Die Bevölkerung im Kanton ist 2025 gewachsen, allerdings langsamer als zuvor. Eine statistische Atempause in einer Zeit, in der die Zürcher Gemeinden laut einer neuen Studie mit personellen und gesellschaftlichen Herausforderungen kämpfen.
Eine Wasserstandsmeldung: Die Zürcher Bevölkerung ist vergangenes Jahr um knapp 13’000 Personen gewachsen. Rund 1,63 Millionen Menschen wohnten Ende 2025 im Kanton. Dies geht aus einer Medienmitteilung des Statistischen Amts hervor, das zur Direktion der Justiz und des Innern von Regierungsrätin Jacqueline Fehr (SP) gehört. Die Wachstumsrate lag bei rund 0,8 Prozent und hat im Vergleich zu 2024 nochmals abgenommen. „Abgesehen von den Jahren der Coronapandemie ist das der geringste Zuwachs seit dem Jahr 2005“, schreibt der Kanton.
Dass die Bevölkerungszahl langsamer steigt als auch schon, sieht man beispielhaft im Glattal. Im Communiqué wird die Region als eines der „Schlusslichter“ punkto Wachstumsraten bezeichnet. Ein Grund ist, dass einige grössere Städte nicht mehr so stark gewachsen sind wie früher – etwa Kloten. Die Flughafenstadt hatte Ende des Jahres 21’971 Einwohnerinnen und Einwohner. Das sind 319 Personen oder 1,5 Prozent mehr als im Dezember 2024. Ende 2024 verzeichnete Kloten hingegen ein Wachstum um 431 Einwohnerinnen und Einwohner im Vergleich zu 2023.
Die einen schrumpfen, die anderen wachsen
Der Nachbarort Opfikon ist gar leicht geschrumpft. Die Bevölkerung der Stadt zählte Ende 2025 21’366 Personen. Das sind 83 Einwohnerinnen und Einwohner oder 0,4 Prozent weniger als im Dezember 2024. Damals lebten 21’449 Personen in der Stadt im Glattal.
Im an Opfikon angrenzenden Wallisellen hingegen bleibt das Wachstum ungefähr stabil. So lebten Ende 2025 17’756 Einwohnerinnen und Einwohner in der Stadt. Das sind 93 Personen oder 0,5 Prozent mehr als im Dezember 2024. Wallisellen zählte Ende 2024 17’663 Einwohnerinnen und Einwohner – ein Plus v…

Dass die Bevölkerungszahl langsamer steigt als auch schon, sieht man beispielhaft im Glattal. Bild: Pascal Turin
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