Artikel, Podcast-Folgen und mehr: Unser Redaktionshund Waldo liest und hört (fast) alles, was er in seine Pfoten kriegt. Hier sind seine Medientipps für politisch Interessierte.
Er hat definitiv einen guten Riecher für lokale, nationale und internationale Presse & Co. Die Rede ist natürlich von Waldo – dem Parson Russell Terrier mit dem grossen Herzen und der feuchten Nase. Waldo geht regelmässig für die Rathuus-Leserinnen und Rathuus-Leser auf die Jagd nach Lesenswertem, Hörenswertem und Sehenswertem. Doch statt Zusammenfassungen findest du hier Fundstücke, die Lust machen, selbst reinzuhören, reinzusehen oder reinzulesen.
Die Tech-Giganten sollen Verantwortung übernehmen
Multimillionär Guido Fluri hat auf nationaler Ebene eine Initiative eingereicht. Wie das Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) berichtet, will der Unternehmer damit Tech-Giganten im Internet zur Verantwortung ziehen. Bilder und Videos von Kindesmissbrauch und Gewalt würden das Internet fluten, so der Unternehmer bei der Vorstellung der Initiative vor den Medien. „Und bei der Verbreitung betrügerischer Onlinewerbung verdienen Tech-Konzerne Milliarden, weil Gegenmassnahmen fehlen.“ Laut SRF verlangt das Volksbegehren, dass Plattformen, Suchmaschinen und KI-Anbieter die Risiken ihrer Dienste analysieren und Massnahmen zur Risikobegrenzung ergreifen. Sie sollen unter anderem dazu verpflichtet werden, stärker gegen illegale Inhalte wie Kindesmissbrauch oder Desinformation vorzugehen. Der kurze und knackige Text inklusive Video ist nur einen Klick entfernt.
So wurde die Ermordung von Ali Chamenei vorbereitet
Es ist eine Frage, die sich wohl schon einige von gestellt haben: Wie konnte Irans Revolutionsführer Ayatollah Ali Chamenei so schnell ausgeschaltet werden? Die „Neue Zürcher Zeitung“ wagt eine Einordnung. „Zum Verhängnis wurde dem obersten Revolutionsführer ein Treffen mit seinem engsten Führungszirkel im Herzen der iranischen Hauptstadt Teheran“, heisst es in dem dicht geschriebenen Text aus der Feder von Julia Monn und Ida Götz. Mitten in einem Wohngebiet hätten dort der Komplex des obersten Führers, das Büro des iranischen Präsidenten sowie weitere Regierungsgebäude gestanden. Hier geht es zum Artikel in der NZZ.
Wahlbudgets der Parteien unter der Lupe
Wer politische Macht anstrebt, muss Geld investieren. Spannend ist darum der Blick auf die Wahlkampfbudgets der Parteien. Einen solchen hat Tagi-Journalist Beat Metzler auf jenes der Stadtzürcher FDP geworfen. Seine Redaktion gab beim Medienforschungsunternehmen Media Focus eine Auswertung in Auftrag. „Die FDP und ihr Stadtpräsidiumskandidat Përparim Avdili waren am frühesten und sichtbarsten mit Plakaten in der Stadt präsent. Doch als einzige Partei in Zürich hält die FDP ihr Wahlkampfbudget geheim“, heisst es im lesenswerten Artikel des „Tages-Anzeigers“. Wer hier klickt, erfährt noch viel mehr.
Wie eine bayrische Regionalpartei die deutsche Politik beinflusst
Sie stellen sich Fragen der Gegenwart und suchen die Antworten in der Vergangenheit: Die Macherinnen und Macher des Podcasts „Der Rest ist Geschichte“ vom Deutschlandfunk schaffen zusammen mit Expertinnen und Experten den Kontext, um unsere hektische Welt besser verstehen zu können. In einer der neusten Folgen geht es um die Christlich-Soziale Union (CSU). Die Mitte-rechts-Partei dominiert zwar den Freistaat Bayern, ist aber in den anderen deutschen Bundesländern nicht präsent – und hat trotzdem nationalen Einfluss: „Die CSU schafft es immer wieder, ihre Themen auf Bundesebene zu platzieren oder sogar durchzusetzen“, heisst es dazu in der Folgenbeschreibung. Host Jörg Biesler führt ein gehaltvolles Gespräch mit dem Historiker Thomas Schlemmer, der am Institut für Zeitgeschichte München – Berlin forscht, sowie der Politikwissenschafterin Ursula Münch. Sie leitet die Akademie für Politische Bildung in Tutzing am Starnberger See. Wir wünschen viel Spass beim Hören.

Nach getaner Arbeit im Rathuus-Büro ist Entspannung angesagt. Bild: Pascal Turin
Beni Frenkel geht nicht an die Urne: Er kann mit allem und jedem leben. Bild: Lorenz Steinmann, Bildmontage: Rathuus
Hier werden nie Malven gedeihen. Die Stadt setzt lieber auf undurchlässigen Mörtel. Bild: Lorenz Steinmann
Hier hat die Zürcher Stadtverwaltung offensichtlich nicht vorgesehen, dass jemals etwas wächst. "Wegen der Verkehrssicherheit", wie es heisst. Bild: Lorenz Steinmann
Dass die Bevölkerungszahl langsamer steigt als auch schon, sieht man beispielhaft im Glattal. Bild: Pascal Turin
Bevölkerungszahl der Zürcher Gemeinden Ende des Jahres 2025: Wenig überraschend liegt die Limmatstadt klar an der Spitze. Grafik: Rathuus, Daten: Statistisches Amt Kanton Zürich
Ende 2025 wohnten 1,63 Millionen Menschen im Kanton. Die Bevölkerung ist um 0,8 Prozent gewachsen. Der Zuwachs ist einer der niedrigsten der vergangenen 20 Jahre. Grafik: Statistisches Amt Kanton Zürich
Während die Goldküste ein Steuerparadies ist, zahlen Bewohnerinnen und Bewohner in der Peripherie – etwa in Bachs oder Maschwanden – deutlich mehr Steuern. Grafik: Rathuus, Daten: Statistisches Amt Kanton Zürich
Bei den Kantonsratswahlen 2023 wurde es wieder mal offensichtlich: Opfikon mit rund 21’000 Einwohnerinnen und Einwohnern ist eine Hochburg der Wahlfaulen. Grafik: Rathuus, Daten: Statistisches Amt Kanton Zürich
Wer in Zürich Velo fahren will, braucht eine grosse Portion Gelassenheit. Bild: Lorenz Steinmann, Bildmontage: Rathuus
Hunde gehen immer – und Clickbait funktioniert sicher auch auf Rathuus. Redaktionshund Waldo kommt in dieser Folge nicht vor, aber das Bild fanden wir so herzig. Bild: Pascal Turin
In einer Gastkolumne äussert sich Gemeinderatskandidatin Nathalie Zeindler (Die Mitte) pointiert. Bild: zvg
Waldo trägt ein neues Mäntelchen – Pascal Turin strahlt, als hätte er es selbst designt. Bildmontage: Rathuus
GLP-Stadtrat Andreas Hauri scherte aus: "Ich verstehe die Sorgen im Kreis 1 sehr gut." Bild: zvg
"Vieles bewegt mich – global wie lokal. Das politische Weltgeschehen belastet mich", so SP-Kantonsrätin Birgit Tognella-Geertsen (58) im Rathuus-Fragebogen. Bild: zvg
Eines der wohl letzten Fotos: Karl Lüönd im Oktober 2025. Links neben ihm seine Lebenspartnerin Esther Scheidegger sowie der Autor dieses Nachrufs. Bild: zvg