Doch warum tun sich die Parteien so schwer, geeignetes Personal aufzubauen?
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Tram Affoltern: Millionenprojekt sorgt für Kritik aus eigenen Reihen
Sie machten Werbung für das Tram Affoltern (v. l.): Martin Sturzenegger, Direktor der Verkehrsbetriebe Zürich, und FDP-Stadtrat Michael Baumer. Bild: Lorenz SteinmannStadtrat Michael Baumer (FDP) ist davon überzeugt: Ein Ja zum Tram Affoltern sei der richtige Weg, um den ÖV in Zürich Nord zu fördern. Kantonsrat Peter Schick (SVP) hingegen sieht nur Nachteile im Grossprojekt. Schick vertritt die Antithese im Quartierverein Affoltern.
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„Ich freue mich auf meine ersten komplett arbeitsfreien Ferien seit 2023“
Patrik Brunner ist FDP-Gemeinderat im Kreis 6 in Zürich. Er liebt Rap und Hip-Hop der 90er-Jahre. Bild: zvgPatrik Brunner war zwischen 2017 und 2026 der bienenfleissige Wahlkampfleiter der FDP Stadt Zürich. Jetzt stellt er sich den Fragen von Rathuus. Als grössten politischen Erfolg auf persönlicher Ebene nennt der 43-jährige Abteilungsleiter und Berufsschullehrer die Schaffung einer zusätzlichen Stelle für das Café Yucca.
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Der „Nebelspalter“ predigt zu den Bekehrten
Diese Werbebild des "Nebelspalters" lädt zu einem nicht ganz ernst gemeinten Wortspiel ein: Ob nicht vielleicht die Tage des Nebel-SPALTERS gezählt sind, anstatt jene des Nebels? Bild: zvgDas Politmagazin Nebelspalter kämpft um Anerkennung. Der Podcast mit Chef Markus Somm und (Noch)-Bundeshauskorrespondent Dominik Feusi ist zwar ein Aushängeschild. Doch fünf Jahre nach dem Start ist das zu wenig, um zu reüssieren. Denn thematisch bleibt man unter Gleichgesinnten.
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Ein Hauch von Bundeshaus an der Bullingerstrasse
Reden, Wahlen, Blumensträusse und ein kleiner Abstecher in die fernen Weiten der Galaxien. Bild: Lorenz SteinmannIvo Bieri, frisch gekürter Gemeinderatspräsident von Zürich, ist fasziniert von der Idee der Vereinigten Föderation der Planeten. Es schwebt ihm eine friedliebende Koexistenz für das 125-köpfige Parlament vor. Und was macht Happy-Day-Star Röbi Koller auf der Tribüne? Ein Stimmungsbild des Rats in neuer Besetzung.
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Aus dem Maschinenraum von „Inside Paradeplatz“
"Wow, ich kann etwas bewirken", merkte Paul Schellenbaum bei "Inside Paradeplatz" rasch. Bild: Lorenz SteinmannDas Finanzportal Inside Paradeplatz ist das Feindbild der Banken, der Linken und der Verwaltung. Paul Schellenbaum bildet mit Beni Frenkel den Kern der externen Autorenschaft. Er brennt für seinen Job und ist überzeugt, dass kleine Onlinemagazine wie „Inside Paradeplatz“, aber auch Rathuus, eine grosse Zukunft haben.
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Tscheggsch de Pögg? Was uns Nati-Sponsor Denner mit seinen Chicken-Nuggets sagen will
Tscheggsch es? Diese "CHECK-EM NUGGETS" von Denner werfen Fragen auf. Bild: Lorenz Steinmann„Check-EM“? Die Eishockey-Werbung von Denner, Hauptsponsor der Schweizer Nati, bringt sogar englischsprachige Zeitgenossen ins Schwitzen. Wenn nur unsere Nati eine bessere Angriffsauslösung hat als die komplizierten Wortspielereien des Discounters.
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Das bedeutet der Verkauf des „Tagblatts der Stadt Zürich“ politisch und wirtschaftlich
Das "Tagblatt" hat eine Auflage von etwa 100'000 Exemplaren pro Woche. Jetzt hat Christoph Blocher den Titel nach Bern verkauft. Wie lange solche Printzeitungen noch überleben, ist jedoch unklar. Bild: Lorenz SteinmannÜberraschend hat Christoph Blocher seine Zeitungen inklusive „Tagblatt der Stadt Zürich“ ans Nachrichtenportal Nau in Bern verkauft. CEO Yves Kilchenmann betont aber, dass man weiterhin Amtsblatt bleiben will – und 2027 wieder eine Offerte einzureichen gedenkt. Aus der Politik ist Skepsis spürbar.
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