Wahlen
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EVP definitiv draussen – und Baumer verzichtet auf Stapi-Kandidatur
Betretene Gesichter bei der EVP (v. l.): Claudia Rabelbauer, Stefan Reusser, Stefanie von Walterskirchen und Sandra Gallizzi erfahren am vergangenen Sonntag von der knappen Wahlniederlage. Bild: Lorenz SteinmannDer Zürcher Stadtrat liess nochmals nachzählen: Die EVP hat den Sprung in den Gemeinderat wirklich ganz knapp verpasst.
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Nach den Wahlen stellt sich nur noch eine Frage: Wohin mit Baumer?
Am vergangenen Sonntag wurde die rot-grüne Vormachtstellung in der Zürcher Exekutive zementiert. Die Zeit der Sentimentalitäten ist deshalb vorbei, finden Pascal Turin und Lorenz Steinmann. Bild: Lorenz Steinmann, Bildmontage: RathuusDie Zürcher Stadtratswahlen sind grösstenteils so ausgegangen wie erwartet. Nach der Wahl von Balthasar Glättli (Grüne) spricht vieles dafür, dass Michael Baumer (FDP) ins Schul- und Sportdepartement wechseln muss. Ein Kommentar.
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Von Überraschungen und nicht mehr gewählten Polit-Promis
Nach gut 30 Jahren wurde Bernhard im Oberdorf nicht mehr in den Gemeinderat gewählt. Einer der Gründe: Er wechselte von der SVP zur Mitte. Bild: Lorenz SteinmannDie Verschiebungen bei den Parteistimmen im Zürcher Gemeinderat sorgten für dicke Überraschungen. Fazit: Viele Vorstösse und Medienpräsenz scheinen nicht nur förderlich für eine Wiederwahl.
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Schlägt jetzt die Stunde von Michael Baumer?
Der frisch wiedergewählte Stadtrat Michael Baumer (FDP) muss im zweiten Wahlgang der Stapiwahlen für die Bürgerlichen die Kohlen aus dem Feuer holen. Bild: Lorenz SteinmannBei den Zürcher Stadtratswahlen holen die Grünen einen dritten Sitz, während die FDP ihren zweiten Sitz verliert. Die Mitte bleibt im Gemeinderat, die EVP ist weg vom Fenster. Und FDP-Stadtrat Michael Baumer überlegt sich, im zweiten Wahlgang gegen SP-Stadtrat Raphael Golta im Kampf ums Stadtpräsidium anzutreten.
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Wenn der Tagi die bürgerliche Wende empfiehlt
Haben sie bald ausgelacht? Raphaela Birrer jedenfalls graut es vor noch mehr Rot-Grün im Zürcher Stadtrat. Also keinesfalls (v. l.) neben Stadtrat Daniel Leupi und Stadträtin Karin Rykart auch noch Nationalrat Balthasar Glättli (alle Grüne). Bild: zvgRaphaela Birrer, die Chefredaktorin des „Tages-Anzeigers“, hat in einem Leitartikel die politische Zusammensetzung des Stadtrats von Zürich mit nordkoreanischen Verhältnissen verglichen. Sie fordert einen politischen Wandel. Und der Zuspruch in den Kommentaren ist bemerkenswert hoch.
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Im Wahlkampf übersehen: die Frauen
In einer Gastkolumne äussert sich Gemeinderatskandidatin Nathalie Zeindler (Die Mitte) pointiert. Bild: zvgDie Journalistin und Mitte-Politikerin Nathalie Zeindler ist überzeugt: „Repräsentation bedeutet, dass wir den Mut aufbringen, die Dynamik der Basis auch an der Spitze zuzulassen.“ Für sie ist es symptomatisch, wie die Stadtratskandidatinnen in der öffentlichen Wahrnehmung oft weniger Plattformen erhalten.
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Wenn der Zürcher Stadtrat mauert
GLP-Stadtrat Andreas Hauri scherte aus: "Ich verstehe die Sorgen im Kreis 1 sehr gut." Bild: zvgEine Umfrage vor den Wahlen in Zürich zeigt: Die amtierenden Stadträtinnen und Stadträte wollen sich nicht zum umstrittenen Thema der städtischen Wohnungsvergaben äussern. Die grosse Ausnahme ist Andreas Hauri von den Grünliberalen.
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