Lorenz Steinmann
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Tobias Langenegger will mehr auf den Gemeinderat hören – und er kritisiert den alten Stadtrat
Tobias Langenegger spricht nach 133 Tagen Amtszeit einige heisse Themen an. Bild: Lorenz SteinmannTobias Langenegger, seit 133 Tagen Chef im Stadtzürcher Hochbaudepartement, macht auf Tempo. Der SP-Politiker will die missbräuchlichen Kurzzeitvermietungen rasch stoppen, bei der neuen Bau- und Zonenordnung auf möglichst viele Einwendungen eingehen – und er will mehr mit dem Gemeinderat zusammenarbeiten.
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Bürokratie par excellence: Baugesuche sorgen für Stirnrunzeln
Der Clownwagen steht im abgeschiedenen Garten des Kinderspitals. Trotzdem besteht die Stadt Zürich auf einem nachträglichen, ungekürzten Baubewilligungsverfahren. Bild: Lorenz SteinmannBeim herzigen Zirkuswagen im Garten des neuen Kinderspitals besteht die Stadt Zürich auf ein ordentliches Baugesuch. Und für eine nur zweijährige Zwischennutzung des Kindertheaters Metzenthin in einem Gebäude des alten Kinderspitals verlangt der Kanton ebenfalls ein Baugesuch. Wiehert da der Amtsschimmel?
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Kirche wird zum Kinderzirkus
Die Gebäudehülle mit dem goldenen Hahn auf dem Turm der Kirche auf der Egg in Wollishofen bleibt. Bild: Pascal TurinGlück oder Vorsehung? Die Kirche auf der Egg in Wollishofen wird schon lange kaum mehr als Gotteshaus gebraucht. Nun hat das Gebäude endlich seine wahre Berufung gefunden. Im Januar 2027 zieht der Kinderzirkus Robinson ein. Damit endet eine gut 15-jährige Nutzungssuche mit Höhen und Tiefen.
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Willkommen in der neuen Medienwelt: Übernehmen jetzt die KI-Newssites?
Das war kürzlich die Illustration eines Textes über die Trinkwasserversorgung der Stadt Zürich. Weder die Anlage im Vordergrund noch die Kirche im Hintergrund gibt es. Screenshot: Artikelausschnitt von we-news.comKünstliche Intelligenz lernt schnell. Das Info-Portal “We News” klaubt Meldungen zusammen und verwurstet sie zu Artikeln. Das Ergebnis wirkt auf den ersten Blick passabel – wenn nur die KI-generierten und total irreführenden Bilder nicht wären. Das Bundesamt für Kommunikation sieht sich nicht in der Verantwortung.
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Von Bundesbern ins Zürcher Schulzimmer: Balthasar Glättli präsentiert seine Pläne
Neu-Stadtrat Balthasar Glättli (Grüne) lud für seine Medienkonferenz in ein Schulzimmer ein. Bild: Lorenz SteinmannBalthasar Glättli formuliert nach 120 Tagen als Stadtrat und Schulvorsteher viele konkrete Ziele und sagte selber, dass man ihn daran messen könne. Das tönt nach Aufbruchstimmung. Der Grüne scheint dank seines achtjährigen Kindes ein besonderes Sensorium für den Schulbetrieb zu haben – ein Glücksfall für Zürich?
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Grosses Tamtam in der Baugrube
Ein eigenes Bild! Obwohl es gefühlt zehn Fotografen hat, sorgt Baudirektor Martin Neukom (Grüne) für ein persönliches Zeitdokument. Bildungsdirektorin Silvia Steiner (Die Mitte) geniesst die Grösse der Baustelle. Bild: Lorenz SteinmannGrundsteinlegungen sind aus der heutigen Medienberichterstattung fast verschwunden. Fotos von Polit-Promis oder CEOs mit Helmen auf dem Kopf kennt man zur Genüge. Die Universität Zürich tat darum alles, um eine spezielle Show zu bieten – für ihren Neubau Forum UZH im Uni-Zentrum.
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Oerlikon ist nicht überall, wo Oerlikon draufsteht
Der Quartierverein Seebach hat eine originelle Plakatkampagne gestartet. Doch die Stadt Zürich machte nicht wenige Auflagen dazu. Bild: Lorenz SteinmannAls die Fifa mit immerhin 230 Büroplätzen nach Zürich-Nord zügelte, meinte sie, in Oerlikon gelandet zu sein. Dabei war es Seebach. Und auch das „Oerliker-Huus“ sowie die Brauerei Oerlikon sind in Seebach domiziliert. Nun hat der Quartierverein Seebach eine Plakataktion „gegen die Verwechslungsgefahr“ gestartet.
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Aggressives Sexwerben ausserhalb der Strichzonen sorgt für Ärger
Anwohnerinnen und Anwohner monieren, dass hier an der Schoffelgasse aggressiv um Sexkundschaft geworben wird, obwohl das in diesem Gebiet verboten ist. Bild: zvgIn der Stadt Zürich werden ab Anfang 2027 Teile der Langstrasse zur Strichzone. Ein Beispiel im Niederdorf zeigt aber, dass sich das Sexmilieu eh nicht an offizielle Zonen hält – und dass sich die Polizei ziemlich grosszügig zurückhält.
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Trotz Millionensubventionen: Kunsthaus-Verwaltung residiert mietfrei in städtischer Villa
Dieser Raum, der ebenfalls vom Kunsthaus genutzt wird, wirkt ziemlich nobel. Bild: zvg/Kunsthaus ZürichDas Kunsthaus Zürich will künftig 25,8 Millionen Franken jährlich erhalten – 40 Prozent mehr Subventionen als bisher. Das Ja an der Urne ist so gut wie sicher. Von Bescheidenheit dennoch keine Spur: 50 der gut 130 Arbeitsplätze befinden sich in der Jugendstilvilla Tobler, für die das Kunsthaus der Stadt keine Miete zahlt.
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Staatliche Wohnstiftung muss sich mit Baumschützern herumschlagen
So stellen die Projektgegner den Neubau aus Sicht der Rotbuchstrasse im Stadtzürcher Kreis 6 dar. Bild: zvgBezahlbarer Wohnraum ist knapp: Die Stadtzürcher Stiftung Einfach Wohnen soll Abhilfe schaffen. Eine Überbauung ist bisher auf dem Guggachareal entstanden, aber ein Projekt an der Rotbuchstrasse stockt. Kritisiert werden die Baumfällungen. Doch die Autoren eines entsprechenden Flyers wollen im Hintergrund bleiben.
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Zürich will kühler werden – aber gebaut wird wie eh und je
Sicht aus dem Tram: Ein Jahr und noch bis Dezember 2026 dauert diese Baustelle. Nachher erwartet die Passagiere eine Hitzeinsel vom Feinsten. Bild: Lorenz SteinmannMehr Schatten, weniger Asphalt, wasserdurchlässige Flächen: Es gibt gute Ideen, um die Sommerhitze in der Stadt Zürich erträglicher zu machen. In der Praxis scheitern viele Massnahmen aber an baulichen Prioritäten. Besonders deutlich zeigt sich das bei der neuen Haltestelle der Verkehrsbetriebe Zürich am Hauptbahnhof.
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Schawinski hatte gegen Blocher keinen Stich
Am Thema Neutralitätsinitiative zeigt sich, dass Roger Schawinski kürzertreten sollte. Dies ist zumindest die Meinung unseres Autors Lorenz Steinmann. Bild: Pascal TurinThema Neutralitätsinitiative. Die Talksendung Doppelpunkt auf Radio 1 zeigt auf, wie Christoph Blocher das Streitgespräch auch mit 85 Jahren noch beherrscht. Er hatte mit Roger Schawinski aber auch ein zahnloses Gegenüber. Ist es Zeit für Schawinski, abzudanken?
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Hupen statt „Dü-Da-Do“: Den Postautos geht der Dreiklang aus
Malojapass statt Waldegg? Wenn Postautos aus dem Flachland in den Bergen eingesetzt werden, spart sich Postauto AG den Einbau des Dreiklanghorns. Bild: Lorenz SteinmannRouten auf Bergstrassen gelten als Flaggschiff der Schweizer Postautos. Doch aktuell kommen immer mehr „Flachland-Postautos“ auf Alpenstrecken zum Einsatz. Auch solche aus dem Kanton Zürich. Das charakteristische „Dü-Da-Do“ hört man so kaum noch, Postauto AG spart und baut kein Dreiklang-Horn ein.
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Tempo 50: Wird Volkswille nicht umgesetzt? Politiker stellen Fragen
Was läuft bei der Umsetzung der Mobilitätsinitiative? Die Befürworter hofften auf mehr Tempo-50-Schilder als vorher. Die Realität sieht anders aus. Bild: Lorenz SteinmannVor allem die SVP moniert immer wieder, dass der Volkswille nicht umgesetzt werde. Bei der Mobilitätsinitiative orten nun EDU und SVP wiederum Versäumnisse, dabei liegt der Ball beim eigentlich bürgerlich dominierten Zürcher Regierungsrat. Eine parlamentarische Anfrage soll nun Druck machen.
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Amtlich bewilligt: Jetzt wird der Familie Prati die Existenz entzogen
Bald ein Bild der Vergangenheit: Der Imbiss Riviera mit dem Geschwisterpaar Claudio und Gesualda Prati hat nur noch eine Bewilligung bis Ende September. Ende Oktober muss er ganz abgebaut sein. Bild: Lorenz SteinmannDer Imbiss Riviera gehört seit 44 Jahren zum Limmatufer wie der Flohmarkt auf den Bürkliplatz. Jetzt muss die Pächterfamilie aber definitiv einen neuen Standort suchen. Die Stadt Zürich hat das letzte Ultimatum zur Schliessung auf Ende September angesetzt.
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Was von „ZüriMobil“ übrig blieb – ausser Kosten
Schön nostalgisch: Dieses Angebot gibt es seit gut drei Jahren nicht mehr. Vom Netz genommen wurde die "ZüriMobil"-Info aber erst vor wenigen Tagen. Bild: Lorenz SteinmannIn Seebach gibt es eine Art Lost Place. Es ist der letzte Zeitzeuge einer städtischen Mobilitätsapp, die rund 1,6 Millionen Franken verschlang und längst Geschichte ist. Auch die digitale Kombination mit dem Velomietsystem von Publibike gelang nie.
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Vier Tage am Limit: Warum Aufgeben für diesen Churer Politiker keine Option war
Der Churer Stadtrat Simon Gredig (links) liess sich die gute Laune trotz Strapazen nie nehmen. Bild: zvgSimon Gredig, Grünen-Stadtrat von Chur, gewann zusammen mit Luca Bronzini in der Kategorie „Pair“ ein ultralanges Velorennen im hohen Norden. Für den Politiker ist klar: Körperliche Fitness bringt auch im politischen Alltag viel. Im Interview spricht der 33-Jährige über seine Erlebnisse und über seine Haltung zum Fliegen.
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Stadt Zürich zieht 115-jährigem Kult-Restaurant den Stecker
Bald ist ausgewirtet an der Torgasse in Zürich. Künftig wird es hier keine Beiz mehr geben. Bild: Lorenz SteinmannGemäss einem Baugesuch will die Stadt Zürich das legendäre Restaurant Weisse Rose in der Altstadt schliessen. Nach einer Gesamtsanierung des Hauses soll es im Erdgeschoss Gewerberäume, aber kein Restaurant mehr geben. Das Nachsehen haben zwei junge Beizer und das Quartier.
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S-Bahn: ZVV lockert Veloverbot in Stosszeiten
Auch das Velo darf mitfahren: In Stosszeiten muss das Velo in S-Bahnen künftig nicht mehr generell auf dem Perron zurückgelassen werden. Bild: Lorenz SteinmannKlammheimlich hat der Zürcher Verkehrsverbund (ZVV) das generelle Verbot des Velotransports während der Stosszeiten in den S-Bahnen aufgehoben. Die Proteste waren zu gross.
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„Kündigen, umbauen, neu und teurer vergeben“: Darum ist Gastronom Michel Péclard sauer
Michel Péclard teilt gegen die Stadt Zürich aus. Er fühlt sich ungerecht behandelt, weil sein Gastro-Flaggschiff, die "Pumpstation", bald neu ausgeschrieben wird. Bild: zvgGegenüber Rathuus kritisiert Gastrounternehmer Michel Péclard die Vergabepraxis der Stadt Zürich. Jüngstes Beispiel: Er verliert wohl sein Flaggschiff, die „Pumpstation“ am Utoquai.
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