Parlamente
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Welche bekannten Namen nicht mehr antreten und welche Promis für Schub sorgen wollen
Vielleicht grafisch etwas überladen, aber inhaltlich durchaus originell: So präsentiert sich die GLP, die noch klassisch auf Plakate setzt. Bild: Lorenz SteinmannImmerhin 1081 Menschen bewerben sich um die 125 Sitze im Zürcher Gemeinderat. Doch nur knapp jede neunte Person wird auch tatsächlich gewählt am 8. März. Wir haben die Listen durchforstet – und ehren die nicht mehr Antretenden.
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Hundert spannende Firmen – und eine gemeinsame Sorge
Sie diskutierten gemeinsam auf dem Podium im Konferenzsaal des On-Hochauses (v. l.): Peter Röthlisberger, Saskia von Moos, Enrico Uffer und Karim Twerenbold. Bild: Nathalie Taiana für Chefredaktion GmbHDer Konferenzsaal im On-Hochhaus in Zürich knisterte vor viel Ideenreichtum. Versammelt waren gut 150 Firmenvertreterinnen und -vertreter, die im Buch „Die hundert spannendsten Schweizer Unternehmen“ porträtiert sind. Bei der Podiumsdiskussion war man sich einig: Das politische Verständnis für Firmen nimmt ab.
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Gemeinderatswahlen: So stehen die Chancen von FDP, SP & Co. – und jene der Zürcher Volkspartei
Wahlkampf im Jahr 2022: So kreativ warben die Parteien um die Gunst der Wählerschaft. Archivbild: Lorenz SteinmannZwölf Parteien und Gruppierungen wollen ins Stadtzürcher Parlament einziehen. Neben den üblichen Verdächtigen sind auch solche darunter, die nicht im Gemeinderat vertreten sind. Wir sagen, wer realistische Chancen hat und wer auf ein Wunder hoffen muss.
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Wenn sich der Stadtrat gegen einen Gemeinderatsentscheid stemmt
Drohen wieder vermehrt solche Zustände in Zürich? Ohne Entsorgungscoupons dürften einige ihren Sperrmüll wieder an den Strassenrand stellen, statt ihn ordentlich zu entsorgen. Bild: Lorenz SteinmannDas Ringen um die abgeschafften Entsorgungscoupons für Sperrmüll geht in die nächste Runde. Voraussichtlich heute Mittwochabend wird im Stadtzürcher Gemeinderat abermals darüber abgestimmt, ob die Gutscheine nicht doch wieder eingeführt werden sollen. Die FDP ist sauer auf die Stadt und ein wenig auf die SVP.
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Die riskante Rechnung der SVP
Die SVP-Vertreterinnen und SVP-Vertreter hoffen auf die Wende (v. l.): Markus Weidmann, Ueli Bamert, Susanne Brunner und Yves Peier. Bild: Lorenz SteinmannMit der Lancierung von Ueli Bamert spekuliert die SVP im Kampf um das Zürcher Stadtpräsidium auf einen zweiten Wahlgang. Doch die Strategie ist heikel: Solange FDP-Kandidat Përparim Avdili im Rennen bleibt, neutralisieren sich die Bürgerlichen gegenseitig – zur Freude der politischen Konkurrenz.
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„Ich bin seit Jahren Abonnent des ‚Taxi‘. Das ist die Undergroundschwester des ‚Surprise’“
Gemeinderat David Garcia Nuñez: "Unsere AL-Vollversammlung ist immer wieder ein Ort, wo differenziert und lustvoll um Meinungen und Haltungen gerungen wird." Bild: Flurina Rothenberger for Alternative ListeDer Zürcher AL-Gemeinderat David Garcia Nuñez setzt sich für einen niederschwelligen Zugang zur medizinischen Grundversorgung ein, besonders für trans Personen. Als grössten politischen Erfolg bezeichnet er im Rathuus-Fragebogen die Sicherung der Gesundheitsversorgung von Sans-Papiers.
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Aufmerksamkeit ist ihr wichtig – aber nicht um jeden Preis
Die Wetziker Kantonsrätin Andrea Grossen-Aerni (52) ist seit über 30 Jahren Mitglied der EVP. Bild: Pascal TurinDie EVP fällt selten medial auf – was wohl vor allem ihrer Grösse geschuldet ist. Das heisst aber nicht, dass ihre Vertreterinnen und Vertreter keine klare Haltung haben. Eine von ihnen ist die Kantonsrätin Andrea Grossen-Aerni. Sie steht für ein respektvolles Miteinander und will in Wetzikon Schulpräsidentin werden.
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Ho-la-di-o! Jodeln auf Hochschulniveau
Am Schweizer Nationalfeiertag gehört Jodeln einfach dazu – so wie hier 2025 in Kloten. Mittlerweile hat es das Brauchtum sogar auf die Unesco-Liste des immateriellen Kulturerbes geschafft. Bild: Pascal TurinDem kulturellen Erbe Jodeln soll mehr Raum gegeben werden – und zwar nicht nur an 1.-August-Feiern: Mit einer Einzelinitiative fordert ein Bülacher, dass der Kanton Zürich eine Ausbildung für Jodeldirigentinnen und Jodeldirigenten anbietet.
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Bei ihm stehen Familie und konservative Werte an erster Stelle
Der EDU-Politiker Thomas Lamprecht (59) wohnt in Bassersdorf und sitzt seit 2018 im Kantonsrat. Der Schreinermeister und Inhaber eines KMU ist Vizepräsident der EDU Schweiz. Bild: Pascal TurinThomas Lamprecht ist Inhaber einer Schreinerei. Der EDU-Kantonsrat und Vizepräsident der EDU Schweiz setzt sich für Kleinunternehmen, Eigenverantwortung und traditionelle Familienwerte ein. Dass er mit seinen christlich-konservativen Ansichten bei einigen durchaus aneckt, nimmt der Bassersdorfer in Kauf.
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„Ich mag keinen Smalltalk“
Seit der Stadtzürcher Grünen-Gemeinderat Luca Maggi (35) politisch aktiv ist, hat er noch nie eine Woche ohne E-Mails, Telefonate oder Sitzungen geschafft. Bild: zvgDer Stadtzürcher Grünen-Gemeinderat Luca Maggi ist beim Rathuus-Fragebogen an der Reihe. Der Sicherheitsverantwortliche des FC Zürich stört sich lokal an horrenden Mieten und global am stetigen Rechtsrutsch. In die Politik ging Maggi, weil er nicht mehr nur berichten, sondern verändern wollte.
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Politik zum Anfassen: In Zürcher Schulen wird abstimmen geübt
Politische Beteiligung kennt viele Formen: Etwa 100 Kantischülerinnen und Kantischüler protestierten 2016 beim Helmhaus am Limmatquai in Zürich gegen geplante Sparmassnahmen. Archivbild: Pascal TurinMit originalgetreuen Abstimmungs- und Wahlunterlagen sollen Jugendliche lernen, wie die direkte Demokratie funktioniert. Der Kanton Zürich hat dazu ein neues Angebot für Schulen umgesetzt – angestossen durch ein Postulat zweier Mitte-Politikerinnen.
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Wie ein tödlicher Unfall die Verwaltung aufrüttelte
Die GLP-Politikerin Sandra Bienek ist grundsätzlich zufrieden, was "in Anbetracht der Umstände" an Sicherheitsmassnahmen beim und auf dem Escher-Wyss-Platz geschehen sei. Bild: Lorenz SteinmannAm 21. Dezember 2022, also vor bald drei Jahren, ist am Escher-Wyss-Platz in Zürich am frühen Morgen ein fünfjähriger Bub auf dem Weg zum Kindergarten angefahren und getötet worden. Jetzt zeigt sich, dass die Stadt aus dem Unfall einiges gelernt hat.
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Bücher unter dem Christbaum: Zürcher Kantonsrätinnen und Kantonsräte geben Geschenktipps
Es weihnachtet im Stadtzürcher Quartier Oerlikon: Wer noch nicht weiss, was er oder sie unter den Christbaum legen möchte, könnte wieder mal in einem Buchladen vorbeischauen. Bild: Pascal TurinSie gehören neben Socken zu den beliebtesten Weihnachtsgeschenken: Die Rede ist natürlich von Büchern. Zürcher Kantonsrätinnen und Kantonsräte verraten, welchen Lesestoff sie unter den Christbaum legen würden – von Biografien bis Ratgebern.
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So reagieren die Parteien aufs Ja zur Mobilitätsinitiative
So schön kann die Welt sein: Ein Wohnquartier in Birmensdorf, wo Tempo 30 gilt. Für Tempo 30 an Durchgangsstrassen hat die Mehrheit der Stimmberechtigten jedoch kein Gehör, auch wenn dort ebenfalls Menschen wohnen. Bild: Pascal TurinGanz so klar konnte man das Ja zur Mobilitätsinitiative nicht erwarten. Mit 240’982 Ja- zu 183’538 Nein-Stimmen fiel das Verdikt aber überaus deutlich aus. Wir fassen die Reaktionen der Parteien zum Entscheid zusammen, dass die Städte Zürich und Winterthur die Hoheit über Tempo 30 verlieren sollen.
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Von Polizeimeldungen, Verkehrsunfällen und leerstehenden Restaurants
Politiker wollen wissen, warum das Restaurant "Wilder Mann" in Zürich schon so lange zu ist. Bild: Liegenschaften Stadt ZürichWeil sich der trübe Sonntag geradezu anbot, haben wir uns einen Blick in die lange Liste der Vorstösse im Zürcher Gemeinderat gegönnt. Rathuus präsentiert die Anliegen, die nach einem gerüttelten Mass an Arbeit für die Verwaltung riechen.
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Diese heutige Gemeinderätin wollte als Kind Detektivin werden
Die Stadtzürcherin Yasmine Bourgeois (51) ist FDP-Gemeinderätin und Expertin für Bildungsfragen. Bild: zvgIm Indiskreten Rathuus-Fragebogen erzählt FDP-Gemeinderätin Yasmine Bourgeois von den Parallelen zwischen ihrem jugendlichen Detektivclub und ihrer heutigen politischen Arbeit. Sie erklärt, warum ihr Hugh Grant entspricht und wer für sie der grösste Zürcher Politiker ist.
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Welche Auswirkungen das Energie-360°-Desaster auf die Wahlen in Zürich haben könnte
"Führend in ökologischen Energielösungen": Romeo Deplazes von Energie 360° (links) an einer erfolgreichen Infoveranstaltung zur Einführung der Fernwärme in Volketswil. Bild: Lorenz SteinmannDurch die Entlassung des Energie-360°-Chefs versucht FDP-Stadtrat Michael Baumer, die Wogen zu glätten. Doch die Idee, das Milliardenunternehmen dem Kanton zu verkaufen, könnte ihm mehr schaden als gewollt. Im links-grünen Zürich stossen Auslagerungsideen in der Regel auf wenig Gegenliebe.
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Die Angst vor der Überwachung
Gesichtserkennung durch Kameras im öffentlichen Raum wäre bei Verbrechen zwar praktisch, würde aber einen massiven Eingriff in die Privatsphäre der gesamten Bevölkerung bedeuten. Bild: Pascal TurinDas Winterthurer Stadtparlament will die biometrische Gesichtserkennung verbieten, die EDU das Bargeld stärken. Beide Anliegen haben eines gemeinsam: Es geht um Privatsphäre und die Furcht davor, digitale Spuren zu hinterlassen.
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Mehr Wohnungen in Zürich: Grosse Ziele, kleine Schritte
Könnte ein Vorbild sein für weitere Projekte: Als Erfolgsstory gilt die teilweise Überdeckung und Bebauung des Bahneinschnitts in Wipkingen vor gut 25 Jahren. Bild: Stadt Zürich/TiefbauamtEin Vorstoss im Ständerat will die Überdeckung von Bahngleisen erleichtern – damit Häuser oder Parks gebaut werden können. Es muss ja nicht gleich ein Megaprojekt wie jenes über das Gleisfeld beim Hauptbahnhof Zürich sein.
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