Lorenz Steinmann
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Vier Tage am Limit: Warum Aufgeben für diesen Churer Politiker keine Option war
Der Churer Stadtrat Simon Gredig (links) liess sich die gute Laune trotz Strapazen nie nehmen. Bild: zvgSimon Gredig, Grünen-Stadtrat von Chur, gewann zusammen mit Luca Bronzini in der Kategorie „Pair“ ein ultralanges Velorennen im hohen Norden. Für den Politiker ist klar: Körperliche Fitness bringt auch im politischen Alltag viel. Im Interview spricht der 33-Jährige über seine Erlebnisse und über seine Haltung zum Fliegen.
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Stadt Zürich zieht 115-jährigem Kult-Restaurant den Stecker
Bald ist ausgewirtet an der Torgasse in Zürich. Künftig wird es hier keine Beiz mehr geben. Bild: Lorenz SteinmannGemäss einem Baugesuch will die Stadt Zürich das legendäre Restaurant Weisse Rose in der Altstadt schliessen. Nach einer Gesamtsanierung des Hauses soll es im Erdgeschoss Gewerberäume, aber kein Restaurant mehr geben. Das Nachsehen haben zwei junge Beizer und das Quartier.
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S-Bahn: ZVV lockert Veloverbot in Stosszeiten
Auch das Velo darf mitfahren: In Stosszeiten muss das Velo in S-Bahnen künftig nicht mehr generell auf dem Perron zurückgelassen werden. Bild: Lorenz SteinmannKlammheimlich hat der Zürcher Verkehrsverbund (ZVV) das generelle Verbot des Velotransports während der Stosszeiten in den S-Bahnen aufgehoben. Die Proteste waren zu gross.
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„Kündigen, umbauen, neu und teurer vergeben“: Darum ist Gastronom Michel Péclard sauer
Michel Péclard teilt gegen die Stadt Zürich aus. Er fühlt sich ungerecht behandelt, weil sein Gastro-Flaggschiff, die "Pumpstation", bald neu ausgeschrieben wird. Bild: zvg
Gegenüber Rathuus kritisiert Gastrounternehmer Michel Péclard die Vergabepraxis der Stadt Zürich. Jüngstes Beispiel: Er verliert wohl sein Flaggschiff, die „Pumpstation“ am Utoquai.
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„Ich tippe auf ein knappes Rennen“
Der FDP-Gemeinderat Sebastian Vogel (47) hat eben in die Sachkommission Hochbaudepartement, Stadtentwicklung gewechselt. Diese steht wegen der kommenden Abstimmung stark im Fokus. Bild: Lorenz SteinmannDer Zürcher FDP-Gemeinderat Sebastian Vogel ist der neue Präsident der Kommission Hochbaudepartement, Stadtentwicklung. Im Interview spricht er unter anderem über die ungewohnte Ausgangslage vor der Abstimmung zu den Hochhausrichtlinien.
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Darum überlebt das „Zähringer“ im teuren Zürich
Sie haben einfach Spass, die Mitarbeitenden des Café Zähringer. Als Genossenschafter und Genossenschafterinnen bestimmen sie den Kurs der Beiz mit. Bild: Lorenz SteinmannZürichs Restaurants sterben, Gastroketten breiten sich aus. Doch das Café Zähringer im Niederdorf hält sich seit 45 Jahren als einzige Gastro-Genossenschaft in der freien Wirtschaft. Die Basis für den Erfolg: ein kluger Entscheid vor 40 Jahren.
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Wenn’s gelb blinkt, wird’s gefährlich – aber nicht für alle
Die Kreuzung Merkurstrasse/Zeltweg im Zürcher Kreis 7. Eine für Fussgängerinnen und Fussgänger heikle Querung, wenn das Lichtsignal gelb blinkt. Denn zumindest ein Zebrastreifen liegt auf einer unübersichtlichen Kurve. Bild: Pascal TurinAbends und nachts blinken viele Ampeln in Zürich gelb. Damit werden „unnötige Wartezeiten“ verhindert, so die Strategie der Stadt. Fussgängerinnen und Fussgänger müssen sich aber vor schnellen Autos in Acht nehmen. „Erhöhte Vorsicht ist geboten“, rät das Sicherheitsdepartement.
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Warum einfach, wenn’s auch kompliziert geht?
War dann doch keine so gute Idee: Der Warenumschlag passierte auf einem abgesperrten Fahrstreifen. Bild: Lorenz Steinmann
Vor dem Coop Pronto am Schaffhauserplatz in Zürich wurden wegen der vielen Schnellparkierer Stahlpfosten einbetoniert. Doch dann merkte die Stadt, dass so die Anlieferung nicht mehr funktioniert. Jetzt sind die Pfosten wieder weg. Offiziell kostete der Nonsens 10’000 Franken.
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Zürichs bravster Skandalbrunnen
Hier würde sie stehen, die Statue des brünzelnden Knaben. Der Brunnen heisst "Büebli-Brunnen". Bild: Lorenz SteinmannWenn es heiss und trocken ist, fallen einem die vielen Brunnen in Zürich eher auf. Der „Büebli-Brunnen“ könnte eigentlich dem berühmten „Manneken Pis“ das Wasser reichen. Doch nun ist der nackte Knabe vorübergehend abgedeckt.
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Zürich schwitzt, die Bäume leiden – und Grün Stadt Zürich blockt ab
Zu wenig gegossen? Von den gepflanzten Jungbäumen an der Herman-Greulich-Strasse im Stadtzürcher Kreis 4 überleben lange nicht alle. Bild: Lorenz SteinmannDie Allzeitrekorde seit Messbeginn 1864 wurden im Juni pulverisiert. Es gab so viele Hitzetage wie noch nie. Doch beim Bäumegiessen will die Stadt Zürich nichts ändern. Die Chronologie einer gescheiterten Anfrage bei der Verwaltung.
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Sie steht für die AL 2.0
Die Gemeinderätin Tanja Maag (52) im Kreis 4. Hier gibt es besonders viele AL-Wählende. Doch wie will die Linksaussenpartei diese künftig erreichen? Bild: Pascal Turin
Die Gemeinderätin und Gesundheitsexpertin Tanja Maag skizziert, wie sich die AL neu positionieren will. Mit Rathuus spricht sie unter anderem darüber, was das AL-Gastspiel im Zürcher Stadtrat der Kleinpartei brachte und woran das Gesundheitswesen krankt.
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Die sportlichste Regierung der Schweiz
Sind bereit, in Zürich für ein gutes Resultat der Churer Politik zu sorgen (v. l.): Stadtrat Patrik Degiacomi, Stadtpräsident Hans Martin Meuli (FDP) und Stadtrat Simon Gredig (Grüne). Bild: zvgSport treiben soll das Wir-Gefühl stärken. Kein Wunder, machen am Züri-Triathlon viele Firmen mit – vom Versicherungskonzern Allianz über die Anwaltskanzlei Bär und Karrer bis zum Hotel Baur au Lac. In Vollbesetzung ist auch der Churer Stadtrat dabei – im Gegensatz zum Zürcher Stadtrat.
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„Politisiert wurde ich durch das Leben und die Lektüre“
Camille Roseau ist Co-Verlagsleiterin der WOZ und gibt so den Medien eine Stimme in der Politik. Das Bild wurde am Sihlufer in Adliswil aufgenommen. Bild: Christoph Roseau-GoodDie 45-jährige Camille Roseau sitzt für die SP im Stadtzürcher Gemeinderat. Die Co-Verlagsleiterin der „Wochenzeitung WOZ“ ist stolz auf den politischen Effort des Verbands Medien mit Zukunft. So habe der Verband nun eine sicht- und wahrnehmbare Stimme konzernunabhängiger Medienverlage in Bundesbern.
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Wie Planzer und Coop den Stau auf der Strasse umfahren
Coop setzt neuerdings auf Güterzüge, um für Nachschub für die gut 70 Filialen in Zürich zu sorgen. So werden viele Staustunden gespart. Bild: Coop/zvgWährend die bürgerliche Politik nach dem Abstimmungssonntag über fehlende Parkplätze und zu viel Verkehr auf den Strassen lamentiert, machen Planzer und Coop das Beste aus der Realität. An einer von der Stadt Zürich organisierten Tagung wurden positive Fallbeispiele erörtert.
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Die Rathausbrücke wird zerlegt
Das historische Rathaus im Hintergrund steht momentan gleich neben einer Baustelle. Die Rathausbrücke wird neu gebaut. Wir haben Patrick Eberhard, den CEO der ausführenden Baufirma, vor Ort getroffen. Bild: Lorenz SteinmannBei einer Baustellenführung bot die Stadt Zürich einen Blick hinter die Kulissen der Grossbaustelle für die neue Rathausbrücke. Sie zeigte, wie herausgeschnittene Betonteile durchaus klimaverträglich wieder zu Beton werden. Und wie lange es noch dauert, bis mit der Sanierung des Rathauses begonnen werden könnte.
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Es braucht keine direkte Zufahrt zum Gefängnis
Die geplante Franca-Magnani-Brücke soll den Kreis 4 mit dem Kreis 5 verbinden. Schon heute ist klar, es wäre ein Millionengrab ohne genügend Nutzen, so Rathuus-Gründer Lorenz Steinmann. Visualisierung: Stadt Zürich, Bildmontage: Rathuus
Die Stadt Zürich soll aufhören, für unnötige Veloinfrastrukturen Millionen zu verlochen. Statt eine Brücke im Niemandsland beim Polizei- und Justizzentrum zu bauen, würde die Verwaltung lieber an gefährlichen Kreuzungen den Hebel ansetzen. Ein Kommentar.
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Warum Jane Bailey dann doch nicht Archäologin wurde
Jane Bailey wohnt in Wipkingen und sitzt seit Kurzem für die SVP-Kreispartei 6 im Stadtzürcher Gemeinderat. Sie ist die einzige Frau in der SVP-Fraktion. Bild: zvg
Jane Bailey sitzt neu für die SVP im Gemeinderat der Stadt Zürich. Im indiskreten Rathuus-Fragebogen erklärt sie, warum sie gerne Unterschriften sammelt und was sie am italienischen Dichter Dante Alighieri so gut findet. Und warum sie sich Sorgen macht, wenn Traditionen immer mehr relativiert werden.
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Mobilitätsinitiative bleibt vorerst Papiertiger
Nicht wenige Ja-Stimmende der Mobilitätsinitiative erhofften sich wieder mehr Tempo-50-Strecken, etwa hier in Richtung Hardbrücke und Escher-Wyss-Platz. Doch das scheint ein Wunsch zu bleiben. Bild: Lorenz SteinmannAb heute ist sie Gesetz: Die Mobilitätsinitiative, die vergangenen November mit 56,8 Prozent angenommen wurde. Doch wer nun auf ein Streichkonzert bei bestehenden Tempo-30-Strecken im Kanton Zürich hoffte, wird enttäuscht.
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Stadt Zürich will Platz nach Foltermethode benennen
Diese eher geschmacklose Steinbildhauerei ziert den Giebel des Hauses zur Trülle an der Bahnhofstrasse. Unser Bild zeigt eine historische Aufnahme. Heute präsentiert sich das Ganze aber unverändert. Bild: Baugeschichtliches Archiv der Stadt Zürich
Trülle – so nannte man früher einen Stahlkäfig, in dem Missetäter zur Schau gestellt wurden. Weil so auch ein Haus an der Bahnhofstrasse heisst, will die Stadt Zürich einen namenlosen Platz „Trülle-Platz“ nennen. Der Quartierverein ist entschieden dagegen.
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