Artikel, Podcast-Folgen und mehr – unser Redaktionshund Waldo hat wieder einmal einen Blick in die Welt der Medien geworfen. Er sagt dir, was du unbedingt wissen musst.
Der Frühling ist da und damit auch die Zeit der wundervollen Gerüche. Vierbeiner Waldo, der eine viel feinere Nase hat als ihr zweibeinigen Rathuus-Unterstützerinnen und Rathuus-Unterstützer, klebt jetzt mit seiner Nase förmlich am Boden. Er schnüffelt und schnüffelt, weil es so wunderbar nach frischen News riecht.
Waldo hat also geschnüffelt – in Artikeln, Podcasts und anderen Ecken der Medienwelt. Hier findest du seine Fundstücke. Er hat definitiv einen guten Riecher für lokale, nationale und internationale Presse & Co. Welcher Fährte du aber folgen willst, entscheidest nur du selbst.
Antreten mit Andri Silberschmidt
Der Vorstand der FDP Kanton Zürich will mit Nationalrat Andri Silberschmidt in den Regierungsratswahlkampf ziehen. Der 32-jährige Silberschmidt soll Volkswirtschaftsdirektorin Carmen Walker Späh beerben, die bei den Wahlen 2027 nicht mehr antritt. „Andri Silberschmidt steht für eine zukunftsgerichtete, gesellschafts- und wirtschaftsliberale Politik. Er setzt sich für Eigenverantwortung, Unternehmertum und einen schlanken Staat ein“, liess sich Filippo Leutenegger in einer Mitteilung zitieren. Leutenegger ist nicht nur Zürcher Stadtrat, sondern auch Präsident der kantonalen FDP.
Der „Neuen Zürcher Zeitung“ gab Andri Silberschmidt kürzlich ein kurzes und knackiges Interview. Darin spricht er unter anderem darüber, was aus seiner Sicht im Kanton falsch läuft. „Mit seiner Einerkandidatur gibt die FDP ihren lange gehegten Anspruch auf eine Doppelvertretung im Regierungsrat auf“, schreibt die Tageszeitung. Wer hier klickt, gelangt direkt zum von Zeno Geisseler geführten Interview.
Blockieren mit Donald Trump
Inwiefern hilft eine Blockade der Strasse von Hormus dem US-Präsidenten Donald Trump? Dieser Frage geht der englischsprachige NPR Politics Podcast in einer neuen Folge nach. Die leitende Politikkorrespondentin Tamara Keith diskutiert mit Wahlkorrespondent Miles Parks sowie Greg Myre, dem Korrespondenten für nationale Sicherheit. NPR steht für National Public Radio, ein Zusammenschluss nichtkommerzieller Sender in den USA. Zum NPR-Netzwerk gehören laut eigenen Angaben rund 250 Mitgliedsorganisationen sowie über 1000 Radiosender, die von diesen Mitgliedsorganisationen betrieben werden. Aber jetzt wünscht Waldo gute Unterhaltung und hoffentlich etwas Wissensgewinn beim Hören.
Politisieren mit KI-generierten Inhalten
Künstliche Intelligenz (KI) verändert die Welt – ob zum Guten oder zum Schlechten, wird sich wahrscheinlich schneller weisen, als einem lieb sein kann. Ganz sicher eine negative Auswirkung sind gefälschte KI-Inhalte. Und das betrifft nicht nur Prominente. Mit wenigen Klicks kann von einer beliebigen Person ein mit KI gefälschtes Video erstellt werden.
Doch mit KI-generierten Inhalten wird auch Politik gemacht. „Für rechtspopulistische Gruppierungen und Regierungen spielen KI-Inhalte eine besondere Rolle“, schreibt Joanna Nowotny in einem nachdenklich stimmenden Artikel für das Onlinemagazin Republik. Die deutsche AfD arbeite mit KI-Kampagnen, von idyllischen Darstellungen einer „deutschen“ Familie nach ihrem Gusto bis zu dystopischen Bildern „migrantisch“ geprägter Innenstädte. Eifrig in puncto Benutzen und Verbreiten von KI-generierten Inhalten ist aber gemäss „Republik“ offenbar auch die SVP. Hier geht es direkt zum Artikel.
Zurückkehren mit Bern-Erfahrung
Ob Balthasar Glättli (Grüne), Céline Widmer (SP) oder vielleicht bald Andri Silberschmidt (FDP): Bekannte Zürcher Nationalrätinnen und Nationalräte haben genug von Bundesbern und steigen in die Untiefen der Lokalpolitik hinab. Im Fall von Glättli und Widmer lockte ein Posten in der Stadtzürcher Exekutive – beide wurden im März gewählt. Silberschmidt würde hingegen gern Einsitz in den Regierungsrat nehmen.
Die Nachrichtensendung Tagesschau des Schweizer Radio und Fernsehens (SRF) hat sich gefragt, warum sich Politikerinnen und Politiker wie Glättli, Widmer und Co. plötzlich die regionale Bühne suchen. „Es gibt einige Beispiele von national bekannten Politgrössen, die zurück in ihre Region in ein Exekutivamt wechseln“, heisst es auf der News-Website von SRF. Eine Häufung stelle auch Sean Müller, Politikwissenschaftler an der Universität Bern, fest. In der Exekutive habe man mehr Gestaltungsfreiheit. Der interessante Tagesschau-Beitrag von Valentina Rötheli ist nur einen Klick entfernt.

Waldo ist immer auf der Ausschau nach spannenden Artikeln, Podcast-Folgen oder Videos. Bild: Pascal Turin