Meinung
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Velo können sie definitiv besser
Wer in Zürich Velo fahren will, braucht eine grosse Portion Gelassenheit. Bild: Lorenz Steinmann, Bildmontage: RathuusDie Legislatur neigt sich dem Ende zu – Zeit für eine ehrliche Bilanz. Besonders die Velopolitik des Zürcher Stadtrats fällt durch. Note ungenügend. Ein Kommentar.
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Im Wahlkampf übersehen: die Frauen
In einer Gastkolumne äussert sich Gemeinderatskandidatin Nathalie Zeindler (Die Mitte) pointiert. Bild: zvgDie Journalistin und Mitte-Politikerin Nathalie Zeindler ist überzeugt: „Repräsentation bedeutet, dass wir den Mut aufbringen, die Dynamik der Basis auch an der Spitze zuzulassen.“ Für sie ist es symptomatisch, wie die Stadtratskandidatinnen in der öffentlichen Wahrnehmung oft weniger Plattformen erhalten.
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Kostya kommt mich besuchen
Kann Beni Frenkel glücklich werden? Es ist kompliziert. Bild: Pixabay/Andy Bay, Bildmontage: RathuusIn Zeiten der persönlichen Isolierung und der internationalen Unsicherheit sehnt sich Rathuus-Kolumnist Beni Frenkel nach Zweisamkeit sowie Liebe. Und nutzt deshalb ChatGPT.
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Ich hatte Grippe – die Welt ist noch nicht über den Berg
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage. Bild: Pascal Turin, Bildmontage: RathuusWer krank ist, sollte eigentlich schlafen. Ich hingegen las ein Interview mit US-Präsident Donald Trump und stellte fest: Mein Fieber ist definitiv nicht das grösste Problem. Eine Glosse.
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Täterschutz in der Kulturbranche: Wer Talent hat, darf auch übergriffig sein
Unsere Autorin Lara Alina Hofer kritisiert den Kulturkuchen aus eigener Erfahrung. Bild: Lara Alina HoferEine Rezension über den Roman „Gaslicht“ von Jessica Jurassica wird zum Dialog mit ihr. Die Autorin schreibt darin über Gewalt, Trauma und Übergriffe in der Kulturbranche. Kolumnistin Lara Alina Hofer (23) reflektiert über eigene Erfahrungen in Zürich – und hat es satt, um den heissen Brei zu reden.
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Absitzen, essen, gehen – Zürichs neue Restaurantkultur
Das Restaurant Lulu am Sechseläutenplatz in Zürich: Wenn einer der Rathuus-Redaktoren essen geht, dann hat er was zu erzählen. Bild: Lorenz SteinmannWenn die Stadt Zürich Michel Péclard ein Lokal verpachtet, kann eigentlich nichts schiefgehen. Das ist schon seit der „Pumpstation“ vor über 35 Jahren so. Doch wie der Gastronom mit Gästen im Restaurant Lulu direkt beim Opernhaus umgeht, ist gewöhnungsbedürftig. Ein Kommentar.
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“Lieb mich, als wäre es 1965” – denn schlimmer geht immer!
Rathuus-Autorin Lara Alina Hofer ist allein in Paris unterwegs, wie jedes Jahr. Mit einem leidenden und einem sehnsüchtigen Herzen – und Rilke! Bild: Lara Alina HoferEs herbstelt in Paris. Unsere Kolumnistin Lara Alina Hofer (23) schlendert durch die Champs-Élysées. Mit Rilke und Pablo Neruda an ihrer Seite wird fleissig über Liebe im politischen Kontext diskutiert. Ein Bruch mit dem modernen Dating. Früher war alles besser. Und gibt es überhaupt noch Hoffnung?
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Es besteht noch Hoffnung: Der Enterich, die Demokratie und ich
Was gibt es Schöneres, als in einem "Lustigen Taschenbuch Spezial" zu blättern? Bild: Stephanie Turin, Bildmontage: RathuusWie ein nächtlicher Besuch in einem Tankstellenshop mein Leben kurzzeitig veränderte und mich über 18 Franken ärmer machte. Und was das um mindestens vier Ecken gedacht mit Politik und dem Kanton Zürich zu tun hat. Eine Glosse.
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So wird das nichts
Für Zürich scheint immer die Sonne (ausser bei Hochnebel): Politisch gesehen gibt es für viele Zürcherinnen und Zürcher wenig Anlass, plötzlich bürgerlich statt links zu wählen, findet Lorenz Steinmann. Bild: Lorenz Steinmann, Bildmontage: RathuusDie Bürgerlichen sind in Zürich angetreten, um bei den Stadtratswahlen 2026 endlich zu reüssieren. Doch vieles deutet darauf hin, dass der Grossangriff auf die Exekutive wahrscheinlich in einem Desaster enden wird. Ein Kommentar.
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Poesie und Politik: Ein Abstecher in den Strauhof
"Ganz schön viel Verzicht im Namen der Literatur. Ist Mayröcker Märtyrerin, Genie, Göttin? Oder bloss Verfechterin eines längst veralteten Bildes des einsamen Schriftstellers?" Bild: Lara Alina HoferUnsere Kolumnistin Lara Alina Hofer (23) hat sich auf den Spuren der österreichischen Dichterin Friederike Mayröcker zum ersten Mal in den Strauhof in Zürich gewagt. Ein politischer Ort, der Raum schafft für Poesie und Debatte.
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Genug ist genug – eine Velopolemik
Es ist halt schon typisch, findet Lorenz Steinmann. Da baut die Stadt den Bucheggplatz für Dutzende von Millionen Franken um und lässt einen massiven Fahrleitungsmasten auf einem neuen Veloweg stehen. Bild: Lorenz Steinmann, Bildmontage: RathuusMein Redaktionskollege Pascal Turin hat schon recht. Jetzt reicht es dann mal mit Verkehrsthemen. Aber weil ab heute Montag in Zürich eine weitere Veloroute wegen Bauarbeiten gesperrt wird, schöpfe ich aus dem Vollen und beklage mich. Ein Kommentar.
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Die Zürcher Budget-Operette
Das Zürcher Rathaus am Limmatquai wird im Moment vom Kantonsrat nicht genutzt. Man könnte es also zum Opernhaus umfunktionieren, findet Rathuus-Mitgründer Pascal Turin. Bild: Pascal Turin, Bildmontage: RathuusKurz vor dem Abschicken der Medienmitteilung zum Budgetentwurf des Kantons Zürich schlägt den Verantwortlichen das Herz bis zum Hals. Kaum draussen, tröpfeln die Reaktionen der Parteien verlässlich rein. Links-grün findet alles zu knauserig und die Bürgerlichen wollen die Steuern senken. Eine Glosse.
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Wie wäre es mit einer Bewährungssaison?
So sah das Hardturm-Stadion 1987 aus. 2008 wurde es abgerissen. Bis der schon ewig geplante Neubau steht, dürfte es noch einige Zeit dauern. Bild: ETH-Bibliothek Zürich, Bildarchiv / Com_LC1028-005-003, Bildmontage: RathuusDer Spielbetrieb in der Super League hat begonnen. Perfekte Gelegenheit für die Fans des FCZ und von GC, sich wirklich mal zu beweisen. Ein neues Hardturm-Stadion sollte es nur ohne ständige Ausschreitungen geben. Ein Kommentar.
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Fleiss ist auch keine Lösung
Martin Suter ist bekannt für seine vielen erfolgreichen Romane. Der Zürcher gilt als sehr produktiver Autor. Kürzlich gab Suter dem "Spiegel" ein Interview, das Pascal Turin zu diesem Text inspirierte. Bild: Lorenz Steinmann, Bildmontage: RathuusBundeskanzler Friedrich Merz, Regierungsrat Ernst Stocker und Schriftsteller Martin Suter haben eines gemeinsam: Sie sind extrem fleissig. Glaube ich zumindest. Aber Fleiss ist bald sowieso ein Ding der Vergangenheit. Eine Glosse in Langform.
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Die steile Erfolgskurve der Frauen-Nati macht Freude
Maddli heisst das putzige Maskottchen der Fussball-EM. Es besticht durch seinen typischen Hundeblick, findet Rathuus-Gründer Lorenz Steinmann. Bild: Stadt Zürich, Bildmontage: RathuusDie Fussball-Nati der Männer brauchte einige Jahrzehnte, um auf heutigem Niveau zu performen. Darum plädiere ich (59) dafür, an unser Frauen-Team zu glauben und mehr Freude, Geduld und Toleranz zu zeigen. Ein Kommentar.
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Das Langzeitgymnasium bleibt, die Ungleichheit auch
Haben wir alle die gleichen Chancen und wie gerecht ist unser Bildungssystem? Es braucht nicht viel zu Fantasie, um zu glauben, dass es Kinder aus weniger bildungsaffinen Familien schwerer haben. Bild: Pascal Turin, Bildmontage: RathuusIm Kantonsrat wurde über die Abschaffung des Langzeitgymnasiums im Kanton Zürich diskutiert. Der Vorstoss hatte keine Chance. Doch die Alternative Liste hat damit einen wunden Punkt getroffen. Ein Kommentar.
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Zürichs vergessener Wappen-Götti
FDP-Stadtrat Michael Baumer enthüllt das Wappen von Unterstrass. Die neuste Tram-Generation Flexity erhält Quartierwappen. Das freut Pascal Turin, Co-Chefredaktor von Rathuus. Bild: VBZ/Patrick Mattes, Bildmontage: RathuusKleiner Effort, grosser Erfolg: Wegen mir fahren jetzt die ersten Flexity-Trams mit Quartierwappen durch Zürich. Vielleicht ist aber auch alles ganz anders. Eine Glosse.
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Flughafen Zürich: Einfluss ausnutzen statt Symbolpolitik betreiben
Im Jahr 2024 sind 31,2 Millionen Passagiere über Kloten geflogen: Der Flughafen Zürich ist eine wichtige Verkehrsinfrastruktur der Schweiz, ob einem das gefällt oder nicht, findet Pascal Turin, Co-Chefredaktor von Rathuus. Bild: Pascal Turin, Bildmontage: RathuusAL und Grüne machen Symbolpolitik – und missbrauchen dafür ein finanzrechtliches Geschäft. Klimaziele hin oder her. Die Stadt Zürich muss ihren Einfluss auf den Flughafen behalten, sonst gibt sie das Heft komplett aus der Hand. Ein Kommentar.
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Wo ist das Ent-Sorgen-Telefon?
Schon wieder weg: Die Telefonkabine mit dem Ent-Sorgen-Telefon von Entsorgung und Recycling Zürich ist weitergezogen. Rathuus-Kolumnist Beni Frenkel wollte wissen, wohin. Bilder: Beni Frenkel, Bildmontage: RathuusEinen Anruf pro Tag bekam Entsorgung und Recycling Zürich bisher aus ihrer speziellen Telefonkabine. Warum haben Herr und Frau Zürcher nicht mehr Lust auf die Aktion? Beni Frenkel findet das städtische Experiment mehr als seltsam. Eine Glosse.
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Call me! ERZ macht auf Sorgentelefon
Rathuus-Kolumnist Beni Frenkel ist vor Ort. Bild: Lorenz SteinmannRichtig entsorgen und gleichzeitig seine Sorgen loswerden: Für unseren Kolumnisten Beni Frenkel ist ein Traum wahr geworden. Er hat den Selbstversuch gewagt und das Ent-Sorgen-Telefon von Entsorgung und Recycling Zürich ausprobiert. Eine Glosse.
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