Regierungen
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Zürcher Stadtrat an Bord: Jetzt wird nach Strassburg gerudert
Eine Bootsfahrt, die ist lustig. Das eben in Betrieb genommene Langboot heisst Turicum. Bild: Pia MeierDas neuste Langschiff des Limmat-Clubs Zürich heisst „Turicum“. Im August bestreitet der Zürcher Stadtrat mit dem Boot die nur alle zehn Jahre stattfindende Hirsebreifahrt nach Strassburg. Dann heisst es: Politik gegen Ruder tauschen und ab Richtung Elsass.
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Kanton Zürich verordnet Schulen Begabtenförderung
Blick in das kleine, aber feine Schulhaus Pünten in Höngg. Bild: Baugeschichtliches Archiv, Thomas Hussel
Eine gute Bildungspolitik beginnt mit einer Einsicht: Nicht für alle ist das Gymnasium der richtige Weg – und nicht für alle die Lehre. Der Kanton Zürich will dafür sorgen, dass Schulen die Begabungen der Schülerinnen und Schüler besser erkennen und fördern.
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Zürich schwitzt, die Bäume leiden – und Grün Stadt Zürich blockt ab
Zu wenig gegossen? Von den gepflanzten Jungbäumen an der Herman-Greulich-Strasse im Stadtzürcher Kreis 4 überleben lange nicht alle. Bild: Lorenz SteinmannDie Allzeitrekorde seit Messbeginn 1864 wurden im Juni pulverisiert. Es gab so viele Hitzetage wie noch nie. Doch beim Bäumegiessen will die Stadt Zürich nichts ändern. Die Chronologie einer gescheiterten Anfrage bei der Verwaltung.
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Die Jugend ist politischer als ihr Ruf
Fürs Erinnerungsalbum (v. l.): Die Preisträgerinnen und Preisträger mit Kantonsratspräsidentin Romaine Rogenmoser (SVP), Regierungsrätin Silvia Steiner (Die Mitte) und Regierungsrätin Jacqueline Fehr (SP). Bild: Direktion der Justiz und des Innern
Der Wettbewerb Cinécivic soll die politische Teilhabe von Kindern und Jugendlichen auf kreative Art und Weise fördern: Kürzlich haben SP-Regierungsrätin Jacqueline Fehr, Mitte-Regierungsrätin Silvia Steiner und SVP-Kantonsratspräsidentin Romaine Rogenmoser die besten Beiträge ausgezeichnet.
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Die sportlichste Regierung der Schweiz
Sind bereit, in Zürich für ein gutes Resultat der Churer Politik zu sorgen (v. l.): Stadtrat Patrik Degiacomi, Stadtpräsident Hans Martin Meuli (FDP) und Stadtrat Simon Gredig (Grüne). Bild: zvgSport treiben soll das Wir-Gefühl stärken. Kein Wunder, machen am Züri-Triathlon viele Firmen mit – vom Versicherungskonzern Allianz über die Anwaltskanzlei Bär und Karrer bis zum Hotel Baur au Lac. In Vollbesetzung ist auch der Churer Stadtrat dabei – im Gegensatz zum Zürcher Stadtrat.
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Wie Planzer und Coop den Stau auf der Strasse umfahren
Coop setzt neuerdings auf Güterzüge, um für Nachschub für die gut 70 Filialen in Zürich zu sorgen. So werden viele Staustunden gespart. Bild: Coop/zvgWährend die bürgerliche Politik nach dem Abstimmungssonntag über fehlende Parkplätze und zu viel Verkehr auf den Strassen lamentiert, machen Planzer und Coop das Beste aus der Realität. An einer von der Stadt Zürich organisierten Tagung wurden positive Fallbeispiele erörtert.
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Die Rathausbrücke wird zerlegt
Das historische Rathaus im Hintergrund steht momentan gleich neben einer Baustelle. Die Rathausbrücke wird neu gebaut. Wir haben Patrick Eberhard, den CEO der ausführenden Baufirma, vor Ort getroffen. Bild: Lorenz SteinmannBei einer Baustellenführung bot die Stadt Zürich einen Blick hinter die Kulissen der Grossbaustelle für die neue Rathausbrücke. Sie zeigte, wie herausgeschnittene Betonteile durchaus klimaverträglich wieder zu Beton werden. Und wie lange es noch dauert, bis mit der Sanierung des Rathauses begonnen werden könnte.
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Mobilitätsinitiative bleibt vorerst Papiertiger
Nicht wenige Ja-Stimmende der Mobilitätsinitiative erhofften sich wieder mehr Tempo-50-Strecken, etwa hier in Richtung Hardbrücke und Escher-Wyss-Platz. Doch das scheint ein Wunsch zu bleiben. Bild: Lorenz SteinmannAb heute ist sie Gesetz: Die Mobilitätsinitiative, die vergangenen November mit 56,8 Prozent angenommen wurde. Doch wer nun auf ein Streichkonzert bei bestehenden Tempo-30-Strecken im Kanton Zürich hoffte, wird enttäuscht.
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Stadt Zürich will Platz nach Foltermethode benennen
Diese eher geschmacklose Steinbildhauerei ziert den Giebel des Hauses zur Trülle an der Bahnhofstrasse. Unser Bild zeigt eine historische Aufnahme. Heute präsentiert sich das Ganze aber unverändert. Bild: Baugeschichtliches Archiv der Stadt Zürich
Trülle – so nannte man früher einen Stahlkäfig, in dem Missetäter zur Schau gestellt wurden. Weil so auch ein Haus an der Bahnhofstrasse heisst, will die Stadt Zürich einen namenlosen Platz „Trülle-Platz“ nennen. Der Quartierverein ist entschieden dagegen.
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Planlos in die Regierungsratswahlen
Sieben Stühle, viele Suchtrupps: Wenn Kandidierendenförderung erst beginnt, wenn Regierungsrätinnen und Regierungsräte zurücktreten. Bild: Generiert mit DALL-E von OpenAI; Konzept und Prompting mit ChatGPT
Der Termin steht längst fest. Am 4. April 2027 steht ein personeller Umbruch im Regierungsrat bevor. Doch warum tun sich die Parteien so schwer, geeignetes Personal aufzubauen?
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Tram Affoltern: Millionenprojekt sorgt für Kritik aus eigenen Reihen
Sie machten Werbung für das Tram Affoltern (v. l.): Martin Sturzenegger, Direktor der Verkehrsbetriebe Zürich, und FDP-Stadtrat Michael Baumer. Bild: Lorenz SteinmannStadtrat Michael Baumer (FDP) ist davon überzeugt: Ein Ja zum Tram Affoltern sei der richtige Weg, um den ÖV in Zürich Nord zu fördern. Kantonsrat Peter Schick (SVP) hingegen sieht nur Nachteile im Grossprojekt. Schick vertritt die Antithese im Quartierverein Affoltern.
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Baudirektor weiht Paradiesli ein
„Was wir hier geschaffen haben, ist eine Umgebung, in der sich mehrere Arten wohlfühlen“, sagte Baudirektor Martin Neukom (Grüne) bei der Einweihung stolz. Bild: Pascal Turin
Gefährdete Tiere und Pflanzen mussten umziehen: Um für einen geplanten Neubau der Universität Zürich auf dem Campus Irchel Platz zu schaffen, wurden zwei bestehende Weiher an einen neuen Standort verlegt. Bei der Einweihung war auch Grünen-Baudirektor Martin Neukom dabei – und erlaubte sich einen Seitenhieb.
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Ein Hauch von Bundeshaus an der Bullingerstrasse
Reden, Wahlen, Blumensträusse und ein kleiner Abstecher in die fernen Weiten der Galaxien. Bild: Lorenz SteinmannIvo Bieri, frisch gekürter Gemeinderatspräsident von Zürich, ist fasziniert von der Idee der Vereinigten Föderation der Planeten. Es schwebt ihm eine friedliebende Koexistenz für das 125-köpfige Parlament vor. Und was macht Happy-Day-Star Röbi Koller auf der Tribüne? Ein Stimmungsbild des Rats in neuer Besetzung.
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Apollo 7: Mission Regierungsrat
Regierungsfoto 2026 (v. l.): Staatsschreiberin Kathrin Arioli, Natalie Rickli (SVP), Mario Fehr (parteilos), Silvia Steiner (Mitte), Carmen Walker Späh (FDP), Ernst Stocker (SVP), Jacqueline Fehr (SP), Martin Neukom (Grüne). Bild: Anja Kutter/Staatskanzlei
Der siebenköpfige Zürcher Regierungsrat hebt ab – zumindest für das offizielle galaktische PR-Gruppenbild. Raumschiff-Kapitänin Carmen Walker Späh hat als Regierungspräsidentin für ein Jahr das Kommando übernommen. Nächster Halt: Wahljahr 2027.
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Das bedeutet der Verkauf des „Tagblatts der Stadt Zürich“ politisch und wirtschaftlich
Das "Tagblatt" hat eine Auflage von etwa 100'000 Exemplaren pro Woche. Jetzt hat Christoph Blocher den Titel nach Bern verkauft. Wie lange solche Printzeitungen noch überleben, ist jedoch unklar. Bild: Lorenz SteinmannÜberraschend hat Christoph Blocher seine Zeitungen inklusive „Tagblatt der Stadt Zürich“ ans Nachrichtenportal Nau in Bern verkauft. CEO Yves Kilchenmann betont aber, dass man weiterhin Amtsblatt bleiben will – und 2027 wieder eine Offerte einzureichen gedenkt. Aus der Politik ist Skepsis spürbar.
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„Ich habe mich auch nicht erkannt“ – trotzdem lehnte Ueli Maurer sein Porträt nicht ab
Nicht gerade das staatsmännisch wirkende Gemälde ist diese Interpretation (Ausschnitt) von alt Bundesrat Ueli Maurer (SVP) durch den Künstler Dieter Hall. Gleichwohl hängt es in der Ahnengalerie der kantonalen Verwaltung. Bild: zvgRegierungsrat Martin Neukom (Grüne) lehnte drei Porträtentwürfe ab. Doch lange nicht alle Gemälde in der Ahnengalerie gelten bei Kunstlaien als schön – so etwa jene von Christoph Blocher, Markus Notter oder Ueli Maurer. Alt Bundesrat Maurer erklärt gegenüber Rathuus, warum er sein Porträt damals trotzdem akzeptierte.
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SRF cancelt geplantes Porträt über Ex-Nati-Trainer Patrick Fischer
Erhält die am 15. Mai beginnende Eishockey-WM dank des Trainer-Skandals nun mehr Beachtung? Unsere Aufnahme zeigt den Infowürfel beim Flughafen Kloten. Bild: Lorenz SteinmannEs war die ideale Schlagzeile kurz vor der Eishockey-WM mit Hauptaustragungsort Zürich: Patrick Fischer und das gefälschte Covid-Zertifikat. Nun bestätigt SRF gegenüber Rathuus, dass das geplante Porträt über den gefeuerten Nati-Trainer wohl nie kommt. Wird die WM trotzdem zum medialen Flop?
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McDonald’s-Baugesuch: Nachhilfeunterricht für den Zürcher Stadtrat
Trotz Denkmalschutz: So markant wären die beiden Kamine nach den Plänen von McDonald's geworden. Dagegen hatten die Rekurrenten etwas, und sie wurden vom Baurekursgericht gestützt. Bild: zvgExperten reiben sich die Augen: Das Baurekursgericht des Kantons Zürich hat eine Baubewilligung des Stadtratskollegiums mit André Odermatt (SP), Simone Brander (SP) und Filippo Leutenegger (FDP) weggefegt. Wegen Bedenken rund um die Abluftkamine. Gewonnen hat hingegen ein einflussreicher Anwalt und Zünfter.
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Tobias Langenegger wollte FCZ-Fussballer werden, jetzt ist er bald Stadtrat
Das interessiert den zukünftigen Stadtrat Tobias Langenegger (SP) derzeit am meisten: explodierende Mieten. Bild: zvgIm indiskreten Interview mit Rathuus gibt der zukünftige Zürcher Stadtrat Tobias Langenegger (SP) Einblick in sein Leben und seine Haltungen. Zudem wird geklärt, was es mit seiner Genossenschaftswohnung auf sich hat.
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Die Kasernenbauten als verlotterte Trouvaillen
Hinter diesen Mauern verbirgt sich der ehemalige Waffensaal der Kaserne Zürich. So, wie er seit gut 30 Jahren der Verwahrlosung überlassen wurde, muss er teuer saniert werden. Bild: Lorenz SteinmannMan habe alles versucht, damit der Kanton bei der Sanierung der kantonalen Zeughäuser in Zürich mehr zahle als 15 Prozent, sagte Grünen-Stadtrat Daniel Leupi kürzlich. Doch nun bleibt die Stadt auf den Kosten von mindestens 170 Millionen Franken sitzen. Sorgfaltspflicht sieht anders aus.
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