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Die KI soll es mal wieder richten
Die gute alte Zeit: Die Grossraumbüros waren 1992 noch bis auf den letzten Platz besetzt. Alle sitzen brav an ihren Computern und arbeiten fleissig bis zur nächsten Kaffeepause. Bild: ETH-Bibliothek Zürich, Bildarchiv / Com_C21-005-001-006Bis 2050 sollen dem Kanton Zürich bis zu 300’000 Arbeitskräfte fehlen. Einer der Gründe: immer weniger Geburten. Einer Studie des Amts für Wirtschaft und des Beratungsunternehmens Deloitte zufolge könnte künstliche Intelligenz ein Teil der Lösung sein. Das Ziel ist nichts weniger, als den Wohlstand zu sichern.
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Hundert spannende Firmen – und eine gemeinsame Sorge
Sie diskutierten gemeinsam auf dem Podium im Konferenzsaal des On-Hochauses (v. l.): Peter Röthlisberger, Saskia von Moos, Enrico Uffer und Karim Twerenbold. Bild: Nathalie Taiana für Chefredaktion GmbHDer Konferenzsaal im On-Hochhaus in Zürich knisterte vor viel Ideenreichtum. Versammelt waren gut 150 Firmenvertreterinnen und -vertreter, die im Buch „Die hundert spannendsten Schweizer Unternehmen“ porträtiert sind. Bei der Podiumsdiskussion war man sich einig: Das politische Verständnis für Firmen nimmt ab.
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Gemeinderatswahlen: So stehen die Chancen von FDP, SP & Co. – und jene der Zürcher Volkspartei
Wahlkampf im Jahr 2022: So kreativ warben die Parteien um die Gunst der Wählerschaft. Archivbild: Lorenz SteinmannZwölf Parteien und Gruppierungen wollen ins Stadtzürcher Parlament einziehen. Neben den üblichen Verdächtigen sind auch solche darunter, die nicht im Gemeinderat vertreten sind. Wir sagen, wer realistische Chancen hat und wer auf ein Wunder hoffen muss.
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Wenn sich der Stadtrat gegen einen Gemeinderatsentscheid stemmt
Drohen wieder vermehrt solche Zustände in Zürich? Ohne Entsorgungscoupons dürften einige ihren Sperrmüll wieder an den Strassenrand stellen, statt ihn ordentlich zu entsorgen. Bild: Lorenz SteinmannDas Ringen um die abgeschafften Entsorgungscoupons für Sperrmüll geht in die nächste Runde. Voraussichtlich heute Mittwochabend wird im Stadtzürcher Gemeinderat abermals darüber abgestimmt, ob die Gutscheine nicht doch wieder eingeführt werden sollen. Die FDP ist sauer auf die Stadt und ein wenig auf die SVP.
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Lass mal über Wahlen reden
Wer übernimmt für die nächsten vier Jahre das Zepter (oder in diesem Fall das Schwert) in der Stadt Zürich? Bild: Pascal TurinIn der 24. Folge des Rathuus-Podcasts steht der Kampf ums Stadtpräsidium in Zürich im Mittelpunkt. Lorenz Steinmann und Pascal Turin analysieren fleissig und wagen sich passend zum Wetter zwischendurch auch mal aufs Glatteis.
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Die riskante Rechnung der SVP
Die SVP-Vertreterinnen und SVP-Vertreter hoffen auf die Wende (v. l.): Markus Weidmann, Ueli Bamert, Susanne Brunner und Yves Peier. Bild: Lorenz SteinmannMit der Lancierung von Ueli Bamert spekuliert die SVP im Kampf um das Zürcher Stadtpräsidium auf einen zweiten Wahlgang. Doch die Strategie ist heikel: Solange FDP-Kandidat Përparim Avdili im Rennen bleibt, neutralisieren sich die Bürgerlichen gegenseitig – zur Freude der politischen Konkurrenz.
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„Ich bin seit Jahren Abonnent des ‚Taxi‘. Das ist die Undergroundschwester des ‚Surprise’“
Gemeinderat David Garcia Nuñez: "Unsere AL-Vollversammlung ist immer wieder ein Ort, wo differenziert und lustvoll um Meinungen und Haltungen gerungen wird." Bild: Flurina Rothenberger for Alternative ListeDer Zürcher AL-Gemeinderat David Garcia Nuñez setzt sich für einen niederschwelligen Zugang zur medizinischen Grundversorgung ein, besonders für trans Personen. Als grössten politischen Erfolg bezeichnet er im Rathuus-Fragebogen die Sicherung der Gesundheitsversorgung von Sans-Papiers.
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Stadtentwicklung: Fehlt der Verwaltung der Spielraum, bleibt nur das Beobachten
"Wir haben eine Querschnittsfunktion, wir arbeiten sehr interdisziplinär, mit allen Departementen", sagt Anna Schindler dem Pfarrblatt der Katholischen Kirche Zürich. Das "Forum" hievte die Stadtentwicklerin auf die Titelseite. Bild: Pascal TurinZunehmende Seefeldisierung, immer mehr Verdichtung – und trotzdem wollen gefühlt alle in Zürich leben. Entsprechend muss die Verwaltung die zukünftige Entwicklung der prosperierenden Stadt sorgsam planen. In einem Interview hat die Stadtentwicklerin Anna Schindler über die Herausforderungen gesprochen.
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Aufmerksamkeit ist ihr wichtig – aber nicht um jeden Preis
Die Wetziker Kantonsrätin Andrea Grossen-Aerni (52) ist seit über 30 Jahren Mitglied der EVP. Bild: Pascal TurinDie EVP fällt selten medial auf – was wohl vor allem ihrer Grösse geschuldet ist. Das heisst aber nicht, dass ihre Vertreterinnen und Vertreter keine klare Haltung haben. Eine von ihnen ist die Kantonsrätin Andrea Grossen-Aerni. Sie steht für ein respektvolles Miteinander und will in Wetzikon Schulpräsidentin werden.
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Wie schon Ex-Stapi Elmar Ledergerber: Mit diesem Slogan will Raphael Golta in Zürich gewinnen
Preaching to the choir: SP-Stadtrat Raphael Goltas Inserat in der linken "Wochenzeitung WOZ". Bild: Lorenz SteinmannJetzt geht der Wahlkampf um das Zürcher Stadtpräsidium in die heisse Phase: Während FDP-Kandidat Përparim Avdili mit frechen Sujets überzeugen will, setzt SP-Stadtrat Raphael Golta darauf, dass ihm die Wählerschaft vertraut. Das hat er offensichtlich von seinem prominenten Vorvorgänger Elmar Ledergerber abgeschaut.
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Bye bye 2025: Das Jahr, das war
Anstossen auf ein erfolgreiches Jahr (v. l.): Pascal Turin und Lorenz Steinmann sind happy. Bild: Stephanie TurinDas Jahr 2025 ist in wenigen Tagen vorbei – Zeit für einen Rückblick. Lorenz Steinmann und Pascal Turin diskutieren in der 23. Folge des Rathuus-Podcasts ausserdem über die grösste Zürcher Steuersenkung seit über zwanzig Jahren.
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Ho-la-di-o! Jodeln auf Hochschulniveau
Am Schweizer Nationalfeiertag gehört Jodeln einfach dazu – so wie hier 2025 in Kloten. Mittlerweile hat es das Brauchtum sogar auf die Unesco-Liste des immateriellen Kulturerbes geschafft. Bild: Pascal TurinDem kulturellen Erbe Jodeln soll mehr Raum gegeben werden – und zwar nicht nur an 1.-August-Feiern: Mit einer Einzelinitiative fordert ein Bülacher, dass der Kanton Zürich eine Ausbildung für Jodeldirigentinnen und Jodeldirigenten anbietet.
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So überstehst du Weihnachten und Silvester ohne Zoff
O du fröhliche, o du selige: So idyllisch sind die Festtage nicht immer, aber das Bild von 1979 strahlt auf alle Fälle Weihnachtsmagie aus. Bild: ETH-Bibliothek Zürich, Bildarchiv / Com_LC1458-001-001Familientreffen, Freunde, Festessen – und bloss nicht schon wieder über das Wetter reden. Wie du über die Festtage glänzen kannst, ohne Streit zu riskieren. Rathuus liefert dir vier Ideen für politisch angehauchte Gespräche und entspannte Abende.
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Bei ihm stehen Familie und konservative Werte an erster Stelle
Der EDU-Politiker Thomas Lamprecht (59) wohnt in Bassersdorf und sitzt seit 2018 im Kantonsrat. Der Schreinermeister und Inhaber eines KMU ist Vizepräsident der EDU Schweiz. Bild: Pascal TurinThomas Lamprecht ist Inhaber einer Schreinerei. Der EDU-Kantonsrat und Vizepräsident der EDU Schweiz setzt sich für Kleinunternehmen, Eigenverantwortung und traditionelle Familienwerte ein. Dass er mit seinen christlich-konservativen Ansichten bei einigen durchaus aneckt, nimmt der Bassersdorfer in Kauf.
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Gehört die Pensionierung abgeschafft? Ein renommierter Journalist findet: ja
Der Titel „Schafft die Pensionierung ab“ ist provokativ, wie man es von einem Journalisten erwarten darf. Der Inhalt des Buchs ist aber differenziert. Kritisiert werden die Linken, aber auch unser starres Rentensystem. Bild: Lorenz SteinmannAuf den ersten Blick ist Felix E. Müllers Streitschrift „Schafft die Pensionierung ab“ primär eine Provokation an die Linken. Doch der ehemalige Chefredaktor der „NZZ am Sonntag“ analysiert unser starres Rentensystem durchaus fundiert – und er schlägt einen Bogen zur SVP-Initiative „Keine 10-Millionen-Schweiz”.
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„Ich mag keinen Smalltalk“
Seit der Stadtzürcher Grünen-Gemeinderat Luca Maggi (35) politisch aktiv ist, hat er noch nie eine Woche ohne E-Mails, Telefonate oder Sitzungen geschafft. Bild: zvgDer Stadtzürcher Grünen-Gemeinderat Luca Maggi ist beim Rathuus-Fragebogen an der Reihe. Der Sicherheitsverantwortliche des FC Zürich stört sich lokal an horrenden Mieten und global am stetigen Rechtsrutsch. In die Politik ging Maggi, weil er nicht mehr nur berichten, sondern verändern wollte.
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Zwei Weihnachtsengel oder eine Zeit der Besinnung
So viel Weihnachtsstimmung herrscht sonst im Rathuus-Büro nie (v. l.): Pascal Turin und Lorenz Steinmann wollten besonders lustig sein – ob ihnen das gelungen ist? Bild: Stephanie TurinLeise rieselt der Schnee – schön wär’s. Lorenz Steinmann und Pascal Turin haben in der 22. Folge des Rathuus-Podcasts Mühe, in Vorweihnachtsstimmung zu kommen. Aber sie nutzen diese besinnliche Zeit, um über ein ernstes Thema zu sprechen und werden dafür gegen Ende umso gelassener.
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Stadt und Kanton bekämpfen häusliche Gewalt
Am Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen am 25. November wurde bei der Wasserkirche in Zürich mit einer Schuhinstallation Frauen und Kindern gedacht, die 2024 und 2025 getötet worden sind. Bild: Lorenz SteinmannHäusliche Gewalt und Gewalt gegen Frauen sind auch hierzulande ein ernstes Problem. Der Kanton macht darum die Forensic Nurses bekannter – und die Stadt Zürich unterstützt das Frauenhaus sowie das Mädchenhaus finanziell für gezielte Öffentlichkeitsarbeit.
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Politik zum Anfassen: In Zürcher Schulen wird abstimmen geübt
Politische Beteiligung kennt viele Formen: Etwa 100 Kantischülerinnen und Kantischüler protestierten 2016 beim Helmhaus am Limmatquai in Zürich gegen geplante Sparmassnahmen. Archivbild: Pascal TurinMit originalgetreuen Abstimmungs- und Wahlunterlagen sollen Jugendliche lernen, wie die direkte Demokratie funktioniert. Der Kanton Zürich hat dazu ein neues Angebot für Schulen umgesetzt – angestossen durch ein Postulat zweier Mitte-Politikerinnen.
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Der grosse Graben – der Zürcher Norden wird für ein Jahr ÖV-technisch abgehängt
Schon in früheren Zeiten wurde am Bahnhofquai gebaut, hier 1949. Ab Anfang 2026 steht wiederum ein Umbau an, mit Komplettsperrung des Trambetriebs für ein ganzes Jahr. Bild: ETH-Bibliothek Zürich, Bildarchiv / Com_M01-0499-0011Die Verkehrsbetriebe Zürich sanieren ab Anfang 2026 die Haltestelle Bahnhofquai/Hauptbahnhof. Das dauert ein ganzes Jahr. Die zentralen Tramverbindungen nach Zürich Nord werden gekappt. Und am Bahnhof muten die VBZ den Fahrgästen bis zu 700 Meter lange Fussmärsche zu. Ob das gut kommt? Eine Auslegeordnung.
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