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Die Hintergründe zur umstrittenen Spursperrung
Der Grund für den temporären Velostreifen liegt in der Komplettsperrung des Bahnhofquais für Velos während des Neubaus der Tramhaltestelle Bahnhofquai/Hauptbahnhof. Bild: Lorenz SteinmannDie Wogen gingen hoch, als bekannt wurde, dass die Stadt Zürich am Neumühlequai in der Nähe des Hauptbahnhofs eine Autospur zum temporären Veloweg umfunktioniert hat. Die Betonung liegt auf temporär – und der Aufschrei der Autolobby ist übertrieben.
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Politgeograf Michael Hermann überrascht durch Nähe zu den Bürgerlichen
Dieser Gastkommentar von Politgeograf Michael Hermann in der bürgerlichen "Wohnziitig Züri" gegen die zwei linken Wohninitiativen wirft Fragen auf. Bild: Pascal TurinDie Gegner der beiden Mieter-Initiativen, die am 14. Juni zur Abstimmung kommen, rühren mit der grossen Kelle an. Dazu konnten sie Politgeograf Michael Hermann ins Boot holen. Hermann sagt gegenüber Rathuus: „Es passt mir, wenn man mich nicht auf sicher politisch verorten kann.“
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Wie eine Beamtenkasse zum Milliardenbetrieb wurde
1928 wurden die Beiträge der Regierungsräte an ihre Pensionskasse noch handschriftlich in einem Buch eingetragen. Für Korrespondenz waren aber schon Schreibmaschinen vorhanden. Bild: Staatsarchiv ZürichWas als kleine Beamtenversicherung begann, ist heute die grösste Pensionskasse der Schweiz. Ein neues Buch erzählt die alles andere als gradlinige Geschichte der BVK – inklusive eines Skandals, der die Institution in den 2010er-Jahren erschütterte.
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Das grosse Zittern bei „Wnti“
Heruntergerechnet gut 400 Franken kostet die Produktion eines Artikels bei Wnti. "Das ist viel Geld für langweilige Buchstabenanreihungen", findet unser Medienkritiker. Bild: Pascal TurinDas Winterthurer Onlinemagazin Wnti ist im März 2025 als Reaktion auf das Streichkonzert bei der Tageszeitung „Der Landbote“ entstanden. Doch die Magie eines neuen Lokaljournalismus wirkt heute eher schwach. Ob die meist für ein Jahr abgeschlossenen Abos erneuert werden, scheint ungewiss. Eine Medienkritik.
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Nach den Wahlen stellt sich nur noch eine Frage: Wohin mit Baumer?
Am vergangenen Sonntag wurde die rot-grüne Vormachtstellung in der Zürcher Exekutive zementiert. Die Zeit der Sentimentalitäten ist deshalb vorbei, finden Pascal Turin und Lorenz Steinmann. Bild: Lorenz Steinmann, Bildmontage: RathuusDie Zürcher Stadtratswahlen sind grösstenteils so ausgegangen wie erwartet. Nach der Wahl von Balthasar Glättli (Grüne) spricht vieles dafür, dass Michael Baumer (FDP) ins Schul- und Sportdepartement wechseln muss. Ein Kommentar.
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Wenn der Tagi die bürgerliche Wende empfiehlt
Haben sie bald ausgelacht? Raphaela Birrer jedenfalls graut es vor noch mehr Rot-Grün im Zürcher Stadtrat. Also keinesfalls (v. l.) neben Stadtrat Daniel Leupi und Stadträtin Karin Rykart auch noch Nationalrat Balthasar Glättli (alle Grüne). Bild: zvgRaphaela Birrer, die Chefredaktorin des „Tages-Anzeigers“, hat in einem Leitartikel die politische Zusammensetzung des Stadtrats von Zürich mit nordkoreanischen Verhältnissen verglichen. Sie fordert einen politischen Wandel. Und der Zuspruch in den Kommentaren ist bemerkenswert hoch.
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Ich bin Nichtwähler – und schlafe bestens
Beni Frenkel geht nicht an die Urne: Er kann mit allem und jedem leben. Bild: Lorenz Steinmann, Bildmontage: RathuusNichtwählerinnen und Nichtwähler sind die schweigende Mehrheit der Bevölkerung. Wie ticken diese Menschen? Rathuus-Kolumnist Beni Frenkel ist selber Nichtwähler und spricht damit das Tabu aus Expertensicht an.
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Lieber Mörtel als Begrünung
Hier werden nie Malven gedeihen. Die Stadt setzt lieber auf undurchlässigen Mörtel. Bild: Lorenz SteinmannSchon der Schaffhauserplatz glänzt mit einer reinen Asphalt- und Betonoberfläche. Ein neues Beispiel vom Bucheggplatz zeigt, wie herzlos Zürichs Planer gegenüber der Natur sind.
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Bevölkerungswachstum verliert an Tempo – was das für Gemeinden bedeutet und was nicht
Dass die Bevölkerungszahl langsamer steigt als auch schon, sieht man beispielhaft im Glattal. Bild: Pascal TurinDie Bevölkerung im Kanton ist 2025 gewachsen, allerdings langsamer als zuvor. Eine statistische Atempause in einer Zeit, in der die Zürcher Gemeinden laut einer neuen Studie mit personellen und gesellschaftlichen Herausforderungen kämpfen.
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Velo können sie definitiv besser
Wer in Zürich Velo fahren will, braucht eine grosse Portion Gelassenheit. Bild: Lorenz Steinmann, Bildmontage: RathuusDie Legislatur neigt sich dem Ende zu – Zeit für eine ehrliche Bilanz. Besonders die Velopolitik des Zürcher Stadtrats fällt durch. Note ungenügend. Ein Kommentar.
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Im Wahlkampf übersehen: die Frauen
In einer Gastkolumne äussert sich Gemeinderatskandidatin Nathalie Zeindler (Die Mitte) pointiert. Bild: zvgDie Journalistin und Mitte-Politikerin Nathalie Zeindler ist überzeugt: „Repräsentation bedeutet, dass wir den Mut aufbringen, die Dynamik der Basis auch an der Spitze zuzulassen.“ Für sie ist es symptomatisch, wie die Stadtratskandidatinnen in der öffentlichen Wahrnehmung oft weniger Plattformen erhalten.
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Wenn der Zürcher Stadtrat mauert
GLP-Stadtrat Andreas Hauri scherte aus: "Ich verstehe die Sorgen im Kreis 1 sehr gut." Bild: zvgEine Umfrage vor den Wahlen in Zürich zeigt: Die amtierenden Stadträtinnen und Stadträte wollen sich nicht zum umstrittenen Thema der städtischen Wohnungsvergaben äussern. Die grosse Ausnahme ist Andreas Hauri von den Grünliberalen.
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„Mit Pierre Maudet aus Genf würde ich gerne mal ein Bier trinken“
"Vieles bewegt mich – global wie lokal. Das politische Weltgeschehen belastet mich", so SP-Kantonsrätin Birgit Tognella-Geertsen (58) im Rathuus-Fragebogen. Bild: zvgPolitikerin der Woche ist diesmal die SP-Kantionsrätin Birgit Tognella-Geertsen. Im indiskreten Fragebogen fürs Rathuus erzählt sie von ihren dänischen Wurzeln und erklärt, warum sie die Parkplatzdebatten benahe absurd findet.
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Erinnerungen an Karl Lüönd
Eines der wohl letzten Fotos: Karl Lüönd im Oktober 2025. Links neben ihm seine Lebenspartnerin Esther Scheidegger sowie der Autor dieses Nachrufs. Bild: zvgEr war jahrzehntelang die einordnende Stimme, wenn es um die Medienwelt ging. Und eine Zeit lang bestimmte er die Politik in Zürich mit. Jetzt ist der Wahl-Winterthurer Karl Lüönd gestorben.
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Im Spannungsfeld von günstigeren Abos und Kapazitätsgrenzen
Es steht Frage im Raum, wie der ÖV künftig finanzierbar bleiben und zugleich attraktiv genug sein soll. Bild: Pascal TurinDie SP will günstigere ÖV-Abos im ganzen Kanton Zürich, doch der Regierungsrat winkt ab. Unabhängig davon wächst bei bürgerlichen Politikerinnen und Politikern im Kantonsrat die Sorge, wie lange das ÖV-System dem steigenden Andrang noch standhält.
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Ein Beispiel, wie Politik Spass machen kann
Faszinierend: In Wallisellen fand kürzlich ein Politabend in Form eines lustigen Bingospiels statt. Der Andrang war überraschend hoch. Bild: Lorenz SteinmannEin Politanlass in Form eines Bingoabends? Die Grünen, die SP und das Mitte-links positionierte Forum Pro Wallisellen mobilisierten im Hinblick auf die Wahlen vom 8. März viele Politikinteressierte. Es wurde ein Happening mit Symbolwirkung.
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Er hat den Mut zur Unsicherheit
Bernhard im Oberdorf (Die Mitte) ist amtsältester Gemeinderat im Parlament der Stadt Zürich, mit bald 30 Jahren Zugehörigkeit. Zudem ist er seit 2023 Mitglied im Kantonsrat und dort ältestes Mitglied. Bild: Lorenz Steinmann„Zu viele Putin-Versteher und Trump-Verehrer!“ Bernhard im Oberdorf hat die SVP deswegen verlassen und politisiert bei der Mitte. Dass er für die Wahlen lediglich auf einem Listenplatz 3 steht, bereitet ihm wenig Sorge. Dabei könnte seine lange Politkarriere im Stadtzürcher Gemeinderat bald zu Ende gehen.
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Altes Kispi-Areal: Ängste, Begehrlichkeiten und Hoffnungen
Durch den Umzug des Kinderspitals im November 2024 ist in Hottingen ein grosser Leerstand entstanden. Das 1968 erbaute Bettenhaus, der Operationstrakt und der Wirtschaftstrakt sollen abgerissen werden. Bild: Pascal TurinDas Kinderspital ist längst in seinen Neubau gezogen. Das alte, rund 20’000 Quadratmeter grosse Gelände an bester Lage lädt zum Träumen ein. Der Kanton Zürich plant ein neues Gebäude für das Zentrum für Zahnmedizin – doch die Bevölkerung will das frühere Kispi erhalten. Jetzt bahnt sich eine Zwischennutzung an.
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„Bist du eigentlich ein Mann oder eine Frau?“ – Jascha zwischen Hort, Quartier und Parlament
Reelle Chancen: Jascha Harke steht auf der Liste der SP Wahlkreis 10 auf Platz 4, also nur einen Platz hinter den Bisherigen Florian Utz, Lisa Diggelmann und Matthias Egloff. Bild: Daria SemenovaJascha Harke ist 19 Jahre alt und kandidiert im März im Kreis 10 auf der SP-Liste für den Zürcher Gemeinderat. Ein Porträt im Gehen durch das kleine und grosse Zürich.
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Kostya kommt mich besuchen
Kann Beni Frenkel glücklich werden? Es ist kompliziert. Bild: Pixabay/Andy Bay, Bildmontage: RathuusIn Zeiten der persönlichen Isolierung und der internationalen Unsicherheit sehnt sich Rathuus-Kolumnist Beni Frenkel nach Zweisamkeit sowie Liebe. Und nutzt deshalb ChatGPT.
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