Bei der Planung fallen häufig jene Gebiete durchs Raster, die zwischen den Gemeinden liegen. Ein Projekt mit Beteiligung von Dietlikon, Dübendorf, Fällanden, Opfikon, Wallisellen und Zürich will das ändern. Der Bund finanziert das Vorhaben mit.
Da wird doch gleich die Fantasie angeregt: „Sport treiben, mit dem Hund spazieren oder die Natur direkt vor der Haustür erleben – wir profitieren alle von naturnah gestalteten und miteinander vernetzten Freiräumen in unseren Siedlungen“, schreibt das Bundesamt für Raumentwicklung auf seiner Website. Sie würden Abkühlung im Sommer versprechen, bei starken Niederschlägen das Wasser zurückhalten und Lebensraum für Tiere und Pflanzen bieten. Doch gemäss Bundesbern kommt trotz dieser Vorteile „das vernetzte Denken“ bei der Gestaltung von Natur- und Freiräumen im Siedlungsraum oft noch zu kurz.
„Lebensqualität durch Biodiversität und attraktive Landschaften erhöhen“ ist einer der sechs Themenschwerpunkte der sogenannten Modellvorhaben nachhaltige Raumentwicklung 2025 bis 2030. Mit diesen Modellvorhaben unterstützt der Bund lokale, regionale oder kantonale Vorhaben, die aktuelle Probleme angehen und lösen wollen. Die beteiligten Stellen, neben dem Bundesamt für Raumentwicklung etwa das Bundesamt für Strassen, das Bundesamt für Umwelt oder das Staatssekretariat für Wirtschaft, haben für die über 30 Projekte rund 4,3 Millionen Franken Fördergeld gesprochen.
Glattal muss vielen Bedürfnissen gerecht werden
Im Schwerpunkt „Regionale Ernährungssysteme nachhaltiger gestalten“ ist zum Beispiel das Projekt „Wädi2030“ geplant. Es soll laut Beschreibung zeigen, „wie klimaresiliente, standortgerechte Lebensmittel auf städtischen und privaten Flächen produziert werden können, die auch der Biodiversität zugutekommen“. Unter der Rubrik „Zentrumsfunktionen in ländlichen Regionen und Berggebieten stärken“ ist ein Projekt im Zürcher Oberland untergebracht,
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