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Mobilitätsinitiative bleibt vorerst Papiertiger
Nicht wenige Ja-Stimmende der Mobilitätsinitiative erhofften sich wieder mehr Tempo-50-Strecken, etwa hier in Richtung Hardbrücke und Escher-Wyss-Platz. Doch das scheint ein Wunsch zu bleiben. Bild: Lorenz SteinmannAb heute ist sie Gesetz: Die Mobilitätsinitiative, die vergangenen November mit 56,8 Prozent angenommen wurde. Doch wer nun auf ein Streichkonzert bei bestehenden Tempo-30-Strecken im Kanton Zürich hoffte, wird enttäuscht.
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Die AL braucht mehr als eine Pinselrenovation
Die AL heisst neu Alternative Linke: "Das Problem war nie der Name. Was sich hinter dem Parteikürzel verbirgt, ist zweitrangig", schreibt Pascal Turin in seinem Kommentar. Bild: Screenshot, Bildmontage: RathuusDie AL nennt sich künftig AL. Nein, das ist kein verspäteter Aprilscherz. Statt als Alternative Liste wird die Kleinpartei neu als Alternative Linke auftreten. Der Namenswechsel löst das Abgrenzungsproblem zu Rot-Grün trotzdem nicht. Ein Kommentar.
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Stadt Zürich will Platz nach Foltermethode benennen
Diese eher geschmacklose Steinbildhauerei ziert den Giebel des Hauses zur Trülle an der Bahnhofstrasse. Unser Bild zeigt eine historische Aufnahme. Heute präsentiert sich das Ganze aber unverändert. Bild: Baugeschichtliches Archiv der Stadt ZürichTrülle – so nannte man früher einen Stahlkäfig, in dem Missetäter zur Schau gestellt wurden. Weil so auch ein Haus an der Bahnhofstrasse heisst, will die Stadt Zürich einen namenlosen Platz „Trülle-Platz“ nennen. Der Quartierverein ist entschieden dagegen.
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Planlos in die Regierungsratswahlen
Sieben Stühle, viele Suchtrupps: Wenn Kandidierendenförderung erst beginnt, wenn Regierungsrätinnen und Regierungsräte zurücktreten. Bild: Generiert mit DALL-E von OpenAI; Konzept und Prompting mit ChatGPTDer Termin steht längst fest. Am 4. April 2027 steht ein personeller Umbruch im Regierungsrat bevor. Doch warum tun sich die Parteien so schwer, geeignetes Personal aufzubauen?
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Tram Affoltern: Millionenprojekt sorgt für Kritik aus eigenen Reihen
Sie machten Werbung für das Tram Affoltern (v. l.): Martin Sturzenegger, Direktor der Verkehrsbetriebe Zürich, und FDP-Stadtrat Michael Baumer. Bild: Lorenz SteinmannStadtrat Michael Baumer (FDP) ist davon überzeugt: Ein Ja zum Tram Affoltern sei der richtige Weg, um den ÖV in Zürich Nord zu fördern. Kantonsrat Peter Schick (SVP) hingegen sieht nur Nachteile im Grossprojekt. Schick vertritt die Antithese im Quartierverein Affoltern.
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Baudirektor weiht Paradiesli ein
„Was wir hier geschaffen haben, ist eine Umgebung, in der sich mehrere Arten wohlfühlen“, sagte Baudirektor Martin Neukom (Grüne) bei der Einweihung stolz. Bild: Pascal TurinGefährdete Tiere und Pflanzen mussten umziehen: Um für einen geplanten Neubau der Universität Zürich auf dem Campus Irchel Platz zu schaffen, wurden zwei bestehende Weiher an einen neuen Standort verlegt. Bei der Einweihung war auch Grünen-Baudirektor Martin Neukom dabei – und erlaubte sich einen Seitenhieb.
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Von Hündelern und Rathaus-Promis
Podcast on Tour (v. l.): Lorenz Steinmann und Pascal Turin mit E-Bike sowie Redaktionshund Waldo, der eindeutig die Gesprächsleitung übernehmen will. Bild: Stephanie TurinEin Politspaziergang durch Zürich mit Umwegen: Lorenz Steinmann und Pascal Turin reden in der 33. Folge des Rathuus-Podcasts über Chancen und Gefahren von Mitwirkungsverfahren und über die konstituierende Sitzung des Gemeinderats.
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„Ich freue mich auf meine ersten komplett arbeitsfreien Ferien seit 2023“
Patrik Brunner ist FDP-Gemeinderat im Kreis 6 in Zürich. Er liebt Rap und Hip-Hop der 90er-Jahre. Bild: zvgPatrik Brunner war zwischen 2017 und 2026 der bienenfleissige Wahlkampfleiter der FDP Stadt Zürich. Jetzt stellt er sich den Fragen von Rathuus. Als grössten politischen Erfolg auf persönlicher Ebene nennt der 43-jährige Abteilungsleiter und Berufsschullehrer die Schaffung einer zusätzlichen Stelle für das Café Yucca.
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10 Millionen Gründe, um zu streiten
Ein Land steht Kopf: Die "10-Millionen-Initiative" der SVP sorgt für hitzige Debatten. Die Bevölkerungsfrage ist zur Projektionsfläche für Ängste geworden. Bild: ETH-Bibliothek Zürich, Bildarchiv / Com_C11-142-001-011Politik mit grossen Zahlen: Die SVP warnt vor der 10-Millionen-Schweiz. Zürcher Kantonsrätinnen und Kantonsräte sagen, ob die Initiative ein echtes Problem benennt – oder die Schweiz, wie wir sie kennen, auf den Kopf stellen könnte.
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Der „Nebelspalter“ predigt zu den Bekehrten
Diese Werbebild des "Nebelspalters" lädt zu einem nicht ganz ernst gemeinten Wortspiel ein: Ob nicht vielleicht die Tage des Nebel-SPALTERS gezählt sind, anstatt jene des Nebels? Bild: zvgDas Politmagazin Nebelspalter kämpft um Anerkennung. Der Podcast mit Chef Markus Somm und (Noch)-Bundeshauskorrespondent Dominik Feusi ist zwar ein Aushängeschild. Doch fünf Jahre nach dem Start ist das zu wenig, um zu reüssieren. Denn thematisch bleibt man unter Gleichgesinnten.
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Ein Hauch von Bundeshaus an der Bullingerstrasse
Reden, Wahlen, Blumensträusse und ein kleiner Abstecher in die fernen Weiten der Galaxien. Bild: Lorenz SteinmannIvo Bieri, frisch gekürter Gemeinderatspräsident von Zürich, ist fasziniert von der Idee der Vereinigten Föderation der Planeten. Es schwebt ihm eine friedliebende Koexistenz für das 125-köpfige Parlament vor. Und was macht Happy-Day-Star Röbi Koller auf der Tribüne? Ein Stimmungsbild des Rats in neuer Besetzung.
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Ein Eldorado für News-Fans
Waldo prüft die Lage – und kommt zum Schluss: Es gibt wieder viel Lesens- und Hörenswertes. Bild: Pascal TurinWas gibt es Neues? In dieser Ausgabe von Waldos Medienschau kommen politisch Interessierte auf ihre Kosten. Zur Auswahl stehen Texte der NZZ, des „Spiegels“ und des Onlineportals Tsüri.
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Aus dem Maschinenraum von „Inside Paradeplatz“
"Wow, ich kann etwas bewirken", merkte Paul Schellenbaum bei "Inside Paradeplatz" rasch. Bild: Lorenz SteinmannDas Finanzportal Inside Paradeplatz ist das Feindbild der Banken, der Linken und der Verwaltung. Paul Schellenbaum bildet mit Beni Frenkel den Kern der externen Autorenschaft. Er brennt für seinen Job und ist überzeugt, dass kleine Onlinemagazine wie „Inside Paradeplatz“, aber auch Rathuus, eine grosse Zukunft haben.
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Medienkrise mit Kohlensäure
Ein alkoholfreies Bier in Ehren kann man definitiv nicht verwehren (v. l.): Pascal Turin und Lorenz Steinmann stossen auf der Kanzleiwiese in Zürich an. Bild: Pascal TurinLieber Rhäzünser als Zeitungssterben: In der 32. Folge des Rathuus-Podcasts geht es um die Medienkrise sowie die Lieblingsgetränke von Lorenz Steinmann und Pascal Turin.
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Apollo 7: Mission Regierungsrat
Regierungsfoto 2026 (v. l.): Staatsschreiberin Kathrin Arioli, Natalie Rickli (SVP), Mario Fehr (parteilos), Silvia Steiner (Mitte), Carmen Walker Späh (FDP), Ernst Stocker (SVP), Jacqueline Fehr (SP), Martin Neukom (Grüne). Bild: Anja Kutter/StaatskanzleiDer siebenköpfige Zürcher Regierungsrat hebt ab – zumindest für das offizielle galaktische PR-Gruppenbild. Raumschiff-Kapitänin Carmen Walker Späh hat als Regierungspräsidentin für ein Jahr das Kommando übernommen. Nächster Halt: Wahljahr 2027.
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Tscheggsch de Pögg? Was uns Nati-Sponsor Denner mit seinen Chicken-Nuggets sagen will
Tscheggsch es? Diese "CHECK-EM NUGGETS" von Denner werfen Fragen auf. Bild: Lorenz Steinmann„Check-EM“? Die Eishockey-Werbung von Denner, Hauptsponsor der Schweizer Nati, bringt sogar englischsprachige Zeitgenossen ins Schwitzen. Wenn nur unsere Nati eine bessere Angriffsauslösung hat als die komplizierten Wortspielereien des Discounters.
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Mit Good News gegen die Negativität
Die Stadt Winterthur hat den Spielplatz an der Wartstrasse in der Nähe der Schützenwiese umgestaltet. Bild: zvgSie gehen häufig in der Masse unter. Gemeint sind erfreuliche Meldungen aus der Verwaltung. Der Kanton fördert den Freizeitsport in kleinen Gemeinden, Winterthur hat einen Spielplatz entsiegelt und bald ist Frühlingsmarkt in der Stadtgärtnerei Zürich.
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Das bedeutet der Verkauf des „Tagblatts der Stadt Zürich“ politisch und wirtschaftlich
Das "Tagblatt" hat eine Auflage von etwa 100'000 Exemplaren pro Woche. Jetzt hat Christoph Blocher den Titel nach Bern verkauft. Wie lange solche Printzeitungen noch überleben, ist jedoch unklar. Bild: Lorenz SteinmannÜberraschend hat Christoph Blocher seine Zeitungen inklusive „Tagblatt der Stadt Zürich“ ans Nachrichtenportal Nau in Bern verkauft. CEO Yves Kilchenmann betont aber, dass man weiterhin Amtsblatt bleiben will – und 2027 wieder eine Offerte einzureichen gedenkt. Aus der Politik ist Skepsis spürbar.
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Die Politikerin aus Prinzip
„Ich gehöre nicht zu den Kantonsräten, die tausend Anfragen einreichen“, sagt Cristina Cortellini (53). Bild: Pascal TurinDie Grünliberale Cristina Cortellini ist Politikerin mit Leib und Seele. Sie liebt es, Verantwortung für ihre Wohngemeinde Dietlikon und für den Kanton Zürich zu übernehmen. Die Kantonsrätin sucht den Konsens – denn Extrempositionen sind ihr zuwider.
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„Ich habe mich auch nicht erkannt“ – trotzdem lehnte Ueli Maurer sein Porträt nicht ab
Nicht gerade das staatsmännisch wirkende Gemälde ist diese Interpretation (Ausschnitt) von alt Bundesrat Ueli Maurer (SVP) durch den Künstler Dieter Hall. Gleichwohl hängt es in der Ahnengalerie der kantonalen Verwaltung. Bild: zvgRegierungsrat Martin Neukom (Grüne) lehnte drei Porträtentwürfe ab. Doch lange nicht alle Gemälde in der Ahnengalerie gelten bei Kunstlaien als schön – so etwa jene von Christoph Blocher, Markus Notter oder Ueli Maurer. Alt Bundesrat Maurer erklärt gegenüber Rathuus, warum er sein Porträt damals trotzdem akzeptierte.
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