Rund 800 Behördenmitglieder haben an den Feiern des Kantons Zürich zum Start der neuen Legislatur teilgenommen. Eingeladen hatte SP-Regierungsrätin Jacqueline Fehr. Eine Auswertung zeigt zudem, welche Rolle der Bisherigen-Bonus spielt.
Was haben Affoltern, Andelfingen, Bülach, Dielsdorf, Dietikon, Hinwil, Horgen, Meilen, Pfäffikon, Uster und Winterthur gemeinsam? SP-Regierungsrätin Jacqueline Fehr hat in diesen elf Bezirken im Juni sowie Juli Vertreterinnen und Vertreter der Gemeinden zu kleinen Feiern zum Legislaturstart eingeladen. Vor rund einem Monat hat bekanntlich die Legislatur 2026 bis 2030 begonnen. „Damit haben sich wieder tausende Menschen im Kanton Zürich bereit erklärt, in einer der 160 Gemeinden und 60 Schulgemeinden im Kanton Zürich eine wichtige Funktion und politische Verantwortung zu übernehmen“, schreibt die Direktion der Justiz und des Innern in einem Communiqué.
„Die Gemeinden sind die wichtigste Staatsebene. Sie sind der Ort, wo das Vertrauen der Menschen in die Politik entsteht“, lässt sich Fehr in der Mitteilung zitieren. Diesem Vertrauen Sorge zu tragen – das sei gerade jetzt, wo Demokratien weltweit unter Druck stehen, von grosser Bedeutung. „Ihr seid damit nicht nur das Gesicht, sondern auch das Rückgrat unserer Demokratie.“
Rund 800 Personen waren der Einladung an die elf Feiern gefolgt. Eingeladen waren unter anderem die Mitglieder der Stadt- und Gemeinderäte, die Stadt- und Gemeindeschreiberinnen und -schreiber sowie die Präsidien der Schulgemeinden. Auch Mitarbeitende aus der kantonalen Verwaltung, die viel mit den Gemeinden zu tun haben, durften teilnehmen. Nach 2018 und 2022 fanden die Anlässe bereits zum dritten Mal statt.
Nur in einem Bezirk fand keine Feier statt
Als einziger der zwölf Bezirke des Kantons blieb der Bezirk Zürich ohne Feier. Einen Grund nennt der Kanton in seiner Medienmitteilung nicht. Klar ist, dass die Veranstaltungen für den Austausch zwischen verschiedenen Gemeinden gedacht sind. Da der Bezirk Zürich nur aus der Limmatstadt besteht, könnte er deshalb aus dem Raster gefallen sein. Dies im Gegensatz etwa zum Bezirk Winterthur, welcher die Eulachstadt mit 18 weiteren Orten wie Altikon, Hettlingen und Turbenthal bildet.
Doch Rathuus wollte es genauer wissen.
Schon 2018 und 2022 hatte Fehr darauf verzichtet, in der Stadt Zürich anlässlich des Legislaturstarts solche Anlässe durchzuführen. „Zürich ist der einzige Bezirk, in dem die Exekutive ausschliesslich aus professionellen Politikerinnen und Politikern besteht“, erklärt Benjamin Tommer, Leiter Kommunikation bei der Direktion der Justiz und des Innern. Anders als in den übrigen Bezirken stehe der…
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