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Nach den Wahlen stellt sich nur noch eine Frage: Wohin mit Baumer?

Die Gruppe frisch gewählter Stadträtinnen und Stadträte hält jubelnd Blumensträusse in die Höhe. Auf dem Foto sind die Porträtfotos von Lorenz Steinmann und Pascal Turin platziert.Am vergangenen Sonntag wurde die rot-grüne Vormachtstellung in der Zürcher Exekutive zementiert. Die Zeit der Sentimentalitäten ist deshalb vorbei, finden Pascal Turin und Lorenz Steinmann. Bild: Lorenz Steinmann, Bildmontage: Rathuus

Die Zürcher Stadtratswahlen sind grösstenteils so ausgegangen wie erwartet. Nach der Wahl von Balthasar Glättli (Grüne) spricht vieles dafür, dass Michael Baumer (FDP) ins Schul- und Sportdepartement wechseln muss. Ein Kommentar.

Wenn einer die politische Ochsentour absolviert hat, dann der 54-jährige, frisch gewählte Stadtrat Balthasar Glättli. Der Mitbegründer der Gruppierung „Züri autofrei“ war schon Gemeinderat, Nationalrat und Präsident der Grünen Schweiz. Dementsprechend viele Wählende schenkten ihm am vergangenen Sonntag ihr Vertrauen und hievten Glättli so auf Rang sieben von neun. Er distanzierte Michael Baumer (FDP) um satte 2245 Stimmen.

Damit zementierte sich die rot-grüne Vormachtstellung in der Zürcher Exekutive. Eines ist deshalb klar: Die Zeit der Sentimentalitäten ist nun vorbei.


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Links-Grün will weder einen Verkauf von Energie 360° (früher Erdgas Zürich) noch einen autofokussierten Bau des Trams Affoltern. Zudem gibt es viele Stimmen im Gemeinderat, die das aus ihrer Sicht zu zögerliche Vorgehen beim Solarausbau kritisieren.

Es sind drei Punkte, die nicht dafür sprechen, dass Baumer weiter im Departement der Industriellen Betriebe bleibt. Denn dort wird massgeblich die Zukunft der städtischen Energie- und Wasserinfrastruktur sowie des öffentlichen Verkehrs aufgegleist. Glättli sollte also Baumers Job übernehmen – und der Freisinnige wiederum ins freiwerdende S…

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