Redaktionsempfehlung
-
Wie schon Ex-Stapi Elmar Ledergerber: Mit diesem Slogan will Raphael Golta in Zürich gewinnen
Preaching to the choir: SP-Stadtrat Raphael Goltas Inserat in der linken "Wochenzeitung WOZ". Bild: Lorenz SteinmannJetzt geht der Wahlkampf um das Zürcher Stadtpräsidium in die heisse Phase: Während FDP-Kandidat Përparim Avdili mit frechen Sujets überzeugen will, setzt SP-Stadtrat Raphael Golta darauf, dass ihm die Wählerschaft vertraut. Das hat er offensichtlich von seinem prominenten Vorvorgänger Elmar Ledergerber abgeschaut.
-
Absitzen, essen, gehen – Zürichs neue Restaurantkultur
Das Restaurant Lulu am Sechseläutenplatz in Zürich: Wenn einer der Rathuus-Redaktoren essen geht, dann hat er was zu erzählen. Bild: Lorenz SteinmannWenn die Stadt Zürich Michel Péclard ein Lokal verpachtet, kann eigentlich nichts schiefgehen. Das ist schon seit der „Pumpstation“ vor über 35 Jahren so. Doch wie der Gastronom mit Gästen im Restaurant Lulu direkt beim Opernhaus umgeht, ist gewöhnungsbedürftig. Ein Kommentar.
-
Gehört die Pensionierung abgeschafft? Ein renommierter Journalist findet: ja
Der Titel „Schafft die Pensionierung ab“ ist provokativ, wie man es von einem Journalisten erwarten darf. Der Inhalt des Buchs ist aber differenziert. Kritisiert werden die Linken, aber auch unser starres Rentensystem. Bild: Lorenz SteinmannAuf den ersten Blick ist Felix E. Müllers Streitschrift „Schafft die Pensionierung ab“ primär eine Provokation an die Linken. Doch der ehemalige Chefredaktor der „NZZ am Sonntag“ analysiert unser starres Rentensystem durchaus fundiert – und er schlägt einen Bogen zur SVP-Initiative „Keine 10-Millionen-Schweiz”.
-
Wie ein tödlicher Unfall die Verwaltung aufrüttelte
Die GLP-Politikerin Sandra Bienek ist grundsätzlich zufrieden, was "in Anbetracht der Umstände" an Sicherheitsmassnahmen beim und auf dem Escher-Wyss-Platz geschehen sei. Bild: Lorenz SteinmannAm 21. Dezember 2022, also vor bald drei Jahren, ist am Escher-Wyss-Platz in Zürich am frühen Morgen ein fünfjähriger Bub auf dem Weg zum Kindergarten angefahren und getötet worden. Jetzt zeigt sich, dass die Stadt aus dem Unfall einiges gelernt hat.
-
Ein Lagebericht aus dem Rathuus-Maschinenraum
Unser Onlinemagazin heisst Rathuus, weil im Zürcher Rathaus am Limmatquai (und im Moment im Rathaus-Provisorium in der Bullingerkirche) Entscheide getroffen werden, die unseren Alltag im Grossen wie im Kleinen beeinflussen. Bild: Pascal TurinDas Rathuus-Politmagazin gibt es seit gut elf Monaten. Am Sonntag wird die 20. Podcast-Folge aufgeschaltet. Zeit, eine erste Bilanz zu ziehen. Dazu haben wir die Meinung von Medienexpertinnen und Medienexperten eingeholt. Soviel vorweg: Freude herrscht!
-
„Schweizer Spiegel“ – die einst wichtige journalistische Stimme gegen den Nationalsozialismus lebt nun digital weiter
Sie unterhielten sich im Restaurant Rechberg im Stadtzürcher Kreis 1 über den "Schweizer Spiegel" (v. l.): Raphael von Thiessen, David Guggenbühl und Roland Aegerter. Bild: Lorenz SteinmannDer „Schweizer Spiegel“ war jahrzehntelang Chronik und Meinungsbildner zugleich. Jetzt hat die ETH Zürich alle 564 zwischen 1925 und 1972 erschienenen Ausgaben digitalisiert. Sie sind ab sofort online verfügbar. Es sind Trouvaillen der besonderen Art, nicht nur für Geschichtsnerds.
-
Wie ein Verein verhindern wollte, dass Zürich der Industrialisierung weiter hinterherhinkt
Die Schweiz ist auch eine Industrienation: Der Industriekonzern Sulzer AG betrieb in Winterthur eine grosse Schmiede. Die Aufnahme stammt von circa 1984. Bild: ETH-Bibliothek Zürich, Bildarchiv / Com_Ex-BA01-0252-0001-0001Um den Rückstand gegenüber dem Ausland aufzuholen, brauchte es gut ausgebildete Fachkräfte: Das hatten die Gründer der Technischen Gesellschaft Zürich vor 200 Jahren erkannt. Ein neues Buch widmet sich dem Verein, aber auch dem fast aussichtslosen Kampf der Wissenschaft gegen Fake News.
-
Sie hat die Schweiz in Aufruhr versetzt
„Ich möchte etwas verändern, etwas verbessern und Kompromisse schmieden“, sagt Mitte-Kantonsrätin Kathrin Wydler (58), die in der Kommission für Bildung und Kultur sitzt. Bild: Pascal TurinUnd auf einmal stand der Zürcher Kantonsrat national in den Schlagzeilen: Kathrin Wydler hat mit ihrem Frühfranzösisch-Vorstoss sogar den Bundesrat wachgerüttelt. Doch die Mitte-Politikerin aus Wallisellen möchte nicht nur darauf reduziert werden.
-
Umsatzeinbussen wegen Baustellen: Genf zahlt Entschädigungen
Beizen wie diese in der Zürcher Altstadt leiden unter der Bauerei, vor allem von Montag bis Freitag. Sie würden wohl nichts dagegen haben, wenn es Entschädigungen für Ertragsausfälle geben würde. Bild: Lorenz SteinmannGenf zückt das Portemonnaie: Das Stadtparlament hat einen Kredit gesprochen und zahlt Firmen die Miete, wenn sie unter Baustellen der öffentlichen Hand leiden. Die Rohnestadt handelt also, während Zürichs Stadtrat lieber bis vor Bundesgericht gegen die Hilfe für KMUs vorgeht.
-
Ein (un)mögliches Ziel
Eine typische Szene an der Zürcherstrasse in der Nähe des Bahnhofs Wetzikon: Wer hier mit dem Velo durch muss, braucht starke Nerven – selbst geübte Velofahrer wie Thomas Hoffmann. Bild: Pascal TurinVelofahren in Wetzikon soll Spass machen – doch das tut es im Moment nicht. Thomas Hoffmann möchte mit der Website velofreundliches-wetzikon.ch Politik, Bevölkerung und Velofahrende zusammenbringen. Am Horizont lockt der Gewinn des „Prix Velo“.
-
Zu Besuch bei der kantonalen Präsidentin der Jungfreisinnigen
Sie wohnt seit fünf Jahren in Dietikon: Die 21-jährige Politikerin Lea Sonderegger. Bild: Lorenz SteinmannWie tickt die Jungpolitikerin Lea Sonderegger aus Dietikon? Und wie schätzt sie die fünftgrösste Stadt des Kantons ein, die sich mit ihren vielen Unternehmen als Wirtschaftsstandort nicht zu verstecken braucht?
-
Poesie und Politik: Ein Abstecher in den Strauhof
"Ganz schön viel Verzicht im Namen der Literatur. Ist Mayröcker Märtyrerin, Genie, Göttin? Oder bloss Verfechterin eines längst veralteten Bildes des einsamen Schriftstellers?" Bild: Lara Alina HoferUnsere Kolumnistin Lara Alina Hofer (23) hat sich auf den Spuren der österreichischen Dichterin Friederike Mayröcker zum ersten Mal in den Strauhof in Zürich gewagt. Ein politischer Ort, der Raum schafft für Poesie und Debatte.
-
Aluplatte statt Dachbegrünung: So wollen die VBZ die Hitze mindern
Sie setzten sich 2021 für mehr Grün und weniger Hitze in Zürich ein (v. l.): Stadtrat Michael Baumer und der damalige VBZ-Direktor Marco Lüthi. Das ist nun nicht mehr als eine Randnotiz der Geschichte. Bild: zvg/Verkehrsbetriebe ZürichMit Pauken und Trompeten lancierten die VBZ vor vier Jahren ein Dachbegrünungskonzept für ihre Haltestellenhäuschen. Nun teilen die VBZ mit, dass die Spezialbauten gar nie dafür geeignet waren. Stattdessen sollen Aluplatten für weniger Hitze sorgen.
-
Vier Politikerinnen und Politiker, die Spuren hinterlassen haben
Vier Politikerinnen und Politiker mit Leib und Seele (von oben links nach unten rechts): Elmar Ledergerber, Verena Grendelmeier, Vreni Spoerry und Christoph Blocher. Collage: Rathuus, Bilder: ETH-Bibliothek Zürich, Bildarchiv / Pascal TurinChristoph Blocher, Verena Grendelmeier, Elmar Ledergerber und Vreni Spoerry – sie haben die Politik im Kanton Zürich und in der Schweiz geprägt. Einer mischt weiterhin mit.
-
Er war mehr als nur der Vater der Zürcher S-Bahn
Am 27. Mai 1990 gab es für Hans Künzi einen Grund zum Feiern, nämlich die Eröffnung der Zürcher S-Bahn. Hier ist der Politiker mit einem herzigen Glückssäuli zu sehen. Bild: ETH-Bibliothek Zürich, Bildarchiv / Com_LC1943-021-007Hans Künzi förderte nicht nur den öffentlichen Verkehr, er war auch IT-Pionier. Der Mathematiker und spätere FDP-Regierungsrat befasste sich zudem mit der Frage, welches Kampfflugzeug die Schweiz beschaffen sollte. Doch der Vorschlag seines Teams wurde vom Bundesrat abgeschossen.
-
Die Sicherheitslage ist ernst, aber das Medieninteresse gering
In martialischer Umgebung in der Mehrzweckhalle der Kaserne Kloten (v. l.): Regierungsrat Mario Fehr (parteilos), Armeechef Thomas Süssli und Divisionär Willy Brülisauer. Bild: Lorenz SteinmannArmeechef Thomas Süssli und Divisionär Willy Brülisauer sprachen in Kloten über das aggressive Russland, das Wiedererwachen der Nato, den unberechenbaren Donald Trump und auch über den Kampfjet F-35A. Trotzdem war das mediale Interesse überschaubar. Eine Analyse.
-
Ein politischer Shootingstar aus der Zürcher Agglo
„Nicht nur in der Stadt Zürich sind bezahlbarer Wohnraum, sichere Velowege oder finanzielle Mittel für Kinderbetreuung Thema“, sagt SP-Kantonsrätin Leandra Columberg aus Dübendorf. Bild: Pascal TurinPolitisiert wurde Leandra Columberg als Teenager wegen Donald Trump und der SVP-Durchsetzungsinitiative. Die 25-jährige SP-Kantonsrätin aus Dübendorf ist angehende Juristin und widmet sich darum am liebsten den komplizierten Themen.
-
Doppelt gemietet hält besser – Zürich zahlt für zwei Rathäuser
Die Stadt zahlt Miete fürs historische Rathaus, obwohl sie es gar nicht nutzen kann. Bild: Baugeschichtliches Archiv, Juliet HallerAb 2026 wird die Rathausbrücke saniert. Die Bauerei wird so laut, dass der Kanton Zürich der Stadt ab nächstem Jahr den Mietzins fürs historische Rathaus erlässt. Bis dahin zahlt die Stadt weiter doppelt – fürs Rathaus und das Provisorium im Kreis 4.
-
Der (fast) typische Schweizer
Noch vor dem Mittagsansturm posiert Yiea Wey Te (42) für Fotos. Seit seine Eltern im Ruhestand sind, führt der FDP-Politiker das Thai-Restaurant Ah-Hua gemeinsam mit seinen Brüdern. Bild: Pascal TurinOberstleutnant, Politiker und Unternehmer: Yiea Wey Te aus Unterengstringen sitzt für die FDP im Kantonsrat und führt mit seinen Geschwistern das Thai-Restaurant Ah-Hua in Zürich. Gegründet hatten es seine Eltern. Sie waren in den 1970er-Jahren vor der Terrorherrschaft der Roten Khmer aus Kambodscha geflohen.
Das könnte dich auch interessieren
Wir sind dein Zürcher Politikmagazin. Guten Journalismus gibt es nicht umsonst. Klicke hier und erfahre mehr weshalb.

