Parlamente
-
Politik statt Picasso: Rathaus Hard macht bei Museumsnacht mit
An der "Langen Nacht der Zürcher Museen" öffnen die Staatskanzlei und die Parlamentsdienste des Kantonsrats die Türen des Rathauses Hard. Bild: Baugeschichtliches Archiv, Juliet HallerHelmhaus, Kunsthaus oder Museum Rietberg – das sind die üblichen Verdächtigen, wenn man an die „Lange Nacht der Zürcher Museen“ denkt. Doch auch das temporäre Rathaus Hard im Kreis 4 öffnet seine Türen – inklusive Schnitzeljagd und Foodtrucks.
-
Tempo 50: Wird Volkswille nicht umgesetzt? Politiker stellen Fragen
Was läuft bei der Umsetzung der Mobilitätsinitiative? Die Befürworter hofften auf mehr Tempo-50-Schilder als vorher. Die Realität sieht anders aus. Bild: Lorenz SteinmannVor allem die SVP moniert immer wieder, dass der Volkswille nicht umgesetzt werde. Bei der Mobilitätsinitiative orten nun EDU und SVP wiederum Versäumnisse, dabei liegt der Ball beim eigentlich bürgerlich dominierten Zürcher Regierungsrat. Eine parlamentarische Anfrage soll nun Druck machen.
-
Amtlich bewilligt: Jetzt wird der Familie Prati die Existenz entzogen
Bald ein Bild der Vergangenheit: Der Imbiss Riviera mit dem Geschwisterpaar Claudio und Gesualda Prati hat nur noch eine Bewilligung bis Ende September. Ende Oktober muss er ganz abgebaut sein. Bild: Lorenz SteinmannDer Imbiss Riviera gehört seit 44 Jahren zum Limmatufer wie der Flohmarkt auf den Bürkliplatz. Jetzt muss die Pächterfamilie aber definitiv einen neuen Standort suchen. Die Stadt Zürich hat das letzte Ultimatum zur Schliessung auf Ende September angesetzt.
-
Was von „ZüriMobil“ übrig blieb – ausser Kosten
Schön nostalgisch: Dieses Angebot gibt es seit gut drei Jahren nicht mehr. Vom Netz genommen wurde die "ZüriMobil"-Info aber erst vor wenigen Tagen. Bild: Lorenz SteinmannIn Seebach gibt es eine Art Lost Place. Es ist der letzte Zeitzeuge einer städtischen Mobilitätsapp, die rund 1,6 Millionen Franken verschlang und längst Geschichte ist. Auch die digitale Kombination mit dem Velomietsystem von Publibike gelang nie.
-
Machen Wahlplakate wütend?
Offensichtlich hatte hier jemand etwas gegen die Freie Liste. Entstanden ist die lose Gruppierung rund um die Corona-Massnahmen und das Thema Impfen. Bild: Pascal TurinAbstimmungs- und Wahlplakate werden immer wieder verschmiert oder heruntergerissen. Doch wer deshalb annimmt, dass politische Werbung wütend macht, der täuscht sich. Viele Menschen lässt sie laut einer Studie eigentlich ziemlich kalt. Am meisten Emotionen scheint noch das Parteilogo auszulösen.
-
Die Neuen sind gestartet
Als kleines Geschenkli gab es im Kloster Kappel im Bezirk Affoltern einen Schoggi-Löwen (v. l.): SP-Regierungsrätin Jacqueline Fehr und Martin Hunkeler (parteilos), Gemeindepräsident von Kappel am Albis. Bild: Sabina BobstRund 800 Behördenmitglieder haben an den Feiern des Kantons Zürich zum Start der neuen Legislatur teilgenommen. Eingeladen hatte SP-Regierungsrätin Jacqueline Fehr. Eine Auswertung zeigt zudem, welche Rolle der Bisherigen-Bonus spielt.
-
„Ich tippe auf ein knappes Rennen“
Der FDP-Gemeinderat Sebastian Vogel (47) hat eben in die Sachkommission Hochbaudepartement, Stadtentwicklung gewechselt. Diese steht wegen der kommenden Abstimmung stark im Fokus. Bild: Lorenz SteinmannDer Zürcher FDP-Gemeinderat Sebastian Vogel ist der neue Präsident der Kommission Hochbaudepartement, Stadtentwicklung. Im Interview spricht er unter anderem über die ungewohnte Ausgangslage vor der Abstimmung zu den Hochhausrichtlinien.
-
ÖV-Bussen – Arbeit statt Knast
Wird eine Person sehr häufig beim Schwarzfahren erwischt, droht eine Strafanzeige. Bild: Pascal TurinWer ÖV-Bussen nicht bezahlt oder bezahlen kann, landet im Gefängnis. Die sogenannte Ersatzfreiheitsstrafe kostet den Staat viel Geld. Drei Zürcher Kantonsräten schweben darum stattdessen alternative Massnahmen wie gemeinnützige Arbeitseinsätze vor.
-
Was Zürcher Politikerinnen und Politiker in den Ferien lesen
Ferien auf Balkonien: Rathuus hat Buchtipps von Zürcher Politikerinnen und Politikern zusammengetragen. Bild: Pascal TurinBücher, mit denen man es sich draussen auf dem Balkon oder am Strand gemütlich machen kann: Wir haben Zürcher Kantonsrätinnen und Kantonsräte nach Lesetipps für die Sommerferien gefragt.
-
Arbeit nach 65 soll sich auszahlen
Life is for living oder was man halt so tut, wenn man älter ist: 1983 fand eine Seniorenmesse in Zürich statt, an der man offenbar das Magazin 50plus abonnieren konnte. Bild: ETH-Bibliothek Zürich, Bildarchiv / Com_LC2050-002-008Länger arbeiten lohnt sich finanziell nicht in jedem Fall. Drei Zürcher Kantonsräte fordern darum einen Steuerabzug für Seniorinnen und Senioren. Aber es braucht auch ein Umdenken bei den Firmen, damit ältere Arbeitskräfte weiterbeschäftigt werden.
-
Berufswahl in KI-Ära: Politikerin nimmt Kanton in die Pflicht
Handwerk und Bau sind zumindest kurz- und mittelfristig deutlich weniger von den Umwälzungen durch die künstliche Intelligenz betroffen als viele Bürojobs. Bild: Pascal TurinHandwerk statt Büro: Der Druck durch künstliche Intelligenz nimmt zu – und praktische Berufe gelten als sicherer. Eine Zürcher Kantonsrätin möchte vom Regierungsrat wissen, wie Jugendliche bei der Wahl zukunftstauglicher Lehrberufe unterstützt werden.
-
Sie steht für die AL 2.0
Die Gemeinderätin Tanja Maag (52) im Kreis 4. Hier gibt es besonders viele AL-Wählende. Doch wie will die Linksaussenpartei diese künftig erreichen? Bild: Pascal TurinDie Gemeinderätin und Gesundheitsexpertin Tanja Maag skizziert, wie sich die AL neu positionieren will. Mit Rathuus spricht sie unter anderem darüber, was das AL-Gastspiel im Zürcher Stadtrat der Kleinpartei brachte und woran das Gesundheitswesen krankt.
-
Die Jugend ist politischer als ihr Ruf
Fürs Erinnerungsalbum (v. l.): Die Preisträgerinnen und Preisträger mit Kantonsratspräsidentin Romaine Rogenmoser (SVP), Regierungsrätin Silvia Steiner (Die Mitte) und Regierungsrätin Jacqueline Fehr (SP). Bild: Direktion der Justiz und des InnernDer Wettbewerb Cinécivic soll die politische Teilhabe von Kindern und Jugendlichen auf kreative Art und Weise fördern: Kürzlich haben SP-Regierungsrätin Jacqueline Fehr, Mitte-Regierungsrätin Silvia Steiner und SVP-Kantonsratspräsidentin Romaine Rogenmoser die besten Beiträge ausgezeichnet.
-
„Politisiert wurde ich durch das Leben und die Lektüre“
Camille Roseau ist Co-Verlagsleiterin der WOZ und gibt so den Medien eine Stimme in der Politik. Das Bild wurde am Sihlufer in Adliswil aufgenommen. Bild: Christoph Roseau-GoodDie 45-jährige Camille Roseau sitzt für die SP im Stadtzürcher Gemeinderat. Die Co-Verlagsleiterin der „Wochenzeitung WOZ“ ist stolz auf den politischen Effort des Verbands Medien mit Zukunft. So habe der Verband nun eine sicht- und wahrnehmbare Stimme konzernunabhängiger Medienverlage in Bundesbern.
-
Kommt es auch in Zürich zur Steuerrevolution?
Drei Kantonsrätinnen haben die Gunst der Stunde genutzt und den direkten Steuerabzug vom Lohn auch im Kanton Zürich (wieder einmal) aufs Tapet gebracht. Bild: Pascal TurinFür einmal avanciert Basel zum Vorbild: Drei Kantonsrätinnen von SP, AL und EVP wollen im Kanton Zürich den automatischen Steuerabzug vom Lohn einführen. Damit könnten Steuerschulden verhindert werden.
-
Die Rathausbrücke wird zerlegt
Das historische Rathaus im Hintergrund steht momentan gleich neben einer Baustelle. Die Rathausbrücke wird neu gebaut. Wir haben Patrick Eberhard, den CEO der ausführenden Baufirma, vor Ort getroffen. Bild: Lorenz SteinmannBei einer Baustellenführung bot die Stadt Zürich einen Blick hinter die Kulissen der Grossbaustelle für die neue Rathausbrücke. Sie zeigte, wie herausgeschnittene Betonteile durchaus klimaverträglich wieder zu Beton werden. Und wie lange es noch dauert, bis mit der Sanierung des Rathauses begonnen werden könnte.
-
Bildung hat ein Preisschild
Beim Lehrpersonalgesetz geht es nicht nur um Entlastung für Lehrpersonen, sondern um die Frage, wer politische Entscheide am Ende bezahlt. Bild: Pascal TurinDie Diskussionen rund um das Lehrpersonalgesetz offenbaren ein grundsätzliches Problem: Aus Sicht einiger Zürcher Kommunen herrscht bei der Volksschule ein Ungleichgewicht. Der Kanton entscheidet und die Gemeinden bezahlen.
-
Warum Jane Bailey dann doch nicht Archäologin wurde
Jane Bailey wohnt in Wipkingen und sitzt seit Kurzem für die SVP-Kreispartei 6 im Stadtzürcher Gemeinderat. Sie ist die einzige Frau in der SVP-Fraktion. Bild: zvgJane Bailey sitzt neu für die SVP im Gemeinderat der Stadt Zürich. Im indiskreten Rathuus-Fragebogen erklärt sie, warum sie gerne Unterschriften sammelt und was sie am italienischen Dichter Dante Alighieri so gut findet. Und warum sie sich Sorgen macht, wenn Traditionen immer mehr relativiert werden.
-
10 Millionen Gründe, um zu streiten
Ein Land steht Kopf: Die "10-Millionen-Initiative" der SVP sorgt für hitzige Debatten. Die Bevölkerungsfrage ist zur Projektionsfläche für Ängste geworden. Bild: ETH-Bibliothek Zürich, Bildarchiv / Com_C11-142-001-011Politik mit grossen Zahlen: Die SVP warnt vor der 10-Millionen-Schweiz. Zürcher Kantonsrätinnen und Kantonsräte sagen, ob die Initiative ein echtes Problem benennt – oder die Schweiz, wie wir sie kennen, auf den Kopf stellen könnte.
-
Ein Hauch von Bundeshaus an der Bullingerstrasse
Reden, Wahlen, Blumensträusse und ein kleiner Abstecher in die fernen Weiten der Galaxien. Bild: Lorenz SteinmannIvo Bieri, frisch gekürter Gemeinderatspräsident von Zürich, ist fasziniert von der Idee der Vereinigten Föderation der Planeten. Es schwebt ihm eine friedliebende Koexistenz für das 125-köpfige Parlament vor. Und was macht Happy-Day-Star Röbi Koller auf der Tribüne? Ein Stimmungsbild des Rats in neuer Besetzung.
Das könnte dich auch interessieren
Wir sind dein Zürcher Politikmagazin. Guten Journalismus gibt es nicht umsonst. Klicke hier und erfahre mehr weshalb.
